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Ein Pandajunges im Naturreservat Sichun (China)

Ein Pandajunges im Naturreservat Sichun (China) - Foto © dpa Picture-Alliance GmbH

Teil 7 der neuen großen HÖRZU-Reihe

Das Wissen der Welt

Weltraum: Wie weit ist der Mensch schon ins Weltall vorgedrungen?
Sie fliegt und fliegt und fliegt: Eigentlich sollte die Nasa-Sonde Voyager 1 nur die Planeten Saturn und Jupiter erkunden. Doch der am 5. September 1977 von Cape Canaveral gestartete Oldtimer löste die Aufgabe im Vorbeiflug und dringt seitdem weiter ins All vor. Eine Expedition in die Unendlichkeit! "Voyager 1" hat nun rund 22 Milliarden Kilometer zurückgelegt – das entspricht 57.000-mal einer Reise von der zum Mond. Auch die entferntesten Planeten hat die längst hin­ter sich gelassen. Auf vier Jahre war die ursprüngliche Mission ausgelegt, 33 Jahre dauert sie bereits. und "Voyager 1" liefert immer noch Messdaten vom Rand unseres Sonnensystems. Sie erfasste neuartige Radiostrahlung, entdeckte ein starkes Magnetfeld. Mit einer Geschwindigkeit von 17 Kilometern pro Sekunde rast die Sonde weiter. Ihre Entfernung von der Erde ist für Weltallverhältnisse ein Katzensprung. "1" hat gerade mal 0,00178 Lichtjahre geschafft. Bis zum nächsten stern wäre sie bei diesem Tempo noch 77.000 Jahre unterwegs

Geschichte: Die Länder mit den meisten Friedensnobelpreisträgern
Und Friede auf Erden … Damit das kein Traum bleibt, zeichnet das norwegische Nobelpreis-Komitee seit 1901 diejenigen aus, die "am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt" haben. Die Liste ist ein Spiegelbild der Weltgeschichte: Henry Dunant (1901) gilt als Begründer der weltweiten Rotkreuz-Bewegung. der deutsche Pazifist Carl von Ossietzky (1935) war in Konzentrationslagern inhaftiert. Martin Luther King (1964) kämpfte für die Rechte schwarzer US-Amerikaner. Bundeskanzler Willy Brandt (1971) wurde für seine Ostpolitik geehrt, Michail Gorbatschow (1990) für seine Beiträge zum Ende des Kalten Krieges. Der Preis wird jedes Jahr am 10. Dezember in Oslo verliehen – genau am Todestag seines Stifters Alfred Nobel (1833–1896).

Top Ten
1. USA 21
2. Großbritannien 12
3. Frankreich 9
4. Schweden 5
5. Deutschland 4
6. Südafrika 4
7. Belgien 3
8. Israel 3
9. Schweiz 3
10. Ägypten 2

Quelle: Foundation

Mensch: Warum ist Gähnen ansteckend?
Einer gähnt – und alle gähnen mit. Das hat nichts mit plötzlicher Müdigkeit zu tun. Hinter dem Phänomen stecken sogenannte Spiegelneuronen. "Das sind Nervenzellen, die aktiviert werden, wenn wir andere Menschen beobachten", erklärt ZDF Wissensexperte Karsten Schwanke ("Abenteuer Wissen"). "Forscher haben sie in einem Bereich der Hirnrinde gefunden, der für unsere Bewegungsabläufe zuständig ist.“ Ein verblüffend einfacher Trick: Wir sehen, wie sich unser Gegenüber bewegt. Hören, was es spricht. Und schon reagieren die Spiegelneuronen im Gehirn, als würden wir gerade dasselbe machen. Deshalb steckt auch Lachen an. Je mehr die einen lachen, desto stärker prusten andere los. Sogar wenn sie den Witz nicht verstanden haben. Und wozu soll das gut sein? Spiegelneuronen helfen dem Menschen, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, mit ihm zu fühlen, seine Stimmung besser zu verstehen. Der Gleichklang der Gefühle macht unser tägliches Zusammenleben leichter.

Technik: Wann flimmerten die ersten Fernsehgeräte in deutschen Wohnzimmern?
Der Weg zum Puschenkino war lang. Schon im Jahr 1884 ließ sich der Berliner Tüftler Paul Nipkow (1860–1940) eine spiralförmig gelochte Scheibe patentieren, die Bilder in Punkte und Zeilen zerlegte. Keiner wollte diese Erfindung haben – bis TV-Pioniere damit bei Experimenten Fernsehbilder erzeugten. Kein Wunder, dass der erste Fernsehsender der Welt, der von 1934 bis 1944 ein Programm in Berlin ausstrahlte, Nipkows Namen trug. Fernsehgeräte, von Hand in kleiner Stückzahl gefertigt, konnten sich aber nur die Reichen und Mächtigen leisten. Nachrichten, Musik und Kurzfilme flimmerten auf Geräten wie dem "Loewe FE B“ mit einem gerade mal 16 mal 19 Zentimeter großen Bildschirm. Für das "einfache" Publikum richtete die Reichspost lediglich öffentliche Fernsehstuben ein. Deshalb fiel der eigentliche Startschuss zum privaten Fernsehvergnügen erst am 25. Dezember 1952. Um 20 Uhr am ersten Weihnachtstag begann das Deutsche Fernsehen den Sendebetrieb. Rund 300 Fernsehteil­nehmer gab es damals. Ein "Philips Direktsicht-Empfänger Typ 1419" kostete 1275 Mark. Ein Drittel des durchschnittlichen Jahreseinkommens! Und die HÖRZU schrieb dazu: "Unsere vier Wände, in denen wir wohnen, haben ein neues Fenster bekommen."

Autor: Kai Riedemann