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Indian Summer in New Hampshire Neuengland USA

Blick auf den herbstlichen White Mountains National Forest in New Hampshire, New England. - Foto: © picture alliance / Alan Copson/Robert Harding

Indian Summer

Ostkanada und Neuengland

Der Oktober ist die Zeit des Indian Summer mit faszinierender Laubfärbung in den Wäldern von Ostkanada und Neuengland.

Farbenpracht des Zuckerahorns

Das Geheimnis liegt in den Ahornbäumen. Genauer im Zuckerahorn. In seinen Stämmen fließt der Saft, aus dem Ahornsirup entsteht, seine Blätter verfärben sich im Herbst deshalb auf einzigartig intensive und vielfältige Weise.

Zuckerahorn
Foto: © picture alliance / Arco Images GmbH

Beim Indian Summer, dem großen Herbstspektakel im Nordosten der USA und in Ostkanada, spielt der Zuckerahorn eine Hauptrolle. Unterstützt wird er bei der unvergleichlichen Farbenpracht von etwa 800 anderen Baumarten – in Westeuropa sind es im Vergleich dazu nur etwa 50.

Durch die vielen Gewässer in Ontario, Quebec und den Neuengland-Staaten wird das Naturphänomen noch verstärkt: An den sonnigen Tagen des nordamerikanischen Altweibersommers spiegeln sich die bunten Bäume in all den Flüssen und Seen.

Indian Summer Zuckerahorn
Foto: © picture alliance / Arco Images GmbH

Je nach Wetterlage startet das Naturschauspiel etwa Mitte September. Je weiter nördlich man kommt, desto früher beginnt es, bis Mitte, Ende Oktober hält es an.

Rundreisen durch die Indian-Summer-Regionen

Wundervoll sind zu dieser Jahreszeit Rundreisen durch die Indian-Summer-Regionen. Man kann sie im Mietwagen oder Wohnmobil unternehmen (Veranstalter: z. B. Meier’s Weltreisen, Canusa, ADAC Reisen). Oder man schließt sich einer Gruppe an, das Angebot an Bustouren ist groß (z. B. Studiosus).


Sechs der schönsten Indian-Summer-Regionen Ostkanadas und Neuenglands

1. Bundesstaat Vermont, Neuengland, USA

Indian Summer in Vermont, Neuengland
Foto: © picture alliance / Arco Images GmbH

Die "weltbeste Herbstlaubfärbung" attestieren die Touristikwerber ihrem Bundesstaat – ein Eigenlob, das der Wahrheit entspricht. Unzweifelhaft ist der Indian Summer in Vermont mit am schönsten, weshalb Millionen Gäste jedes Jahr im Frühherbst dorthin reisen. Drei Viertel der Fläche sind mit artenreichen Laubwäldern bedeckt, die Zuckerahorndichte ist hier enorm hoch und sorgt für sensationelle Farbvielfalt. Ein besonders beliebtes Ausflugsziel ist das Mittelgebirge Green Mountains mit dem Berg Mount Mansfield. In Vermonts malerischen Landschaften haben viele wohlhabende New Yorker ihre luxuriösen Ferienhäuser.

INFOS
www.vermontvacation.com - Hier gibt es Tipps auch auf Deutsch


2. Ontario, Kanada

Indian Summer in Ontario
Foto: © ZB - Fotoreport

In Orange-, Rot-, Ocker- und Gelbtönen leuchtet es überall in Ontario, der zweitgrößten Provinz Kanadas. Besonders prächtig gestaltet sich die Laubfärbung rund um die Hauptstadt Ottawa und entlang der Grenze zu den USA. In dreieinhalb Stunden erreichen Besucher von Toronto aus den Algonquin Provincial Park. Auf Straßen, die durch den Park führen, oder per Kanu von einem der vielen Seen aus lässt sich das Farbenmeer genießen. Außerdem großartig: Schiffsfahrten in der Georgian Bay ab Midland Town oder ab Parry Sound.

INFOS
www.ontariotravel.net/de oder www.midlandtours.com


3. Maine, Neuengland, USA

Indian Summer in Maine
Foto: © picture alliance / Roy Rainford/Robert Harding

Schier endlose, kurvenreiche Straßen schlängeln sich durch weite Laubwälder. Dazu eine wild zerklüftete Küste mit historischen Leuchttürmen, Buchten und tiefen Förden: So stellt man sich den US-Staat Maine vor. Die Wirklichkeit erfüllt die Erwartungen – und übertrifft sie sogar noch. Denn im Indian Summer wirkt Maine mit all den malerischen Dörfern, den Fischer- und Jachthäfen inmitten kunterbunter Wälder wie ein wahres Bilderbuch. Zum Abendessen gibt es Hummer im Strandrestaurant –so ist er perfekt, der Urlaub.

INFOS
www.visitmaine.com oder www.neuenglandusa.de


4. British Columbia, Kanada

Indian Summer in British Columbia
Foto: © picture alliance / All Canada Photos

Die Provinz im äußersten Sdwesten Kanadas gehört nicht zu den "offiziellen" Indian-Summer-Regionen, denn das Klima und die Wälder sind dort anders als im Osten. Doch auch British Columbia verzaubert seine Gäste im Herbst durch Farbenpracht. Dünn besiedelt ist das Land, es gibt wenige Städte, kaum Landwirtschaft. Stattdessen findet man an wilden Flüssen und im Gebirge grandiose Natur.

INFOS
www.hellobc.com


5. New Hampshire, Neuengland, USA

Indian Summer in New Hampshire
Foto: © picture alliance / Fraser Hall/Robert Harding

48 Gipfel ragen über 1200 Meter hoch, das Gebirge der White Mountains prägt die Landschaft – aber nicht allein. Auch viele Seen verleihen dem USStaat Profil, etwa der fast 200 Quadratkilometer große Lake Winnipesauke. John-Irving-Fans wissen viel über die Heimat des Bestsellerautors. Aber wussten Sie auch, dass New Hampshire ein wunderbares Wanderland ist?

INFOS
www.visitnh.gov/de


6. Quebec, Kanada

Indian Summer in Quebec
Foto: © picture alliance / All Canada Photos

Wenn der erste Frost einsetzt, verwandeln sich die bewaldeten Hügelzüge über Nacht in farbenfrohe Märchenlandschaften. Dabei wird es tagsüber noch angenehm warm in der französischsprachigen Provinz Quebec. Am Sankt-Lorenz-Strom strahlen Ahorn und Hartriegel blutrot und in leuchtendem Orange um die Wette. Dazwischen schimmern Birken und Eichen in satte Ocker- und Gelbtönen. Im Unterschied zu den Neuenglandstaaten in den USA herrscht in Quebec jetzt Nachsaison: Unterkünfte sind preiswert. Und in den Dörfern entlang der schönen Route 132 ab Quebec-Stadt in Richtung Norden geht’s sehr gemütlich zu. Herrlich!

INFOS
www.bonjourquebec.com

Autor: Nele-Marie Brüdgam