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Der Cube ist das globale, hochmoderne Forschungs- und Entwicklungszentrum von Philip Morris

Vier neue Alternativen

Hauptquartier der neuen Ideen

Kann man wirklich weniger schädlich rauchen? Sobaldman eine Zigarette anzündet, verbrennen Tabak und Papier, der Rauch enthält mehr als1000 unterschiedliche chemische Stoffe – rund 100 davon gelten als schädlich, einige als krebserregend. Wer sich davor schützen will, sollte nicht mehr rauchen. Das empfehlen inzwischen sogar einige der größtenTabakkonzerne der Welt.

Kein Wunder: Immer mehr gesetzliche Einschränkungen in immer mehr Ländern machen ihr Geschäft seit Jahren schwerer. Bereits seit 2008 forscht das US-Unternehmen Philip Morris International (PMI) an Alternativen zur Zigarette – für diejenigen, die nicht mit dem Rauchen aufhören können oder wollen.

Im Forschungs- und Entwicklungszentrum „Cube“ im schweizerischen Neuchâtel arbeiten 430 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker an neuen Formen des Rauchens – sozusagen an Zigaretten, die nicht brennen. Es dürfte eines der größten Wendemanöver der Wirtschaftsgeschichte sein.


Glaskasten - Der futuristische "Cube" von Philip Morris am Ufer des Neuenburgersees.

Die Idee dahinter klingt einfach: Wenn Tabak nicht verbrannt wird, sondern nur erhitzt, entstehen erheblich weniger Schadstoffe. Mit „Iqos“ brachte PMI das erste Gerät auf den Markt, das nach diesem Prinzip arbeitet und ein Tabakstäbchen durch ein Heizblatt auf bis zu 350 Grad erwärmt. Dabei entsteht ein Aerosol, das neben Nikotin vor allem Wasser und Glyzerin enthält – und bis zu 95 Prozent weniger Schadstoffe, so die Forscher des Unternehmens.


Experiment - Ein Labormitarbeiter testet das Brennverhalten einer Zigarette

Aber kann man sich da wirklich sicher sein? Es dauerte schließlich auch Jahrzehnte, bis man die Gefahren des Rauchens erkannte. „Alle Beweisezeigen heute sehr klar, dass solche Produkte eine viel bessere Wahl sind als weiter zu rauchen“, sagt Dr. Moira Gilchrist, Vice President Strategic and Scientific Communications bei Philip Morris. „Wir arbeiten aber weiter daran, noch genauerzu beziffern, wie stark das Risiko im Vergleichmit dem Rauchen gesenkt wird.“ Dazu brennen etwa Wissenschaftler in einer speziellen Rauchmaschine einerseits Zigaretten ab, andererseits die „Heets“genannten Tabaksticks – und untersuchen die Zusammensetzung der dabei entstehenden Aerosole.

40 Millionen Umsteiger?

Mehr als 13,6 Millionen Raucher in 52 Ländern konnte der Konzern nach eigenen Angaben bislang zum Umstieg auf die Kombination aus Ladegerät und Halter bringen. Im Gegensatz zu normalen E-Zigaretten fühlt sich der Stick wie eine normale Zigarette im Mund an – das dürfte vielen Nutzern eher entgegen kommen.


Forschung - Mehrere Hundert Wissenschaftler arbeiten im "Cube" an neuen Ideen

Umgerechnet mehr als 6,8 Milliarden Euro hat Philip Morris International bislang in die Entwicklung von „Iqos“ und seinen drei anderen rauchfreien Plattformenfließen lassen (siehe Alternativen unten). Bis 2025 will man weltweit 40 Millionen Zigarettenraucher dazu bringen, eine dieser Alternativen zu nutzen. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich zum Ziel gesetzt, den Tabakkonsum bis 2025 um 30 Prozent zu senken.

Vier neue Alternativen

Elektronischer Tabakerhitzer

Bereits auf dem Markt: Die „Iqos“-Geräte erhitzen einen Stick auf bis zu 350 Grad, dabei wird der Tabak jedoch nicht verbrannt. Das entstehende Aerosol wird durch einen Filter inhaliert und enthält bis zu 95 Prozent weniger potenziell schädliche Stoffe als eine herkömmliche Zigarette.

Tabakerhitzer ohne elektrische Energie

Praktische Lösung: Die Produkte der sogenannten „Plattform 2“ sehen einer Zigarette sehr ähnlich, funktionieren aber völlig anders: Als Hitzequelle dient die Spitze aus gepresstem Kohlenstoff, die angezündet wird. Weil die Spitze vom Tabak getrennt ist, wird dieser nicht verbrannt, sondern nur erhitzt.

Vapor mit Nikotinpulver

Ganz ohne Tabak kommt diese Variante der schweizerischen Philip-Morris-Forschung aus. In dem Stäbchen ist lediglich Nikotinpulver enthalten. Es wird in eine mechanische Hülse gesteckt, beim Ziehen wird alleindurch den Atem ein Aerosol erzeugt.

E-Zigarette Nikotinlösung

Klassische E-Zigarette mit ein paar Unterschieden: Das Mesh-System dieses Geräts von PMI arbeitet mit geschlossenen Kartuschen für das Liquid. Im Gegensatz zu den meisten Verdampfern kann keine Flüssigkeit austreten, Heizelement und Mundstück sind integriert.