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Krokus

Die Blüte von Krokussen markiert den Vorfrühling, Foto © www.piqs.de / renelutz, CC (Some rights are reserved.)

Verblüffendes über die schönste Jahreszeit

Fakten zum Frühling

Der Frühling beginnt jedes Jahr dreimal und legt pro Tag 30 bis 40 Kilometer zurück. Schneeglöckchen produzieren Biowärme - wie kleine Heizungen. Und vor dem Erstfrühling kommt der Vorfrühling. HÖRZU verrät, was Sie noch nicht wussten.

Der Frühling beginnt jedes Jahr dreimal

Meteorologen bündeln die Jahreszeiten nach Monaten: Für sie gehören März, April und Mai zum Frühling, also beginnt der Frühling meteorologisch am 1. März. Für die Astronomen hingegen ist Frühling, wenn die Sonne den Äquator Richtung Norden überschreitet. Zu diesem Zeitpunkt sind überall auf der Welt die Tage und Nächte etwa gleich lang. Dieses Jahr fällt diese Tagundnachtgleiche auf den 20. März, 18.32 Uhr. Im nächsten Jahr wird es erst am 21. März so weit sein. Und dann gibt es noch den phänologischen Frühlingsanfang, der sich ausschließlich nach der Natur und der Blüte bestimmter Zeigerpflanzen richtet. Dazu gehören zum Beispiel die Haselnuss oder das Schneeglöckchen.

Schneeglöckchen sind kleine Heizungen

Sie tragen ihren Namen, weil sie sogar durch den Schnee hindurchsprießen. Das klappt, weil sie eigene Biowärme produzieren (ca. 8 bis 10 Grad). Dadurch schmelzen sie das Eis rund um Stängel und Blätter und sorgen gleichzeitig auch noch für ihre Bewässerung.

Auch die Natur Folgt einem Plan

Solange Schneeglöckchen, Salweidenkätzchen und Krokusse blühen, spricht man noch vom Vorfrühling. Daran schließt sich der erstfrühling mit der Blüte von Forsythie, Birnbaum, Stachelund Johannisbeere an. Später kommen unter anderem Schlehdorn, Ahorn und Birke dazu. Der Vollfrühling ist da, wenn Flieder und Himbeere blühen und die Stieleichen erste Blätter treiben.

Der Frühling ist so schnell wie der Mensch

Man kann sogar sein Tempo messen: Auf seinem Weg von Südspanien Richtung Nordosten legt der Frühling ab Ende Februar etwa 30 bis 40 kilometer pro Tag zurück. Etwas länger braucht er nur in den Bergen, dort überwindet er täglich lediglich 30 Meter Höhenunterschied. In Deutschland kommt der Frühling zuerst am Oberrhein und in Aachen an, wo es auch am frühesten blüht. Von uns aus zieht er weiter bis hoch nach Finnland.

Autor: Melanie Schirmann