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Wer beim Fotografieren auch mal in die Hocke geht, wird mit guten Fotos belohnt.

Tipps für gute Urlaubsfotos: Wer sich beim Fotografieren auch mal hinkniet, wird mit ungewöhnlichen Perspektiven und interessanten Fotos belohnt. / Foto: © picture alliance/chromorange

So gelingen Urlaubsfotos

Tipps zum Fotografieren

Mehr Licht, mehr Zeit – und mehr Motive: Im Urlaub macht das Fotografieren am meisten Spaß. Weil es dank digitaler Technik ja nicht mehr kostet, drücken wir ständig auf den Auslöser. Nur: Richtig gute, ganz besondere Aufnahmen sind eher selten darunter. Dabei ist es gar nicht schwer, mehr Bildqualität zu erreichen. Tipps, die dabei helfen.

Beweglich sein Steigen Sie auf eine Mauer, hocken Sie sich auf den Boden, halten Sie die Kamera ruhig mal schräg. Eine ungewöhnliche Perspektive verleiht selbst einem oft fotografierten Motiv mehr Dramatik.

Gegen das Licht Sonne im Rücken, und das Bild wird glücken – das gilt immer noch. Aber auch gegen das Licht lassen sich interessante Effekte erzielen: etwa Schattenrisse vor dem Himmel oder ein Porträt, auf dem die Sonne durch den Kopf verdeckt wird.

Mehr Zoomen Mal mit der Tele-Einstellung ganz nah an ein Gesicht herangehen, dann wieder eine Totale der Landschaft im Weitwinkel: Viele Fotos sehen in mittlerer Zoomstellung langweilig aus, mit einer extremen bekommen sie mehr Spannung.

Programme nutzen Fast alle Kameras haben Motivprogramme, die bei vielen Situationen für gute Belichtung sorgen, etwa beim Sport oder in der Dämmerung. Nutzen Sie diesen Komfort! So haben Sie mehr Freiraum, sich auf das Motiv zu konzentrieren.

Zweimal hinsehen Ob ein Motiv wirklich ein gutes Foto ist, sieht man oft erst auf den zweiten Blick. Also widerstehen Sie öfter mal der Versuchung, möglichst alles abzulichten, was Ihnen vor die Linse kommt. Stellen Sie sich einfach vor, Sie hätten einen Film in der Kamera und nur noch ein paar Bilder frei. Nehmen Sie sich Zeit für jedes Foto.

Mit der Schärfe spielen Bei Porträts sollte der Porträtierte ein paar Schritte vor dem Hintergrund stehen, damit dieser nicht so scharf abgebildet wird und sich der Betrachter auf das Gesicht konzentriert. Fotografieren Sie zwei Menschen, können Sie den Unschärfeeffekt ebenfalls nutzen, wenn Sie eine Person weiter hinten platzieren und deren Gesicht leicht unscharf fotografieren.

Geschichten erzählen Wie wird aus den Bildern eine richtig gute Fotoshow? Indem man die Aufnahmen erzählen lässt: Fotografieren Sie etwa ein Straßen- oder Ortsschild, einen Stadtplan, Details von einem Gebäude, das Sie besucht haben: die Tür, die Treppe, den Blick aus dem Fenster.

Nicht blitzen Wenn irgend möglich, sollte man den internen Blitz der Digitalkamera meiden, denn er macht die schönste Schummerlichtatmosphäre zunichte und lässt die Menschen fahl aussehen. Ausnahme: Bei Gegenlichtbildern kann man per Blitz den Vordergrund aufhellen, etwa wenn Menschen am Strand gegen die Sonne stehen.

Abstand wahren Fotografiert man nach oben, um etwa die Türme der Kathedrale doch noch draufzukriegen, sehen diese aus, als würden sie umkippen. "Stürzende Linien" nennt man diesen Effekt. Also: Kamera bitte nicht kippen! Besser ein paar Schritte auf Abstand zum Motiv gehen.

Filtern Am Strand und in den Bergen sollten Sie auf das Objektiv ein Polfilter schrauben (gibt es im Fachhandel). Es macht Himmel und Meer noch etwas blauer, dunstige Bilder werden klarer.

Autor: Michael Fuchs