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Kutschfahrt

Romantisch: eine Kutschfahrt in der Lüneburger Heide. - Foto: © www.piqs.de /Paul-Gerhardt Koch, CC (Some rights are reserved.)

Die schönsten Oasen im Grünen

Raus in den Frühling

Nun gibt es kein Halten mehr! Der sehnsüchtig erwartete Frühling ist gekommen. Die Tage werden endlich länger und wärmer, die Luft prickelt. Der Lockruf der Natur ist unüberhörbar: Raus aufs Land! Lass die Seele baumeln, streif die Wintermüdigkeit ab! Da kommt das Osterfest mit seinen vielen Feiertagen gerade recht. Es bietet jetzt Anfang April genügend Raum für einen Kurzurlaub oder zumindest einen Abstecher ins Grüne. Das Beste daran: Die schönsten Oasen der Ruhe und der Natur liegen direkt vor der Haustür.

Der beruhigenden Wirkung des Wassers kann sich kaum einer entziehen. Eine Viertelstunde am See – und man kommt wieder bei sich an. Der Blick schweift ins Endlose, die Hektik fällt ab, man entspannt total. Sich dem natürlichen Fluss des Lebens zu überlassen gelingt nirgendwo leichter. Die besten Stationen zum Auftanken sind idyllisch gelegene Landgasthöfe, die man entweder mit dem Auto ansteuert oder nach einem kurzen Spaziergang erreicht. Am Tegernsee in Bayern liegt beispielsweise der Leeberghof, ein uriges, 150 Jahre altes Anwesen. Auf einer Inschrift am Giebel hat sich der Erbauer Martin Maier neben den Schutzheiligen St. Leonhard und St. Florian selbst verewigt: "Erb. v. M. M. 1860".

Bei schönem Wetter genießt man hier die Sicht weit über den See. Bis zu den Bergen, "deren Spitzen den bayrisch-blauen Himmel berühren" – wie man hier stolz sagt. Kaum zu toppen für ein perfektes Wochenende ist der Ronacherfels am Ostufer des Weissensees im österreichischen Kärnten. Ein Kleinod, eingebettet in ein Naturschutzgebiet, mit gemütlichen Zimmern, Waldsauna und ausgezeichneter Küche. Wer die Muße für ein Buch findet und einen Platz auf der Holzveranda direkt über dem See, der weiß, wo das Glück wohnt. Ähnliche Hochgefühle erlebt, wer sich auf eine Wanderung entlang der Steilhänge und Weinberge über der Mosel macht. Der grandiose Ausblick auf das Tal, den Fluss und die knapp 14 Kilometer lange Moselschleife weckt Ehrfurcht und bringt das Verhältnis zwischen Mensch und Natur wieder in eine gute Balance.

Günstig, grün und unvergesslich sind Besuche auf heimischen Bauernhöfen. In der gesamten Republik haben Landwirte ihre Anwesen für Besucher geöffnet. Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen machen hier regelmäßig Urlaub. Aber auch ein kurzer Abstecher genügt, um ein Stückchen Ursprünglichkeit wiederzufinden. Viele Betriebe haben auf Tourismus umgesattelt oder bewirtschaften die Höfe nur noch nebenher. Wo früher Diele, Stall und Gesindestuben waren, serviert man heute selbst gebackenen Apfelkuchen und frische Mettwurst.

Autor: Sabine Goertz-Ulrich