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Pilzsammler im Wald

Steinpilze mit Fliegenpilz. - Foto: © dpa - Report

Pilze sammeln: Die besten Tipps

Geschenke aus der Natur

Die Pilzsaison beginnt! Sammeln Sie mit. Wir verraten, wo man prächtige Exemplare findet und wie man sie konserviert.


TV-Tipp

Di. 23.9.: "natürlich!", Faszinierende Einblicke in die Natur Deutschlands. Moderation: Axel Weiß, 18:15 Uhr, SWR (s. auch TV-Tipps rechts)


Wenn morgens Nebel über den Feldern liegt und die Luft nach Erde riecht, zieht es Sammler in den Wald und auf die Wiese. Dabei sollte man auf Nummer sicher gehen und nur Pilze sammeln, die exakt zu bestimmen sind. Ein Pilzführer (Buch oder Handy-App) leistet gute Dienste. Dies sind unsere Favoriten:

● Marone

Daran erkennt man sie:
Samtig matter, dunkelbrauner Hut, Röhren auf Druck blaugrün anlaufend. Mildes, leicht obstartiges Aroma, bestens geeignet zum Trocknen.

Dort wächst sie:
In Nadelwäldern, häufig unter Fichten und Kiefern. Wächst oft in Gruppen, bevorzugt saure Böden.


● Steinpilz

Steinpilz
Foto: © picture alliance/APA/picturedesk.com

Daran erkennt man ihn:
Hell- bis dunkelbrauner Hut, an der Unterseite gelblich-grüne Röhren, leicht keulenförmiger Stiel. Ein vorzüglicher Speisepilz, für alle Zubereitungsarten geeignet.

Dort wächst er:
In Laub- und Nadelwäldern, häufig unter Buchen, Kiefern, Fichten und Birken.


● Parasol

Daran erkennt man ihn:
Geschuppter Hut mit kleinem Buckel, weißliche Lamellen, verschiebbarer Ring. Sehr schmackhaft. Die Hüte eignen sich gut zum Füllen.

Dort wächst er:
In Laub- und Nadelwäldern, am Wald- und Wegrand, auf Lichtungen.


● Herbsttrompete

Daran erkennt man sie:
Trichterförmig, gräuliche bis schwärzliche Farbe. Hut ist in der Mitte immer offen. Getrocknet besonders aromatisch.

Dort wächst sie:
In Laubwäldern, oft in Büscheln unter Buchen und Eichen.


● Krause Glucke

Krause Glucke
Foto: © picture alliance / Arco Images GmbH

Daran erkennt man sie:
Blumenkohlartig wachsender Pilz, erinnert vom Aussehen an einen Badeschwamm. Würziger, leicht nussiger Geschmack, festes Fleisch.

Dort wächst sie:
Meistens an Kiefernstämmen, seltener unter anderen Nadelbäumen.


● Edelreizker

Daran erkennt man ihn:
Trichterförmiger Hut, orangefarbene Lamellen. Die austretende Milch ist orangerot. Beim Blanchieren entfaltet sich nussiger Geschmack.

Dort wächst er:
Dieser Pilz gedeiht ausschließlich unter Kiefern.


● Stockschwämmchen

Daran erkennt man es:
Kleine, gelbe Hütchen, dünne Lamellen, geschuppter Stiel. Die Hüte sind eine gute Suppeneinlage.

Dort wächst es:
Auf morschem Laubholz in Wäldern und Parks.


● Pfifferling

Daran erkennt man ihn:
Gelbe Farbe, wellige Leisten, kompakter Stiel. Fein zu Nudeln, Knödeln und Fleisch.

Dort wächst er:
In Laub- und Nadelwäldern, meist mehrere an einem Fleck.


● Violetter Rötelritterling

Violetter Rötelritterling
Foto: © picture alliance / Arco Images GmbH

Daran erkennt man ihn:
Violetter Hut, violette Lamellen, riecht süß. Sehr wohlschmeckend, geeignet zum Einlegen und Einfrieren.

Dort wächst er:
In Laub- und Nadelwäldern. Dort findet man ihn häufig in Gruppen.


● Kaffeebrauner Gabeltrichterling

Daran erkennt man ihn:
Trichterförmiger Hut, gegabelte Lamellen, dünner Stiel. Sehr mild, passt zu Chinagerichten.

Dort wächst er:
In Laubwäldern findet er sich kleinbüschelig auf verrottendem Holz.


● Pilze konservieren

Pilze trocknen

Pilze putzen, in Scheiben schneiden und im Backofen bei geringer Hitze trocknen.

Alternative: kleinere Pilze auffädeln, an einem warmen, luftigen Ort aufhängen. Die „rascheltrockenen“ Stücke in luftdicht verschlossenen Gläsern aufbewahren.

Pilze in Öl einlegen

Geputzte Pilze in 200 ml Weinessig und 300 ml Wasser 8 Minuten kochen. Dann mit Olivenöl und Kräutern in Einmachgläser füllen.

Pilze einfrieren

Pilze lassen sich auch gut einfrieren (roh oder blanchiert). Dafür eignen sich vor allem kleine, festfleischige Exemplare.

Autor: Elke Polomski