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Malta

Malerisch: Bunte Boote im Hafen von Vittoriosa. Foto: © www.piqs.de / Braunstein, CC (Some rights are reserved.)

"Meine Insel der Geheimnisse"

Nina Ruge über Malta

Sendungshinweis: Der V.I.P. Hundeprofi, Samstag, 06.03.2010, VOX, 19.15 Uhr
Nina Ruge und Liebling Lupo kriegen Tipps von Tiertrainer Martin Rütter

Jede Sehnsucht hat ihren Ort. Wenn Nina Ruge einmal durchatmen möchte, sucht sie die Abgeschiedenheit ihres Hauses in der Toskana – aber wenn sie den Hauch großer Geschichte atmen will, fliegt sie nach Malta. Eine Reise in eine andere Zeit. Und durch 7000 Jahre spannende Kultur und Historie. Exklusiv für HÖRZU macht die Moderatorin ("Unter 4 Augen") der kleinen Mittelmeerinsel eine flammende Liebeserklärung: Ist es die Pracht der alten Städte? Das Wunder der Steinzeit-Tempel? Oder die spröde Schönheit der Felslandschaft? Wahrscheinlich eine Mischung aus allem.
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Malta entdecken

Hotel und Flug: Vier Übernachtungen (DZ)/Frühstück im 4-Sterne-Hotel "Riu Seabank" in Mellieha Bay inklusive Flug ab 400 Euro p. P.
Wohnen: Apartments, Villen, günstige Pensionen und Bauernhäuser, auch auf Gozo, über: www.itravel-malta.com
Sprache: Maltesisch und Englisch sind Amtssprachen
Klima: Ab April 20–25° C, zwischen Juli und September mitunter bis zu 40° C
Essen: Landestypische Gerichte, modern variiert, bietet "Palazzo Santa Rosa“ an der Mistra Bay/Nordwestküste
Auskunft: Fremdenverkehrsamt Malta, Tel. 069/28 58 90, www.urlaubmalta.com

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Begonnen hat meine Liebesgeschichte mit Malta bereits vor einigen Jahren. Ich war an Bord der "MS Europa" und die Insel einer ihrer Anlaufhäfen. Noch heute erinnere ich mich an den Morgen, als das Schiff bei Sonnenaufgang in den Grand Harbour einlief: Beim Anblick der in goldenes Licht getauchten Festungsmauern der Inselhauptstadt Valletta war es um mich geschehen. Ich mag das unverwechselbare Gesicht Maltas, seine mediterranen, britischen, orientalischen Facetten, seine verblüffende Vielfalt. Noch heute spiegelt sich in ihr die bewegte Geschichte wider: von den jahrtausendealten Megalithtempeln über die prägende Ära des Johanniterordens und die lange Kolonialherrschaft der Briten bis hin zum pulsierenden Stadtleben. Malta ist klein und meine Insel der Geheimnisse.

Wie eine randvolle Schatztruhe offenbart die Inselgruppe aus Malta, Gozo und Comino immer wieder Neues. Gleich drei Stätten des Unesco-Weltkulturerbes finden sich hier: Valletta, der unterirdische Kultort Hypogäum und die Tempel von Ggantija. Nirgendwo auf der Welt gibt es eine solche Häufung steinzeitlicher Kultstätten aus bis zu fünf Meter hohen und viele Tonnen schweren Steinquadern. Hagar Qim und Mnajdra im Süden, Tarxien und Hypogäum im Zentrum sind Zeugnisse einer Epoche, in der Menschen über 500 Jahre an der Vollendung dieser Bauwerke arbeiteten – für uns atemlose Zeitgenossen unvorstellbar.

Am liebsten spaziere ich durch Valletta, vergesse die Zeit, lasse mich treiben und einnehmen von dieser fantastischen Festungsstadt der Johanniterritter, der ersten auf einem Reißbrett geplanten Siedlung Europas, schachbrettartig angelegt wie Manhattan. Der Park "Upper Barracca Gardens", die barocke Pracht der Kirchen, der goldverzierte Zuschauersaal des "Teatru Manoel" – überall Ehrfurcht gebietende Schönheit! Überall Lachen in den Straßencafés. Das Leben wird mir hier wie auf einem schimmernden Tablett serviert.

Autor: Nina Ruge - Foto: © www.piqs.de / Braunstein, CC (Some rights are reserved.)