HÖRZU Android Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU iOS Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU Logo
Unterhaltung Filter
Kategorie einstellen
Die Wahrheit über Horoskope und die Geheimnisse der Astrologie

Foto © www.piqs.de / sivadavis, CC (Some rights are reserved.)

Kann man Horoskopen trauen?

Die Macht der Sterne und Planeten

Reine Wissenschaft oder Hokuspokus? HÖRZU-Astrologin Jasmin Rachlitz verrät, wie wir Horoskope für uns nutzen können. Dazu: die wichtigsten Erkenntnisse über Astrologie.

Seit wann befragen Menschen die Sterne?

Antwort: Schon vor 4000 Jahren vertrauten Ägyptens Pharaonen auf die Kunst der Sterndeutung. Priester beobachteten den Himmel; ohne exakte Berechnungen wurde kein Tempel, keine Pyramide, kein Königsgrab angelegt. Den Astrologen ging es aber zunächst nicht um das Schicksal einzelner Menschen, sondern ganzer Herrscherdynastien. Die Abläufe im Staat hingen von den Gestirnen ab. Dabei spielte die Vorstellung vom beseelten Himmel eine wichtige Rolle: Wer den Lauf der Sterne studierte, erkannte den Willen der Götter. Auch Sumerer und Babylonier entwickelten astrologische Systeme, trugen ihr Wissen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis nach Griechenland und Rom. Astronomie als "echte" Wissenschaft der Himmelskunde und Astrologie blieben dabei stets vereint. Forscher wie Johannes Kepler (1571–1630) befassten sich mit beidem. Erst vor rund 300 Jahren erfolgte die Trennung – und die einstige Wissenschaft Astrologie erwarb sich zunehmend einen zweifelhaften Ruf.

Was haben Sterne mit dem Schicksal zu tun?

Antwort: "Astrologie baut vor allem auf Erfahrungswerten auf", sagt HÖRZU-Astrologin Jasmin Rachlitz. "Über Jahrtausende hinweg haben Menschen beobachtet, was sich auf der Erde abspielte, wenn Sonne, Mond und Gestirne in bestimmten Konstellationen standen." Das wurde notiert und im Lauf der Zeit immer weiter verfeinert. Worauf diese Zusammenhänge beruhen? Darauf haben Astrologen bislang noch keine eindeutige Antwort. Die sogenannten Tierkreiszeichen wie Steinbock oder Waage sind übrigens nicht mit den Sternbildern identisch, die wir nachts am Himmel beobachten. Der scheinbare Jahreslauf der Sonne um die Erde wurde lediglich in zwölf Abschnitte unterteilt, um die Zuordnung der Phänomene zu erleichtern.

Autor: Kai Riedemann