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Blick auf Heidelberg, einer der schönsten Orte Deutschlands

HÖRZU-Serie Teil 2

Die 100 schönsten Orte Deutschlands

Es ist überall schön und überall anders: Deutschland präsentiert sich als eines der abwechslungsreichsten Länder Europas. In einer neuen HÖRZU-Reihe möchten wir Ihnen in den nächsten Wochen 100 Orte vorstellen, die einzigartig sind, faszinierend, überraschend.

Im ersten Teil haben HÖRZU-Redakteure ihre 25 Lieblingsplätze ausgewählt, für die nächsten haben Sie als Leser Vorschläge gemacht (siehe unten).

Teil 2 unserer Reihe "Die 100 schönsten Orte Deutschlands"

26: Altes Land (Niedersachsen)
Blütenmeer: Entlang des Elbdeichs erstreckt sich das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas. Kirschen, Birnen und 300.000 Tonnen Äpfel werden jährlich geerntet. Nie wirkt das Alte Land mit seinen schmucken Bauernhöfen malerischer als zur Zeit der prächtigen Apfelblüte.

27: Saarschleife (Saarland)
Naturwunder: Die zehn Kilometer lange Saarschleife ist der Stolz der Saarländer. Der Besuch von hochrangigen Politikern am Aussichtspunkt Cloef rückte die Kulisse immer wieder ins Rampenlicht. Etwas ruhiger geht es innerhalb der Schleife zu, auf dem Bergrücken befindet sich die Burgruine Montclair.

28: Görlitz (Sachsen)
Stilikone: Ob Gotik, Renaissance, Barock oder Art déco: In Görlitz gibt es alles, stilecht und wunderbar renoviert. Ein herrliches Beispiel sind die Patrizierhäuser am Untermarkt. Für recht wenig Geld kann man auch in großen Gründerzeitwohnungen residieren. Und hinter der Brücke liegt schon Polen.

29: Königssee (Bayern)
Alpenjuwel: Was für eine Kulisse! Smaragdgrün glitzert das fast 200 Meter tiefe Gewässer vor der 1800 Meter hohen Ostwand des Watzmanns. Ein ganzes Tal für einen See! Von der Halbinsel Hirschau, bequem nur übers Wasser zu erreichen, leuchten wie Fliegenpilze die Barocktürme von St. Bartholomä.
TIPP: "Mit einem späten Ausflugsboot nach St. Bartholomä fahren, die Stille in der Wallfahrtskapelle genießen." (Mirja Rumpf, Reporterin)

30: Wendland (Niedersachsen)
Landliebe: Bekannt wurde der am dünnsten besiedelte Landkreis der alten Bundesländer durch die Proteste gegen das Atommüll-Lager Gorleben. Wie friedlich es hier in Wirklichkeit ist und dass sich hier an der Elbe eine einzigartige Naturoase im einstigen Zonenrandgebiet erhalten hat, wissen die wenigsten. Mehr Landschaft geht nicht.

31: Heidelberg (Baden-Württemberg)
Studentenherrlichkeit: Für das Ausland ist Heidelberg ein Sehnsuchtsort. Deutsche Romantik schlechthin, die seit Jahrhunderten auch auf Studenten unwiderstehlich wirkt. Heidelbergs Universität, gegründet 1386, ist die älteste Deutschlands. Sagenhafte 55 Nobelpreisträger sind mit ihrem Namen verbunden.
TIPP: "Das Feuerwerk im September über der beleuchteten Schlossruine – wundervoll kitschig. Danach hat man sich ein Viertele in der Altstadt verdient." (Sabine Goertz-Ulrich, Redakteurin)

32: Prenzlauer Berg (Berlin)
Lebenskunst: In den letzten DDR-Jahren wurde der Bezirk ein Zentrum der Künstler und Unangepassten. Auch wenn die Milchkaffee-Dichte zwischen Schönhauser und Prenzlauer Allee stellenweise extrem geworden ist, strahlt das Viertel noch immer viel Lebensfreude und lässige Unfertigkeit aus. Und das mitten in einer Drei-Millionen-Stadt.

33: Zugspitze (Bayern)
Höhepunkt: Drei Bahnen führen auf den Gipfel in 2962 Metern, den höchsten Punkt Deutschlands. Oben gibt es ein Wetterobservatorium – und viel Unsinniges: Ein Flugzeug landete auf der Zugspitze, ein Artist balancierte auf dem Seil der Gletscherbahn zum Gipfel, jährlich findet ein Extremberglauf statt.
TIPP: "Der Blick vom Gipfelkreuz bei schönem Wetter ersetzt jede Meditation." (Renate Häberle, Leserin aus Pforzheim)

34: Rennsteig (Thüringen)
Wanderlust: Deutschlands populärster Wanderweg: 170 Kilometer lang, von Eisenach nach Blankenstein. Immer auf dem Kamm des Thüringer Waldes entlang. Sechsmal überquert der Rennsteig dabei die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Sein Höhepunkt ist die 1000 Jahre alte Wartburg, auf der Martin Luther einst die Bibel übersetzte.

35: Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern)
Museum am Meer: 800 denkmalgeschützte Gebäude und ein prächtiges Rathaus, das für alten Bürgerstolz steht. Stralsund hat die Hanse-Vergangenheit in die Gegenwart übertragen. Stadt, Hafen und das moderne Meeresmuseum sorgen für reichlich Tourismus.
TIPP: "Mir imponieren besonders die mächtigen Walskelette im Meeresmuseum." (Stefan Vogt, Redakteur)

36: Bissee (Schleßwig-Holstein)
Schatzkästchen: Vor den Toren Kiels wartet das idyllische Dorf Bissee auf Besucher, die Sinn für Genuss und Antiquitäten haben. lm "Antikhof Bissee" sitzt man draußen unter alten Bäumen, drinnen am Kamin. Wer mehr Schätze sehen will: "Bernhardts" in Brügge ist nur drei Kilometer entfernt.

37: Mittelrhein (Rheinland-Pfalz)
Modell-Landschaft: Zu Recht ist das Obere Mittelrheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz Unesco-Welterbe. Nirgendwo sonst finden sich so viele romantische Burgruinen in so dichter Folge in malerischen Weinbergen. Da kamen schon Goethe und Heine ins Schwärmen – wir auch!

38: Sylt (Schleßwig-Holstein)
Unvergesslich: Würzige Luft, gleißendes Himmelblau, einsame Strände – etwa bei List: Echte Sylt-Freunde würden die Schönheit der Insel am liebsten verschweigen, um nicht noch mehr Besucher anzulocken. Doch wundersamerweise hat der Tourismus ihren Charme nicht geschmälert. Nirgendwo sonst gibt es so viel Erholung gepaart mit so viel Lebenslust.

Autor: HÖRZU