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Schutz für das Immunsystem: 10 Tipps für gute Abwehrkräfte

Zwei Liter Wasser oder Tee am Tag schützen das Immunsystem

Erkältungsauslöser Viren

So stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Endlich! Die ersten grünen Sprossen lugen aus der Erde, die ersten Knospen zeigen sich, die ersten Ausflüge in die Sonne werden geplant. Doch wer glaubt, mit dem Winter verschwinde auch das Risiko für Husten und Schnupfen, täuscht sich. Viele Erreger haben jetzt erst Hochsaison, eine zweite Erkältungswelle rollt an.

Professor Michael Stimpel, Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin in Püttlingen, bestätigt: "Erkältungskrankheiten treten zwar das ganze Jahr über auf, zeigen die höchste Aktivität jedoch im Herbst und im Frühling. Denn diese Zeiten bedeuten für den Körper eine große Umstellung. Nach dem kalten Winter kommt es nun etwa zu großen Temperaturschwankungen. Auch das Licht verändert sich, wenn die Tage länger werden." Daran muss sich der Körper erst gewöhnen, beispielsweise indem er den Stoffwechsel umstellt. Für das Immunsystem ist das eine enorme Herausforderung.

Im Lauf unseres Lebens erkranken wir circa 200-bis 300-mal. Ausgelöst werden die Beschwerden durch Viren, beispielsweise Rhino-, Corona-oder Parainfluenza-Viren. "Die Erkältungsboten entdecken sofort die kleinste Schwäche oder eine Lücke in der Abwehr", so der Facharzt für Innere Medizin. "Innerhalb kürzester Zeit vermehren sich die Übeltäter in unseren Schleimhäuten." Die Folge: Die Nase tropft, der Hals kratzt, der Kopf brummt. "Wer erkältet ist, verteilt die Viren etwa beim Sprechen durch winzige Spucketröpfchen an seine Zuhörer", sagt Stimpel. "Schnell breitet sich eine Erkältung dann unter Dutzenden von Menschen aus."

Die Symptome lindern

Die Erreger lassen sich nicht so einfach vertreiben, aber mit ein paar einfachen Tipps können Sie zumindest die Symptome effektiv lindern: "Bei Halsschmerzen hilft es, mit einem Aufguss aus Salbeiblättern zu gurgeln", so der Fachmann. Warme Bäder mit Eukalyptus oder Thymian sind gut gegen Gliederschmerzen und befreien die Nase. Kopfschmerzen bekommen Sie in den Griff, wenn Sie sich ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf die Schläfen massieren.

Auf Antibiotika jedoch können Sie getrost verzichten. "Diese Wirkstoffe richten gegen Viren überhaupt nichts aus", sagt Stimpel. Besser und oft effizienter sind nach neuen Studien die Wirkstoffe der Kapland-Pelargonie ("Umckaloabo", Apotheke), weil sie das Immunsystem stärken und Infekten vorbeugen.

10 Tipps für gute Abwehrkräfte

Tipp 1: Ernährung
Wenn Sie fünfmal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse essen, nehmen Sie eine ausreichen-de Menge an Vitaminen und Mineralstoffen auf.

Tipp 2: Schlaf
Menschen, die zu wenig Schlaf bekommen, sind anfälliger für Bakterien- und Virusinfektionen.

Tipp 3: Warm anziehen
Auch wenn die Temperaturen langsam steigen, sollten Sie sich nicht zu luftig kleiden.

Tipp 4: Trinken
Wasser oder Tee hält die Schleimhäute feucht. Zwei Liter täglich sollten es sein, um die körpereigene Barriere aufrechtzuerhalten.

Tipp 5: Lüften
An kalten Tagen lässt trockene Heizungsluft den natürlichen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut austrocknen. Erkältungsviren haben dann leichtes Spiel. Deshalb ganz wichtig: Wohnung und Büro häufig lüften!

Tipp 6: Natur-Apotheke
Der Wirkstoff der Kapland-Pelargonie ("Umckaloabo", Apotheke) stärkt nicht nur die Abwehrkräfte, sondern hemmt auch die Viren- und Bakterienvermehrung und lindert die typischen Erkältungsbeschwerden.

Tipp 7: Sport
Ausdauersportarten wie Walken, Joggen oder Radfahren stärken nachweislich das Immunsystem.

Tipp 8: Kneipp-Bäder
Kalte Wadengüsse stärken die körperliche Abwehr.

Tipp 9: Ruhe
Anhaltende Belastung, Überforderung und negativer Stress schwächen die Abwehr. Entspannung hilft, etwa Yoga oder Meditation.

Tipp 10: Hygiene
Händewaschen ist die beste Vorbeugung. Nicht mit den Händen die Augen reiben. Infektionsrisiko!

Autor: Nicole Simon