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Kleiner aber starker Küchenhelfer

Produktempfehlung: Welcher Vakuumierer ist der richtige und was sollte beim Kauf beachtet werden?

Sie wollen Ihre Lebensmittel länger haltbar machen oder Gemüse und Fleisch Sous-vide garen? Dann haben Sie sicherlich schon über den Kauf eines Vakuumierers nachgedacht. Wir helfen Ihnen bei der Kaufentscheidung und haben für Sie drei unterschiedliche Geräte getestet. Um möglichst vergleichbare Testergebnisse zu erhalten, wurden sowohl Walnüsse als auch eine Suppe vakuumiert. Die gute Nachricht: Alle von uns getesteten Geräte überzeugten und konnten feste sowie weiche Lebensmittel hervorragend vakuumieren.

Wie funktioniert ein Vakuumierer?

Ein Vakuumierer erzeugt ein Vakuum, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Vakuumierer saugen die Luft mit einer Pumpe aus einem dafür geeigneten Vakuumbeutel ab. In diesen Beutel kann man dann unterschiedliche Lebensmittel geben, welche durch das Vakuum haltbarer werden. Nach Absaugen der Luft wird der Beutel mit einer Schweißnaht verschweißt, damit das Vakuum dauerhaft erhalten bleibt. Vakuumverpackte Lebensmittel bleiben eingefriert deutlich länger haltbar. So kann man hochwertige Lebensmittel lange aufbewahren.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Vakuumierers achten?

Beim Kauf eines Vakuumierers spielen die Lautstärke und das Gewicht des Gerätes eine übergeordnete Rolle. Auch die Größe sollte mit bedacht werden, da Sie Ihr Folienschweißgerät eventuell in Ihrem Küchenschrank verstauen wollen. Ebenfalls sollte es einfach sein, Vakuumierbeutel nachzukaufen. Das mitgelieferte Zubehör unterscheidet sich stark, deshalb haben wir hierauf bei unserem Test auch besonders viel Wert gelegt. Sowie bei jedem Küchengerät, ist die Bedienbarkeit wichtig.

Außerdem ist es von großem Vorteil, wenn die Leistung stark genug ist, um ein gutes Vakuum zu erzeugen. So kann nämlich die Haltbarkeit von Lebensmittel bis zum Achtfachen verlängert werden. Dafür benötigt man eine leistungsfähige Pumpe. Auch die Schweißnaht muss stabil sein und darf nicht reißen. Zusätzlich ist ein Überhitzungsschutz von Vorteil. Weitere hilfreiche Funktionen sind zum Beispiel der Druckregulierer, damit der Inhalt nicht zerstört wird oder ein Flüssigkeitsabschneider. Dieser schützt das Gerät vor einem Defekt. Mit einem Rollenhalter ist man flexibel und kann Lebensmittel unterschiedlichster Größen vakuumieren.

Checkliste mit allen wichtigen Kaufkriterien im Überblick:

Leistung
Stabile Pumpe und Schweißnaht
Gewicht
Größe
Vakummierbeutel
Bedienbarkeit
Überhitzungsschutz
Zubehör

Welche unterschiedlichen Funktionen gibt es?

Im Test nutzten wir bei allen drei Geräten die integrierte Automatikfunktion. Hier vakuumierten die Geräte und anschließend wurde der vakuumierte Beutel mittels Schweißung verschlossen. Natürlich kann auch nur vakuumiert oder geschweißt werden. Letzteres kann genutzt werden, um beispielsweise Chips-Tüten oder Gewürze zu verschließen.

Stoppt der Vakuumierer den Vorgang eigenständig?

Auch in dieser Testkategorie gibt es gute Nachrichten: Alle drei Vakuumierer haben selbstständig den Vakuumiervorgang gestoppt und eigenständig geschweißt. Im Folgenden sind die drei Produkte näher beschrieben. Einen Gewinner konnte unsere Redaktion dennoch küren, doch überzeugen Sie sich selbst.

Unsere Produktempfehlungen

Im Folgenden lesen Sie unseren ausführlichen Bericht der getesteten Produkte mit Beschreibung, Bildern sowie Pro und Kontra und Fazit. Am Ende des Produkttests geben wir Ihnen außerdem noch wertvolle Tipps zur Pflege und Reinigung von Vakuumierer.

ROMMELSBACHER Vakuumierer VAC

Schon beim Auspacken fiel unserer Redaktion im Vergleich das erhöhte Gewicht des Vakuumierers auf. Die matt-schwarze Verkleidung des Gerätes und der Griff aus silbernem Kunststoff lassen den Rommelsbacher VAC 485 weniger edel und stylisch aussehen. Sie sollten sich daher die Frage stellen, wie schön für Sie ein Küchengerät aussehen muss. Der VAC 485 von Rommelsbacher misst stolze 45.5 x 26.5 x 12 Zentimeter und wiegt 2,74 Kilogramm. Die Verstauung in den meisten Küchenschränken sollte dennoch kein Problem darstellen.

Ein großes Plus ist die integrierte Kabelaufwicklung des Gerätes, es steht bei der Benutzung sicher, ohne dass das Stromkabel im Weg ist. Außerdem kann das Folienschweißgerät so leichter verstaut werden. Im Zubehör enthalten sind beim VAC 485 zehn Folienbeutel und ein sogenannter Vakuumierschlauch. Der Schlauch kann individuell mit dem Schneidemesser auf die richtige Größe geschnitten werden. Die vollautomatische Vakuumierung erfolgte einfach mittels der oben erwähnten Automatikfunktion.

Unsere Redaktion ist vom Ergebnis begeistert, denn das Gerät von Rommelsbacher lief am leisesten, lieferte am schnellsten ein Ergebnis und punktet mit einer Doppel-Versiegelungsnaht. Gerade bei der flüssigen Suppe, überzeugte uns das Gerät mit der zweifachen Naht.

Laut Bedienungsanleitung ist es mit diesem Gerät ebenfalls möglich, das Vakuumieren in separaten Behältern durchzuführen. Diese Funktion wurde von uns nicht getestet, allerdings waren wir mit der Automatikfunktion mehr als zufrieden.

Ein kleines Manko stellte unsere Redaktion fest: Der silberne Griff wirkt etwas wackelig, es ist allerdings anzumerken, dass er sich während unseres Tests solide bewiesen hat. Ob der Griff richtig eingerastet ist, ist durch eine Kontrollleuchte ersichtlich. So sind Anwendungsfehler ausgeschlossen.

Pro

  • Mitgeliefertes Zubehör: zehn Beutel und „Endlosfolie“
  • Leise und schnell
  • Stromkabel wird unter dem Gerät praktisch eingerollt
  • Doppel-Versiegelungsnaht
  • Leistungsstark: 140 Watt
  • Kontra

  • Griff wirkt etwas wackelig
  • Verkleidung aus Kunststoff

  • KLAMER Vakuumierer Classic Pro 80

    Mit 43 x 21,8 x 12,5 Zentimetern und 2,19 Kilogramm ist der Vakuumierer von KLAMER kleiner als das Gerät von Rommelsbacher. Optisch kann sich der Classic Pro 80 sehen lassen: Hochwertiger Edelstahl machen eine glänzende Reinigung sichtbar einfach.

    Unsere Redaktion musste in die Bedienungsanleitung schauen, um zu verstehen, wie der KLAMER Classic Pro 80 in Betrieb genommen werden kann. Dank einem darin enthaltenen QR-Code konnte von uns letztendlich schnell ein Anleitungsvideo angeschaut werden. Zuerst musste das mitgelieferte Stromkabel an das schlanke Gerät angeschlossen werden. Das Schließen dieses Folienschweißgerätes erfolgt ohne einen Griff, sondern durch das Herunterdrücken des Deckels. Mittels Push-Funktion kann das Gerät wieder geöffnet werden. Durch diese Schließungsfunktion punktet der Vakuumierer mit seinen kompakten Maßen.

    Im Vergleich zum vorgestellten Gerät von Rommelsbacher ist der Classic Pro 80 lauter und braucht bei der Benutzung etwas länger für ein perfektes Ergebnis. Im ersten Durchlauf roch es ein wenig nach industriellem Plastik, nach mehrmaliger Nutzung verfliegt dieser Geruch.

    Das Zubehör des Folienscheißgerätes von KLAMER überzeugt: Eine Endlosrolle sowie fünf kleine Vakuumierbeutel mit praktischer Aufreißkerbe ermöglichen eine umfassende und individuelle Nutzung.

    Die Naht des Vakuumierers ist im Endergebnis weniger glatt als bei den beiden anderen getesteten Folienschweißgeräten. Mit rund 70 Euro ist dieses Gerät ein sehr gutes Einsteigermodell, wir können, wie bei Rommelsbacher auch, eine Kaufempfehlung aussprechen.

    Pro

  • Mitgeliefertes Zubehör: fünf Beutel mit Aufreißkerbe und „Endlosfolie“
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Hochwertige Verkleidung aus Edelstahl
  • Kompakt: klein und kann einfach verstaut werden
  • Modell ohne Griff
  • Modus für harte und weiche Lebensmittel
  • Kontra

  • Stromkabel muss am Gerät ein und ausgesteckt werden – „Zusammenbau“ ist nötig
  • Einfache Versiegelungsnaht

  • CASO 1525 VRH 490

    Kommen wir zu unserem ausgewählten Gewinner, dem Caso VRH 490 Advanced. Mit den Maßen 40 x 17,5 x 10 Zentimeter und zwei Kilogramm ist der Caso Advanced ein echtes Leichtgewicht und das kleinste Gerät im Test. Hervorzuheben ist hier ebenfalls das integrierte Stromkabel, welches unter dem Gerät zur Verstauung eingewickelt werden kann.

    Das Gerät ist insgesamt ein wenig lauter als der Folienschweißer von Rommelsbacher. Optisch kann der Caso auch punkten: Ein Mix aus Edelstahl und schwarzem Kunststoff lässt dieses Gerät edel aussehen. Im Zubehör enthalten sind bei dem Gerät für unter 100 Euro zehn Folienbeutel sowie ein Vakuumierschlauch für einen externen Behälter.

    Die Handhabung überzeugt unsere Redaktion! Die Nutzung des Gerätes fühlt sich sehr sicher an, außerdem ist sie intuitiv, ein langes Lesen der Bedienungsanleitung ist so nicht notwendig. Besonders gefallen hat unserer Redaktion der robuste Griff des Caso Advanced. Bei Rommelsbacher sahen wird darin ein kleines Manko, über das sich aber hinwegsehen lässt.



    Pro

  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Hochwertige Verkleidung aus Edelstahl und Kunststoff
  • Sehr kompakt: klein und kann einfach verstaut werden
  • Robuster Griff
  • Kontra

  • Wenig Zubehör
  • Einfach-Schließung
  • Unser Fazit

    Zu guter Letzt folgen unsere „Good News“:
    Alle drei getesteten Geräte überzeugen. Sie haben nun die Qual der Wahl. Genau wie für ein Siegertreppchen vorgesehen, gehören alle drei Folienschweißer mit darauf. Keines der Geräte ließ Luftblasen übrig, bei der Nutzung fiel kein Gerät mit unangenehmen Geräuschen auf. Die Tütchen mit Suppe wurden stets gut verschlossen, keine Tüte ging kaputt oder hatte ein Leck. Jedes Gerät konnte auch harte Lebensmittel – wie die getesteten Nüsse – problemlos vakuumieren.

    Pflege und Reinigung

    Vor der Reinigung sollten Sie sich immer vergewissern, dass das Gerät nicht mehr am Stromnetz hängt und kurz vorher auch nicht benutzt wurde. Werfen sie außerdem einen Blick auf die Anleitung, um zu erfahren, auf was Sie bei dem Vakuumierer noch beachten sollten.

    Um den oberflächlichen Schmutz wie Staub und Fett zu entfernen, können Sie einfach mit einem feuchten Tuch und etwas Schmutzmittel diese Fläche reinigen. Wringen Sie den Lappen ordentlich aus, sodass keine größeren Tropfen mehr entweichen können. Wichtig: Achten Sie darauf, dass keine Feuchtigkeit an die Elektronik des Gerätes gelangt. Für mehr Sicherheit, können Sie auch ein Staubtuch oder ein Microfasertuch benutzen.

    Das Schweißband sollte regelmäßig gereinigt werden, damit die Schweißnaht richtig erstellt wird und der Vakuumbeutel dicht bleibt. Auch das lässt sich einfach mit einem feuchten Tuch erledigen.

    Falls Ihr Gerät einen Feuchtigkeitsauffangbehälter besitzt, können Sie diesen auf dem Gerät entnehmen und mit Spülmittel reinigen. So können Sie schlechte Gerüche und Schimmel verhindern.

    Autor: Wiebke Ohle