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Zahnpflege: Neue Techniken gegen Karies & Co.

Foto: www.piqs.de / Fotograf: Bonsei, CC (Some rights are reserved.)

Neue Techniken gegen Karies & Co.

Schöne Zähne ein Leben lang

Strahlend weiße, gesunde, ebenmäßige Zähne sind zum Schönheitsideal geworden. Menschen mit makellosem Gebiss gelten laut einer Studie als erfolgreicher in Beruf und Partnerschaft. Zwei Drittel der Deutschen – so zeigen aktuelle Umfragen – wären bereit, in schöne Zähne zu investieren. Auch wenn die meist sehr viel mehr kosten als ein Lächeln. Legten unsere Großeltern schon mit 50 Jahren nachts verstohlen ihre "Dritten" ins Reinigungsbad, gelingt es heute immer mehr Menschen jenseits der 70, einen Großteil der eigenen Zähne zu erhalten. Kaum eine andere Disziplin hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten derartige Fortschritte gemacht wie die Zahnmedizin.

"Dank innovativer Methoden können wir heute wesentlich effizienter und erfolgreicher für den Erhalt eines Zahnes kämpfen", betont Dr. Ekkehart Franz, Dentalexperte aus Hamburg. "Der beste Beitrag zur Zahngesundheit ist aber noch immer regelmäßige Reinigung und Vorsorge." Wird ein Zahn gut gepflegt, kann er 65 Jahre lang halten. Doch nur bei einem von 100 Deutschen zwischen 34 und 44 Jahren ist das Gebiss gesund. Das haben Untersuchungen des Instituts deutscher Zahnärzte ergeben. Kein Wunder, leben doch in unserem Mund 50 Milliarden Feinde: Bakterien, die Zähne attackieren und das Zahnfleisch zersetzen können. Gut, dass es im Kampf gegen Zahnfleischentzündung (Parodontitis) und Karies eine Menge neuer Methoden gibt.

Moderne Zahnbehandlung
Bei Löchern stehen als Füllmaterial Kunststoff, Gold und Amalgam zur Verfügung. Das lange als "Giftplombe" verrufene Amalgam gilt nach einer über zwölf Jahre angelegten Studie vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München als rehabilitiert. "Wir konnten keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Amalgamfüllungen und den Beschwerden der Patienten feststellen", sagt Studienleiter Dr. Dieter Melchart. Zahnexperte Dr. Franz gibt aber zu bedenken: "Bei manchen Patienten kann Amalgam zu Irritationen des Immunsystems führen, denn es enthält große Mengen Quecksilber."

Autor: Susan Junghans-Knoll