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Liebe Grüße: Zu Weihnachten werden viele Briefe verschickt.

Ein Brief zählt zu den schönsten Geschenken, die man machen kann. - Foto © picture-alliance / beyond/Christ

Tipps zum formvollendeten Schreiben

Kleine Briefkunde

Ein Brief zählt zu den schönsten Geschenken, die man machen kann. Also werden sie jetzt, zur Weihnachtszeit, auch wieder besonders oft geschrieben – entweder sorgfältig mit der Hand oder am Computer. Doch obwohl sich die Kommunikation durch die elektronischen Möglichkeiten heute sehr vereinfacht hat, ist es nach wie vor gar nicht leicht, schöne Worte zu finden. Was sollte man beim Schreiben eines Briefs beachten? Wie redet man jemanden korrekt an? Wie verabschiedet man sich richtig? Hier eine kleine Hilfestellung.

Die Anrede: Bei privater Post ist "Liebe/r" erste Wahl und netter als "Hallo". Geschäftspost beginnt man nach wie vor mit "Sehr geehrte/r", es sei denn, man kennt sich gut und geht zwanglos miteinander um. Wichtig bei Titeln: nur den höchsten nennen – also "Herr Prof. Muster" statt "Herr Prof. Dr. Muster".

Die Rechtschreibung: Die Regeln der deutschen Sprache sollten auch im E-Mail-Verkehr nicht vernachlässigt werden. Dies gilt besonders für die Verwendung von Satzzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung. Beides wird immer seltener beachtet.

Der Inhalt: Früher galt der Ich-Anfang als Todsünde, heute ist er erlaubt. In moderner Korrespondenz schreibt man ungekünstelt, wie man spricht. Speziell bei Weihnachtspost sollte man bedenken, dass ein einfaches "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr" eher lieblos wirkt. Schöner sind individuelle Wünsche und Gedanken – wer keine Ideen hat, kann auch Gedichtverse nutzen.

Die Schlussformel: Briefe mit förmlicher Anrede enden mit "Viele Grüße" oder "Mit freundlichen Grüßen". "Herzliche Grüße" sind informeller, "Liebe Grüße" bereits privater.

Die Unterschrift: Darf man als Briefeschreiber als Erster unterschreiben, wenn man etwa im Namen einer ganzen Familie schreibt? Der Knigge sagt: Man darf. Familienmitglieder können danach unterschreiben. PS: Persönliche Weihnachtspost sollte auch beantwortet werden, zum Beispiel mit einem Neujahrsgruß.

So geht’s: Eelektronische Briefe versenden
Von der Bewerbung bis zur Kündigung: Mit dem E-Postbrief kommen jetzt alle wichtigen Dokumente schnell und sicher beim Empfänger an.

Wer kurz vor Jahresende noch ganz fix einen Vertrag kündigen möchte oder schnell einen Beleg an die Krankenkasse schicken muss, kann das online mit dem elektronischen Brief der Deutschen Post tun. Im Unterschied zur normalen E-Mail ist der E-Postbrief sehr sicher: Der Absender ist eindeutig identifiziert und der elektronische Weg von Anfang bis Ende verschlüsselt. Ist der Empfänger noch kein E-Postbrief- Kunde, druckt die Post den Brief aus und stellt ihn per Briefträger zu (Versand ab 55 Cent).
So geht’s: Im Internet unter www.epost.de registrieren, Postident-Verfahren durchführen und nach der Freischaltung den Postbrief nutzen.
Weitere Informationen zum Briefe schreiben.

Autor: Melanie Schirmann