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Urlaub mit dem Hund: Tipps für eine entspannte, sichere Reise

Urlaub mit dem Hund: Tipps für eine entspannte, sichere Reise / Foto: © dpa - Report

Reisetipps für Hundehalter

Urlaub mit Hund

Die Urlaubszeit soll die schönste Zeit des Jahres sein. Viele Hundebesitzer möchten ihren Vierbeiner da nicht missen. Dank des Internets lassen sich Ferienwohnungen und Hotels für einen Urlaub mit Hund mittlerweile relativ leicht finden.

Auf folgenden Webseiten - die nur eine kleine Auswahl darstellen - können Hundehalter nach einer passenden Reise stöbern:

www.urlaub-mit-hund.de

Auf dieser Seite können Nutzer direkt beim Vermieter ihren Urlaub mit Hund buchen. Im Angebot sind Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Pensionen und Bauernhöfe in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Holland, Italien, Kroatien, Österreich, Schweden, der Schweiz, Tschechien und Ungarn, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf Deutschland liegt. Die einzelnen Ferienwohnungen findet man eingeteilt in die verschiedenen Urlaubsregionen. Der Hundehalter muss also schon sehr genau wissen, wohin er verreisen möchte. Eine gefilterte Suche - zum Beispiel nach Preis oder Verfügbarkeit - ist nicht möglich.

www.flughund.de

Nach eigenen Angaben ist Flughund Reisen das erste Spezialreisebüro für Urlaub mit Hund. Der Nutzer hat mehrere Möglichkeiten. Er kann - ganz konventionell - ein Faxformular für eine Buchungsanfrage downloaden oder selbst nach dem passenden Angebot suchen. Dabei lassen sich zum Beispiel Angaben über die Unterbringung des Hundes, den Preis und Sportmöglichkeiten vor Ort machen. Zudem gibt es Last-Minute-Angebote und Infos zu den Einreisebestimmungen in verschiedene Länder.

www.hundeurlaub.de

Hier gibt es - neben den Buchungsangeboten für Reisen mit Hund - auch einen sehr interessanten Hunde-Blog mit vielen hilfreichen Tipps, was zum Beispiel beim Besuch einer italienischen Weinstube mit Hunden zu beachten ist, auf welchen Campingplätzen die Vierbeiner sich wohl fühlen und in welchen Urlaubsregionen Parasiten drohen.

Urlaub mit Hund - am einfachsten in Deutschland:

Innerhalb Deutschlands gibt es viele lohnende Reiseziele. Doch irgendwann sehnen sich die meisten Urlauber auch mal nach Abwechslung. Im Prinzip spricht nichts dagegen, mit dem Hund auch ins Ausland zu verreisen, doch dabei gilt es, die Einreisebestimmungen für Hunde zu beachten. Innerhalb der EU braucht jeder Hund zur Identifikation seit dem 3. Juli 2011 einen Chip. Auch eine aktuelle Tollwutimpfung und ein Gesundheitszeugnis werden praktisch überall verlangt. Je nach Land weichen die Bestimmungen aber ab, zum Beispiel, wann die Impfung erfolgt sein muss oder in welchen Sprachen ein Impfbescheid vorliegen muss. In einzelnen Ländern (z.B. Zypern) kommt auch noch eine Quarantäne hinzu, so dass ein Urlaub mit Hund praktisch ausgeschlossen ist.

Mit dem Hund ins Flugzeug:

Kleine Hunde - in der Regel mit einem Gewicht von sechs bis neun Kilogramm - dürfen mit in die Flugkabine genommen werden, sofern sie den ganzen Flug über in einer Box oder Tasche bleiben. Für größere Hunde wird Fliegen leicht zur Strapaze, da sie in einer speziellen Box mit genügend Luftlöchern und einem wasserfesten Boden als Gepäckstück (!) reisen müssen. Die Richtlinien für die Hundebox sind nicht einheitlich. Einige Airlines verlangen, dass Hunde vorher angemeldet werden, andere verbieten grundsätzlich die Mitnahme. Hundehalter sollten sich also unbedingt vor der Buchung informieren, mit welchem Anbieter sie fliegen.

Mit dem Hund entspannt verreisen:

Vor dem Urlaub mit Hund sollten verantwortungsvolle Hundehalter ihren Vierbeiner gründlich beim Tierarzt durchchecken und sich beraten lassen, welche speziellen Gefahren (häufige Infektionskrankheiten, Parasiten usw.) in der jeweiligen Urlaubsregion drohen. Der Tierarzt erstellt auch das Gesundheitszeugnis, das für die Einreise in einige Urlaubslänger obligatorisch ist. Zudem empfiehlt es sich, auch für den Hund eine Reiseapotheke zu packen - zum Beispiel mit Verbandsmaterial, einer Zeckenzange und Augen- und Ohrentropfen.

Damit der Hund sich wohl fühlt, sollte er seinen vertrauten Hundekorb und sein Spielzeug mit im Gepäck haben. Während einer längeren Autofahrt helfen regelmäßige Zwischenstopps dem Vierbeiner, seine überschüssige Energie abzubauen und die Langeweile zu vertreiben. Hat der Hund die Möglichkeit, aus dem Fenster zu sehen, und sitzt eine Vertrauensperson in der Nähe und beruhigt ihn mit der Stimme, sollte die Anreise mit dem Hund ohne größere Komplikationen verlaufen.

Hunde, die Angst vorm Autofahren haben oder sich für einen gemeinsamem Urlaub unterwegs zu unruhig verhalten, brauchen vielleicht nur ein wenig Übung. Hier kann eine Hundeschule helfen. So bietet zum Beispiel die Hundeschule Hamburg spezielles Einzeltraining für Hunde mit Angstproblemen oder Stress an. Danach steht dem Urlaub mit Hund - hoffentlich! - nichts mehr im Wege.

Autor: Jana Mareike von Bergner