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Blick über die Donau auf die Stadt Passau mit der Stadtpfarrkirche St. Paul.

Blick über die Donau auf die Stadt Passau mit der Stadtpfarrkirche St. Paul und dem Dom St. Stephan. - Foto © picture-alliance / Sueddeutsche

Favoriten der HÖRZU-Leser

Die schönsten Orte Deutschlands

Die Lieblingsorte der HÖRZU-Leser

Einzigartig, bedeutend, voller Erinnerungen: Für unsere gemeinsame Entdeckungsreise durch die Heimat haben dieses Mal ausschließlich HÖRZU-Leser ihre persönlichen Lieblingsorte verraten. Vom Wannsee bis zum Donautal, von der Schlei bis zum Oderbruch – wir zeigen Ihnen zum Finale unserer Serie noch einmal 25 Schmuckstücke des Landes. Meist geht es nicht um die Dominanz großer Städte oder die Pracht stolzer Schlösser. Angezogen werden wir von der Wärme und den Emotionen, die viele dieser vorgeschlagenen Orte ausstrahlen. Schauen, fühlen, schmecken, erinnern – so begreifen wir erst die wahre Schönheit Deutschlands.

Vom Wannsee bis zum Donautal, von der Schlei bis zum Oderbruch: die 25 schönsten Plätze aus dem fünften Teil der HÖRZU-Serie "Die 100 schönsten Orte Deutschlands" (Teil 1-4 siehe rechts).

76. Chiemsee (Bayern)
Bayerisches Meer: Deutschlands drittgrößter See erlangte durch seine Inseln Berühmtheit: die Herreninsel mit dem Schloss König Ludwigs II. und die Fraueninsel mit dem Nonnenkloster. Die Landschaft rund um den See mit der Alpenkulisse zählt zu Deutschlands beliebtesten Feriengebieten.
Tipp: "Genießen Sie die Beschaulichkeit und die herzliche Wärme der Fraueninsel.“
Hermann Sobotka, Recklinghausen

77. Burg Eltz (Rheinland-Pfalz)
Trutzig: So muss ein Märchenschloss aussehen, wenn es im Kopf von Kindern entsteht. Türmchen, Giebel, dicke Mauern. Die Familie von Eltz, in deren Besitz die Burg seit 800 Jahren ist, hat es geschafft, die Gemäuer unversehrt durch die Jahrhunderte zu geleiten. Die Burg kann im Sommer besichtigt werden.
Tipp: "Unbedingt das Schlafgemach mit dem Himmelbett anschauen!“
Ulrich Meyer, Münster

78. Schlei (Schleswig-Holstein)
Ostsee-Idylle: Das urige Fischerdorf Maasholm, Deutschlands kleinste Stadt Arnis, die sanften Hügel am Ufer – all das bildet seit 25 Jahren die Kulisse für die beliebte TV-Serie "Der Landarzt". Viele Szenen spielen in Kappeln, wo man noch mit alten Heringszäunen fischt – einzigartig in Europa.

79. Harz (Sachsen-Anhalt)
Hexenreich: Goethe und Heine haben hier gedichtet, Geister und Hexen ihr Unwesen getrieben. Tiefe Wälder, Hochmoore und Bachläufe wie das Ilsetal geben dem Harz rund um den Brocken (1141 m) etwas Verwunschenes. Hunderttausende Touristen zieht das an – im Sommer wie im Winter.

80. Wannsee (Berlin)
Gute Stube: Wo Berlin seine Vorzeigehäuser hat. Etwa das Schloss Pfaueninsel von Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. Oder die Villa des Künstlers Max Liebermann. Diese Parklandschaft aus Wasser und Grünflächen hat seit eh und je die Berliner Elite angezogen.
Tipp: "Am Wannsee beginnt ein herrlicher Panoramaweg mit Blick auf Havel, Pfaueninsel und Sacrower Kirche!"
Bernd Hübner, per Mail

81. Maare (Rheinland-Pfalz)
Augen der Eifel: Die runden Maare bei Daun haben eine feurige Vergangenheit. Wie Schüsseln mitten im Grünen zeigen sich die Vulkanreste, entstanden zumeist vor 20.000 Jahren, als Wasser auf glühendes Magma aus der Tiefe traf. Im Geopark Vulkaneifel wandert man durch die Erdgeschichte.

82. Baldeneysee (Nordrhein-Westfalen)
Von Krupps Gnaden: Als die Familie Krupp erfuhr, dass man von ihrer Villa Hügel aus den See sehen würde, gab sie das Land dafür her – und die Ruhr wurde aufgestaut. Seither leben die Reichen hier, die Normalen amüsieren sich mit Segeln, Schwimmen, Wandern. Im Süden des Ruhrpotts entstand ein Paradies für alle.

83. Helgoland (Schleswig-Holstein)
Tief einatmen! Nirgends ist die Luft so sauerstoffreich wie auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. Viele reisen nur für einige Stunden an, um zollfrei einzukaufen und den Felsen Lange Anna zu sehen. Sind sie weg, hat man den Inselrundweg fast für sich – und genießt in Ruhe die Aussicht, etwa auf die Düne, wo im Winter Robbenfamilien leben.

84. Mittelrheintal (Rheinland-Pfalz)
Menschen am Fluss: Von Rüdesheim bis Koblenz schwingt der Rhein in Bögen talwärts. Ein Naturerlebnis. Die Landschaft an den Ufern wird jedoch seit Jahrtausenden von Menschen geprägt. Ihr einzigartiger Charakter brachte ihr 2002 den Titel Weltkulturerbe der Unesco ein.

85. Wangerland (Niedersachsen)
Ebbe und Flut: Das Wasser flieht, das Watt bleibt – eine Welt aus Sand, Schlick und Salzwiesen, eine Oase der Artenvielfalt mit über 3200 Tierarten, die zu schützen ist. Das Niedersächsische Wattenmeer, zweitgrößter deutscher Nationalpark, ist Weltnaturerbe. Nur im Watt geht man auf dem Meeresgrund spazieren.

86. Wimbachklamm (Bayern)
Im Rausch der Wildnis: Wie ein Schleier legt sich das Wasser über Felskaskaden und stürzt in die Tiefe. Aus den Gesteinsschichten links und rechts der Klamm rinnt und sprudelt es munter, dazwischen leuchten grüne Moospolster. Von Holzstegen aus erleben Wanderer bei Ramsau die Urgewalt. Wo die Natur zum aufregenden Spektakel wird, ist der Watzmann nicht weit: das Bergmassiv im Nationalpark Berchtesgadener Land. Hier grüßen noch Steinadler und Alpensteinbock, blühen Enzian und Edelweiß.

87. Steinhuder Meer (Niedersachsen)
Binnenmeer: Ein Naturpark samt Vogelparadies vor den Toren Hannovers. Jeder kann es auf seine Art erkunden: einmal mit dem Rad herum (24 Kilometer), im Boot quer drüber oder bis zum Bauch im warmen Wasser – das Steinhuder Meer ist durchschnittlich nur 1,35 Meter tief. Steinhude bezaubert durch seine Lage direkt am See.

Autor: HÖRZU