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18 Stunden schlummern Neugeborene maximal pro Tag.

Die Fähigkeiten von Babys werden unterschätzt. - Foto: © www.piqs.de / Fotograf: ronny, CC (Some rights are reserved.)

Unglaublich, was Babys schon alles können

Ganz schön schlau

Gewappnet für das Leben: frühkindliche Reflexe

Schon Neugeborene verfügen über Reflexe, deren Wurzeln in der Frühzeit menschlicher Entwicklung liegen und sich spätestens mit einem Jahr verlieren. Sie dienen vor allem dem Selbstschutz, der Nahrungssuche und -aufnahme.

1. Greifreflex
Legt man einen Finger auf die Handinnenfläche eines Babys, ziehen sich dessen Finger zu einer Kralle zusammen. Der Klammergriff diente ursprünglich dem Festhalten an der Mutter.

2. Saugreflex
Wird der Gaumen eines Kleinkindes berührt, saugt und schluckt es automatisch, egal ob ein Finger, eine Brustwarze oder ein Schnuller der Auslöser ist. Dieser Schluck-Reflex bleibt erhalten.

3. Suchreflex
Wenn man die Wange oder den Mundwinkel eines Babys streichelt, wendet es den Kopf in diese Richtung. "Dieser Reflex hat auch einen zielgerichteten Anteil", so Dr. Daum. "Bei satten Babys fällt er schwächer aus."

4. Tauchreflex
Unter Wasser halten Säuglinge automatisch die Luft an.

5. Schreitreflex
Wird ein Baby an den Achseln gehalten und aufrecht auf eine Fläche gestellt, hebt es die Füße, als wolle es gehen.

6. Klammerreflex
Erschrickt ein Baby, rudert es oft mit ausgebreiteten Armen. Als unsere Vorfahren noch von Baum zu Baum sprangen, schützte die Bewegung, auch Moro-Reflex genannt, das Kind vor dem Fallen.

7. Kriechreflex
Auch: Bauer-Reflex. Drückt man auf die Fußsohle eines auf dem Bauch liegenden Babys, zieht es das Bein an, als würde es kriechen.

Autor: Dagmar Weychardt