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Wie der Körper unsere Nahrung verarbeitet

30 Tonnen Lebensmittel verarbeitet unser Verdauungssystem

Die perfekte Verwertung

Was der Körper mit der Nahrung macht

Apfelkuchen, Rinderbraten, Risotto oder Mangosaft – solche Köstlichkeiten sind weit mehr als ein Gaumenschmaus und für unseren Körper lebensnotwendig. Denn in hochwertigem Essen steckt fast alles, was der Organismus für seine täglichen Höchstleistungen benötigt. Bevor er die Vitamine, Mineralien, Fette und Zuckermoleküle nutzen kann, wird die Nahrung nach einem perfekt abgestimmten System in ihre Bestandteile zerlegt, sortiert und zu immer kleineren Einheiten abgebaut.

Im Lauf eines Lebens verarbeitet unser Verdauungssystem so einen Berg von 30 Tonnen Lebensmitteln und einen kleinen See von immerhin 50.000 Litern Flüssigkeit. Die Kraft für diese Meisterleistung gewinnt der Körper wiederum aus einer ausgewogenen Ernährung. Der beste Treibstoff besteht aus Ballaststoffen, Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie gesunden Fetten und etwa 1,5 Liter Flüssigkeit täglich.

Kurz erklärt: Wie der Körper unsere Nahrung verarbeitet

Das Gehirn
Das Gehirn registriert den Energiebedarf des Körpers und verteilt die Nährstoffe. Doch zuerst stillt das Gehirn den eigenen Hunger mit etwa 80 bis 140 Gramm Glukose am Tag. Tipp: Wunderbares Kraftfutter für das Denkzentrum sind Walnüsse.

Der Mund
Während die Zähne die Nahrung zerkleinern, hilft der Speichel, diese vorzuverdauen. Enzyme im Mund spalten die langen Zuckerketten in kurze. Tipp: Gemüserohkost fördert kräftiges Kauen und regt den Speichelfluss an – auch wichtig, um den Hunger zu stillen.

Die Aterien
Das Blut transportiert die Nährstoffe vom Darm über feine Gefäße in alle Ecken des Körpers, um jede einzelne Zelle versorgen zu können. Tipp: Lachs und Tomate schützen die Blutgefäße vor Arteriosklerose.

Das Fettgewebe
Hier speichert der Körper Fett in den Zellen, um es bei Bedarf wieder abzugeben. Zudem wird im Fettgewebe das Sättigungshormon Leptin hergestellt. Tipp: Zur Fettverbrennung benötigt der Körper große Mengen Magnesium, das vor allem in Vollkornprodukten (Brot, Nudeln) enthalten ist.

Der Magen
Vier Stunden knetet der Magen das Essen durch. Dabei spritzen die Drüsen der Magenschleimhaut die aggressive Magensäure hinzu, um Erreger zu töten und Eiweiße zu spalten.Tipp: Kümmel und Fenchel bauen überschüssige Gase im Magen ab.

Die Nieren
Die Nieren sind die Kläranlage des Körpers. 300-mal pro Tag filtern sie das gesamte Blut – insgesamt 1500 Liter. Tipp: Getränke spülen die Nieren durch. Ideal sind auch Gurken mit ihrem großen Anteil von Elektrolytwasser.

Die Leber
Rund 300 Milliarden Leberzellen verarbeiten Nahrungsbestandteile und filtern Schadstoffe aus dem Blut. Tipp: Die Bitterstoffe in Chicorée und Artischocken regen denFettstoffwechsel an und helfen der Leber bei der Entgiftung.

Der Darm
Über Millionen kleiner Zotten der Darmschleimhaut gelangen Eiweiß- und Kohlenhydratbausteine ins Blut und in die Lymphe. Tipp: Zwiebeln und Linsen – in Maßen – sowie Fenchel sind mit ihren Ballaststoffen eine Wohltat für den Darm.

Autor: HÖRZU; Bild: © picture-alliance/chromorange