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Arena der "Wuidn": Münchens Eisbach für mutige Surfer.

Wo der Eisbach, ein kleiner Arm der Isar, in den Englischen Garten fließt, baut sich eine Welle auf, die Mutige zum Rodeo nutzen. - Foto © picture alliance / dpa

HÖRZU-Serie Teil 1

Die 100 schönsten Orte Deutschlands

13. Müden an der Oertze (Niedersachsen)
Perle der Südheide: Es gibt sie noch, die kleinen Fachwerkdörfer inmitten der Heidelandschaft. Müden glänzt mit altem Ziehbrunnen, historischer Mühle und verwinkelten Gassen rund um die St.-Laurentius-Kirche. Der Naturpark Südheide lässt sich bei Wanderungen und Kutschfahrten erkunden. Besser kann man dem Alltag kaum entfliehen. Tipp: "Vom Wietzer Berg über die Heide blicken – traumhaft!"
Kai Riedemann, Redakteur

14. Münchens Eisbach (Bayern)
Arena der "Wuidn": Die ganz Wilden reiten natürlich die Superwellen von Hawaii, aber auch wer mitten in München surfen will, muss was draufhaben. Wo der Eisbach, ein kleiner Arm der Isar, in den Englischen Garten fließt, baut sich eine Welle auf, die Mutige zum Rodeo nutzen (siehe Foto oben). Auf ihren Brettern stehend bezwingen sie die Wasserkraft. Unter Surfern ist die Stelle weltberühmt. Wer sich länger als 30 Sekunden auf dem Brett hält, wird mit Steinchen beworfen: Jetzt sind wir dran! Die Brücke über der Welle ist stets voller Zuschauer, oft stehen sogar Busse dort. Bis vor einem Jahr war der Trip illegal, aber heute surft keiner mehr ins Polizeipräsidium.

15. Frankfurter Palmengarten (Hessen)
Grüne Lunge: Der Palmengarten bildet gemeinsam mit dem angrenzenden Botanischen Garten und dem Grüneburgpark die grüne Lunge Frankfurts. Auf einer Fläche von 22 Hektar lädt er bereits seit 1868 zu einem Spaziergang durch tropische Pflanzenwelten. Ein Besuch lohnt sich bei jedem Wetter: Es gibt Freilandareale und Gewächshäuser, die in unterschiedliche Themenwelten entführen. So locken zum Beispiel Rosen-, Stein- und Rhododendrongärten sowie die Gewächshäuser Subantarktishaus und Blütenhaus (Foto) – wie das duftet!

16. Harz (Sachsen-Anhalt)
Sagenumwoben: Wie ein rettender Arm ragt die Jungfernbrücke im Bodetal über die steilen Abhänge des Flussufers. Sie führt zum "Gasthaus Königsruhe" – letzte Chance zur Einkehr vor dem Hexentanzplatz, Schauplatz der Walpurgisnacht. Der Aufstieg lohnt sich: herrliche Aussicht! Runter geht’s mit der Seilbahn.

17. Berchtesgadener Land (Bayern)
Das Prachtstück: Salzbergbau, Tourismus und das Wohlwollen von Königen und Künstlern verschafften dem Idyll in Oberbayern Berühmtheit. Die überwältigende Pracht der Berge und Seen macht es einmalig. In seinen Heimatromanen setzte Ludwig Ganghofer dem Berchtesgadener Land ein Denkmal, Caspar David Friedrich tat es in seiner Malerei. Ihre Ursprünglichkeit brachte der Region 1990 den Titel "Biosphärenreservat Berchtesgadener Land" ein.

18. Dessau (Sachsen-Anhalt)
Wegbereiter der Moderne: Wer vor den weißen Meisterhäusern und anderen Kompositionen aus Beton, Stahl und Glas steht, spürt den Geist der berühmten Kunstschule Bauhaus – klare Linien, verschachtelte Kuben, schwerelose Leichtigkeit. Von 1925 bis 1932 wirkten hier die Bauhaus-Schüler, deren Entwürfe zeitlos modern sind. Kein Wunder, dass die Unesco die Stätten 1996 zum Weltkulturerbe erhob.

19. Eichsfeld (Thüringen)
Toskana In gelbem Gewand: In der historischen Landschaft zwischen Niedersachsen, Thüringen und Hessen findet man alte Klöster, Burgen und Fachwerkorte wie Duderstadt. Immer wieder tun sich fantastisch weite Blicke über Hügel und Wälder auf. Glaubenskriege, Fürstenstreit und guter Schnaps haben das Land berühmt gemacht. Tipp: "Im Mai zur Rapsblüte ein Traum in Gelb! Die sonst so nüchternen Pappeln sehen aus wie malerische Zypressenalleen."
Sabine Goertz-Ulrich, Redakteurin

20. Fischerhude (Niedersachsen)
Schatzhäuser im Moor: Vor gut 100 Jahren nahmen reiche Bauern hier arme Künstler auf. Die Symbiose war fruchtbar: Die Höfe blieben reich, die Künstlerkolonie florierte. Noch heute ist das Dorf bekannt für seine Maler, Mimen und Musiker. Selbst der höchste Prinz des Hauses Hohenzollern hat sich in dem pittoresken Ort im Moor niedergelassen. Tipp: "Im Otto-Modersohn-Museum kann ich in wunderbaren Gemälden noch einmal durch die Landschaft reisen!"
Mirja Rumpf, Reporterin

21. Taubergießen (Baden-Württemberg)
Heimat des Eisvogels: Einsame Urwälder, stille Rheinauen, liebliche Wiesen: Eisvögel und Orchideen finden hier eine geschützte Heimat – ganz nah am beliebten Ferienpark Rust. Mit flachen Booten kann man durch die uralten Flutgebiete des Rheins staken und dabei in eine verwunschene Welt abtauchen.

22. Rothenburg (Bayern)
Reise in die Vergangenheit: Millionen Japaner können nicht irren – Rothenburg ob der Tauber ist faszinierend wie eh und je. Nachdem im Dreißigjährigen Krieg die Truppen aus der kleinen Stadt abgezogen waren, verlor die große Politik das Interesse an ihr. Gott sei Dank! So konnte ein mittelalterliches Straßen- und Gebäudeensemble erhalten werden, das weltweit einzigartig ist. Beim Gang über die trutzige Stadtmauer taucht man tief in die Geschichte ein.

23. Mosel (Rheinland-Pfalz)
Urlaubsklassiker: Genau betrachtet gehört die Mosel zu den meistbefahrenen Wasserstraßen Europas. Aber sonst? Hat sich kaum was geändert, seit ein römischer Dichter den Fluss vor 1700 Jahren besang. Der Sonne zugeneigte Weinberge ziehen seit Generationen Urlauber an – die Tropfen aus ihren Trauben ebenso. Einzige Änderung: Die Winzer produzieren heute weniger lieblichen Wein. Seither hat er auch einen besseren Ruf.

24. Spreewald (Brandenburg)
Alles fließt! Weit verzweigte Flussarme winden sich durch die Landschaft, schlängeln sich durch Wälder und Felder. Für Wasserwanderungen mit traditionellen Kähnen oder Kanus sind diese "Fließe" ideal. Besonders in der Früh und am Abend, wenn Tiere raschelnd durch die Dämmerung streifen, verbreitet sich hier geheimnisvolle Stimmung. Tipp: "Radwandern auf dem Gurkenradweg: die perfekte Alternative zu Wassertouren!"
Melanie Schirmann, Redakteurin

25. Fehmarn (Schleswig-Holstein)
Sonneninsel in der Ostsee: Burgen bauen? Wandern? Radtouren? 185 Quadratkilometer mit noch verblüffend ländlichem Charme bieten für jeden etwas. Vor allem die flach abfallenden Sandstrände machen Fehmarn zum idealen Familienziel, etwa bei Katharinenhof. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Die Fehmarnsundbrücke verbindet den "6. Kontinent", wie die Insel von den Bewohnern genannt wird, mit dem Festland.

Autor: HÖRZU