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Robert Downey jr. als Meisterdetektiv Sherlock Holmes

Foto © 2009 Warner Bros. Ent.

So erfand Sir Arthur Conan Doyle den Meisterdetektiv

Die Wahrheit über Sherlock Holmes

Gibt es noch einen Umstand, auf den Sie meine Aufmerksamkeit lenken wollen?" - "Auf das merkwürdige Ereignis mit dem Hund in der Nacht." - "Der Hund in der Nacht hat nichts getan." - "Das eben war ja das merkwürdige Ereignis." So belehrt Meisterdetektiv Sherlock Holmes in der Erzählung "Silberstern" einen Ermittler von Scotland Yard im Fall eines ermordeten Pferdetrainers. Der Meisterdetektiv ist misstrauisch geworden: Der Hund hatte nicht angeschlagen, obwohl ein Fremder, der Mörder, im Reitstall gewesen sein musste.

Unser Kino-Tipp "Sherlock Holmes"

Dieser denkwürdige Dialog zeigt die Arbeitsweise des genialen Schnüfflers: Jede scheinbar noch so winzige Nebensächlichkeit ist wichtig. Nur die gelungene Kombination der Einzelteile führt zur Wahrheit. Eine am Tatort gefundene Krawatte reicht dafür nicht aus. "Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache", befand der schottische Arzt und Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930), Autor von 56 Kurzgeschichten und vier Romanen mit Sherlock Holmes.

Doyle bewies prophetischen Weitblick. Er erfand den ersten "wissenschaftlichen Detektiv" - in einer Zeit, in der Techniken wie die Fingerabdruck-Analyse erst am Anfang standen. Seine "Methode der Deduktion", der detailgenauen Beobachtung, ist heute Basis moderner Polizeiarbeit. Sie brachte sogar eigene Berufsbilder hervor - etwa die Spurensicherer, heute im TV die Helden der Serie "C.S.I.".

Autor: Dagmar Weychardt