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Das Grimsel Hospiz thront auf einem mächtigen Felssporn.
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Das Grimsel Hospiz thront auf einem mächtigen Felssporn. Das alte Grimsel Hospiz wurde schon 1142 als erstes Gasthaus des Landes urkundlich erwähnt. - Foto © Sabine Fassbender

Zürich, Grimselwelt und Aareschlucht

Mit dem Nachtzug in die Schweiz

Günstig und umweltfreundlich zu reisen, liegt nach wie vor im Trend und trotz mancher Negativ-Schlagzeilen der Deutschen Bahn ist das Zugfahren für viele Reisende eine hervorragende Alternative zu Stress, Stau und langen Wartezeiten am Abfertigungsschalter der Flughäfen. Mit dem City Night Line, dem Nachtreisezug der Deutschen Bahn, können Urlauber über Nacht anreisen und so noch mehr wertvolle Zeit sparen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem verlängerten Wochenende in Zürich und dem Berner Oberland?

City Night Line
Foto © PR

Der City Night Line bündelt seit 2007 alle Nachtzüge der Deutschen Bahn. Heute verbindet er folgende europäischen Metropolen über Nacht: Amsterdam, Berlin, Hamburg, Kopenhagen, Mailand, München, Paris, Prag, Rom und Zürich. Diese und viele weitere sehenswerte Städte wie z.B. Basel, Hannover, Weimar, Leipzig, Dresden, Düsseldorf und Köln werden auf dem Weg zu den Endzielen ebenfalls angesteuert.

Beispielstrecke: Hamburg - Zürich und zurück

Los geht es z.B. ab Hamburg-Altona um 20:13 Uhr entweder im Ruhesessel, Liege- oder Schlafwagen. Ankunft am Züricher Hauptbahnhof ist am nächsten Morgen um 08:34 Uhr. Ein freundlicher Weckdienst sowie ein leckeres, im Abteil serviertes Frühstück, sind im Fahrpreis inbegriffen. Weitere Informationen zu Preisen und Beförderungsbedingungen erfahren Sie in Ihrer DB Verkaufsstelle oder unter www.citynightline.de.

City Night Line

Die Economy-Abteile des City Night Line verfügen über eine eigene Waschgelegenheit. Sie sind allerdings sehr beengt, und eher für Alleinreisende zu empfehlen. - Foto © PR

Die Stadt Zürich ist mit rund 396.000 Einwohnern die größte Stadt der Schweiz. Neben einem gigantischen Angebot an Kultur und Kunst bietet Zürich auch historische Kulturdenkmäler sowie moderne Architektur. Die meisten Sehenswürdigkeiten Zürichs sind rund um die Altstadt gelegen, so dass sie bequem zu Fuss erreichbar sind. Schlendern Sie durch das malerische Niederdorf, ein Teil der Altstadt von Zürich, lassen Sie sich inspirieren vom Luxus der berühmten Bahnhofstraße oder genießen Sie eine Picknick-Rast am Zürichsee.

Von Zürich ins Herz der Schweizer Alpen

Vom Züricher Hauptbahnhof aus können Sie mit dem InterRegio, Bahn und Bus direkt ins Herz der Schweizer Alpen reisen. Es empfiehlt sich, einen "Swiss Pass" zu kaufen. Dies ist ein All-in-one-Ticket für Bahnen, Busse und Schiffe in der ganzen Schweiz und erspart Ihnen Zeit für das Anstehen am Ticket-Automaten. Zudem sparen Sie Geld durch zahlreiche Bonusleistungen. Alle Infos unter www.swisstravelsystem.com

Familienhotel und Naturresort Handeck
Foto © PR

Ankunft in Guttannen: In 1452 Metern Höhe liegt das Familienhotel und Naturresort Handeck (siehe Foto), eingebettet zwischen schroffen Gipfeln und verträumten Schluchten. Die Anlage umfasst mehrere Häuser in einem idyllischen Park mit Spielplatz, sowie einen Aussenpool (32 Grad) mit Gegenstromanlage und Sprudelbad, Finnischer Sauna und Whirlpools. Zum Haus gehören eine eigene Alpkäserei und viele "glückliche" Schweine, die mit der Molke der Käserei gefüttert werden. Das Fleisch wird im hauseigenen Restaurant serviert. Von Handeck aus lassen sich spannende Ausflüge, Wanderungen und Bergtouren unternehmen. Weitere Infos zum Hotel finden Sie unter www.grimselwelt.ch/grimselhotels/handeck.

Die Grimselwelt im östlichen Berner Oberland

Handeckfallbrücke
Foto © Sabine Fassbender

Vom Naturresort Handeck aus erreichen Sie nach einem kurzen Fußmarsch die Handeckfallbrücke (siehe Foto). 70 Meter über der Schlucht des Handeckfalls ermöglicht die Hängeseilbrücke einen spektakulären Blick auf den Wasserfall. Am Ende der Brücke befindet sich die Talstation der Gelmerbahn, Europas steilste Standseilbahn mit einer Steigung von 106 Prozent. Die atemberaubende Fahrt führt zum malerischen Gelmersee. Dieser ist Ausgangspunkt für eine Rundwanderung um den Stausee (ca. 2 Stunden), den Aufstieg zur Gelmerhütte (ca. 2.5 Stunden) oder einfach zum Genießen der idyllischen Bergwelt. Die Bahn transportiert 24 Personen – Fahrten werden ab 4 Personen durchgeführt. Weitere Infos finden Sie hier.

Kraftwerke Oberhasli Kristalle
Foto © Elisa Kahle

Staumauern, Stromleitungen, Bergbahnen: Touristisch vermarktet der Kraftwerksbetreiber der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO), eines der führenden Wasserkraftunternehmen in der Schweiz, die Region als "Grimselwelt". Das Motto lautet: "Natur und Technik erleben". Angeboten werden Attraktionen und Erlebnisse rund um die Wasserkraft mit Restaurants, Hotels, Bergbahnen, Brücken und Kraftwerksbesichtigungen. Ein Einblick in die unterirdische Kraftwerkswelt lohnt sich. Ein besonderes Highlight ist die Kristall-Kluft, in der man die in Millionen von Jahren gewachsenen Bergkristalle bewundern kann. Rein zufällig wurden die glitzernden Klunker beim Tunnelgraben entdeckt. Sehr zu empfehlen ist auch eine Einkehr im historischen Alpinhotel Grimsel Hospiz. Der Blick auf den Grimselstausee ist atemberaubend. Weitere Infos zum Besuch im Kraftwerk finden Sie unter www.grimselstrom.ch.

Mit der Meiringen-Innertkirchen Bahn zur Aareschlucht

Aareschlucht
Foto © PR

Seit 1888 lockt die Aareschlucht, 1400 Meter lang und 200 Meter tief, viele Besucher aus dem In- und Ausland an. Es gibt einen West- und Osteingang. Am Besten fährt der Besucher mit der Meiringen-Innertkirchen Bahn (MIB) zum Osteingang. Von dort führt ein gut ausgebauter Weg, teilweise über Holzplanken, ca. 40 Minuten durch die Schlucht. Informative Führungen sind buchbar. Am Westeingang wartet der Zug wieder zur Rückfahrt nach Meiringen. Am Abend ist die Aareschlucht nur vom Westeingang erreichbar und bis zur Mitte geöffnet. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Aareschlucht bei Nacht. Die Beleuchtung und das Rauschen des Wasser machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Weitere Infos zur Aareschlucht finden Sie unter www.aareschlucht.ch.

Brienzersee
Foto © Elisa Kahle

Circa 35 Kilometer von der Aareschlucht entfernt liegt zwischen dem Thuner- und Brienzersee und zu Füssen des imposanten Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau der bekannte Ferienort Interlaken. Der Ort hat schon als Kulisse für einige indische "Bollywood"-Filme gedient und ist sehr beliebt bei Touristen aus Saudi-Arabien. So prägen in der Hauptsaison zahlreiche, in einem so genannten Chador verhüllte, Frauen in Begleitung Ihrer Familie das Stadtbild. Im Nachbarort Unterseen betreibt der Schweizer Starkoch René Schudel sein Restaurant benacus. Gekocht wird mit besten, frischen Zutaten und viel Kreativität in der offenen Show-Küche. Seit dem 12. Juni 2013 schwingt René Schudel auch in "Flavorites" die Kochlöffel (Mittwoch, 18:00 Uhr, Pro7 Schweiz).

Freilichtmuseum Ballenberg: Die ganze Schweiz an einem Ort

Freilichtmuseum Ballenberg

Eine alte Mühle im Freilichtmuseum Ballenberg. - Foto © Sabine Fassbender

Bevor Sie abends um 20:42 Uhr mit dem City Night Line die Rückreise vom Züricher Hauptbahnhof aus Richtung Norden antreten, bleibt vielleicht noch Zeit für einen Besuch im Freilichtmuseum Ballenberg. Drei bis vier Stunden sollten mindestens eingeplant werden. Auf einem 66 Hektar großen Gelände befindet sich eine Ausstellung mit rund 100 Wohn- und Wirtschaftsbauten aus der gesamten Schweiz. Seit den 70er Jahren werden in der Schweiz alte Bauernhäuser, Ställe, Backhäuschen oder Scheunen nicht abgerissen, sondern Stein für Stein abgebaut und im Freilichtmuseum Ballenberg wieder errichtet. In originalgetreu eingerichteten Werkstätten führen Handwerker mit authentischen Werkzeugen ursprüngliche Berufe vor: Vom Schnitzen, Korben, Spinnen, Weben, übers Klöppeln und Schmieden bis hin zum Käsen und Backen. Weitere Infos zum Freilichtmuseum Ballenberg finden Sie unter www.ballenberg.ch.

Umwelt Arena in Spreitenbach
Foto © PR

Weiterer Ausflugs-Tipp: Die Umwelt Arena in Spreitenbach (siehe Foto), eine Art Messe bzw. Erlebniswelt für Energie- und Umweltfragen. Infos unter www.umweltarena.ch.

Autor: Sabine Fassbender