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Das Pantenal in Brasilien

Um "Die Wasserwelt des Pantanal" geht es im 3. Teil der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien". - Foto: © TerraMater Light&Shadow Cristian Dimitrius

5-teilige Doku "Terra Mater - Wildes Brasilien"

Eine Reise durch Brasilien

Die furiosesten Wasserfälle, der größte Regenwald, die meisten Wildtiere, die schönsten Strände der Welt: Auf Reisen durch Brasiliens einzigartige Wildnis erlebt man einen Superlativ nach dem anderen.

Wer behauptet, Brasilien zu kennen, neigt zur Übertreibung. Mit seinen 8,5 Millionen Quadratkilometern ist das Land etwa 24-mal so groß wie Deutschland. Seine Nord-Süd-Ausdehnung entspricht der Entfernung zwischen Stockholm und Kairo. Ähnlich unterschiedlich ist das Klima innerhalb des Landes, ähnlich breit das Spektrum an Kulturen. Und die Landschaften, Pflanzen- und Tierreiche zeigen sich nicht nur in ihrer Gesamtheit unfassbar vielseitig: Alle davon sind eine Wunderwelt für sich. Ob es nun die Urwälder des Amazonas sind oder die Savannen des Pantanal, die Strände oder die weiten Dünenlandschaften, die Tafelberge oder die gewaltigen Wasserfälle.

Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien"

Insofern ist es überhaupt keine Übertreibung, dass Servus TV nun eine aufwendige Serie über das "Wilde Brasilien" in gleich fünf Teilen präsentiert. Jede der 60-minütigen Folgen widmet sich einem Naturraum. Gezeigt wird ein Land voller Leben und Energie, in dessen Natur es viel reicher, bunter und spektakulärer zugeht als beim berühmten Karneval.


Sendetermine

Mi, 7.5.: Teil 1 der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien: Der zerbrechliche Wald", Servus TV, 20.15 Uhr (s. auch TV-Tipps rechts)

Mi, 14.5. Teil 2 der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien: Das Wilde Herz", Servus TV, 20.15 Uhr

Mi, 21.5. Teil 3 der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien: Die Wasserwelt des Pantanal", Servus TV, 20.15 Uhr

Mi, 28.5. Teil 4 der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien: Küstenparadiese", Servus TV, 20.15 Uhr

Mi, 4.06. Teil 5 der Doku-Reihe "Terra Mater - Wildes Brasilien: Die Fluten des Amazonas", Servus TV, 20.15 Uhr

Terra Mater - Wildes Brasilien: Die Fluten des Amazonas
Brasiliens Vogelwelt in "Die Fluten des Amazonas". - Foto: © TerraMater Light&Shadow Cristian Dimitrius


Die Wasserfälle von Iguaçu

Ähnlichen Ruhm wie der Karneval genießt nur ein brasilianisches Naturphänomen: die Wasserfälle von Iguaçu. Ein Großteil aller Brasilientouristen macht sich von Rio de Janeiro aus auf den Weg in das 1200 Kilometer entfernte Grenzgebiet zu Argentinien und Paraguay, um das Tosen und Toben der fast 300 dort versammelten Kaskaden zu erleben. Deren Fallhöhe ist weitaus größer als die der Niagarafälle. Rundherum wächst dichter Wald, in dem noch viele bedrohte Tierarten leben, darunter Jaguare, Ozelote und Ameisenbären. Rund um die Wasserfälle flattern wunderschöne Schmetterlinge wie der handtellergroße, leuchtend blaue Himmelsfalter. Auch Tukane kann man hier entdecken. Während die Wasserfälle für die meisten Rundreisenden das wichtigste Landschaftserlebnis sind, folgt auf speziellen Naturtouren von Veranstaltern wie Miller Reisen oder Djoser Reisen (s. Reiseinfos unten) eine paradiesische Entdeckung auf die andere.

Das Pantanal

Im westlichen Zentrum etwa, nahe der Grenze zu Bolivien, liegt das Pantanal: eines der weltgrößten Feuchtgebiete, ein Weltnaturerbe der Unesco und Heimat der meisten Wildtiere Südamerikas. Weil seine Vegetation weniger dicht ist als im Urwald, gilt das Pantanal als bestes Tierbeobachtungsgebiet des Landes – wenn nicht des ganzen südamerikanischen Subkontinents. Die Riesenotter und der Jabiru-Riesenstorch, Papageien, Pumas, Sumpfhirsche, Capybara-Wasserschweine, Kaimane und Vertreter Tausender weiterer Arten können Reisende im Pantanal auf Safaris erleben.

Urlaub mitten im Urwald

Amazonien bleibt bis heute in weiten Teilen unzugänglich. Wer ins größte Waldgebiet der Welt eintauchen möchte, die Heimat der Affen, Jaguare, Leguane und Faultiere, den Lebensraum Hunderter Vogelarten, der hat zwei Möglichkeiten: Er unternimmt eine Flusskreuzfahrt oder mietet sich in einer Lodge ein, einer Hotelanlage mitten in der Natur, nur auf dem Luft- und Wasserweg erreichbar. Die Lodges bieten Komplettpakete an: mit Transfer, Übernachtung, Verpflegung, Kanutouren, Wanderungen und Begegnungen mit indigenen Völkern.

Weniger berühmt, aber dafür umso geheimnisvoller sind die Naturwunder im Nordosten des Landes. Etwa im Nationalpark Lençois Maranhenses, in dem sich Wüste und weites Dünenland ausbreiten sowie leuchtend blaue Lagunen mit einer reichen Vogelwelt. Im Nationalpark Serra da Capivara ragen spektakuläre Gesteinsformationen aus bewaldeten Ebenen empor.

Wer all diese Naturwunder erlebt hat, kennt zwar noch lange nicht ganz Brasilien. Trotzdem kann er behaupten, er habe einen beträchtlichen Teil der natürlichen Vielfalt unseres Planeten gesehen – und das ganz ohne Übertreibung.

Reiseinfos Brasilien

● Anreise

Flüge Deutschland – Brasi­lien etwa mit TAP Portugal ab ca. 900 €.

● Unterkunft

Beispiel: "Cristalino Jungle Lodge", p. P. im DZ ab 240 € pro Nacht (www.cristalinolodge.com.br). "Uacari Floating Lodges", 3 Nächte p. P. im DZ ab 470 € (www.pousadauacari. com.br). Inkl. Transfers, VP, Ausflüge.

● Rundreisen

Etwa "Brasilien mit Pantanal und Iguaçu­-Fällen", 21 Tage inkl. Flüge, ab 3345 € (Djoser Reisen). "Brasiliens Naturparadiese", 17 Tage inkl. Flüge, ab 4310 € (Miller Reisen).

Autor: Nele-Marie Brüdgam