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Liebe und Zuneigung machen glücklich.

Geld beruhigt, aber Liebe und Zuneigung machen glücklich. - Foto © picture alliance / Bildagentur-o

Was wirklich zählt

Glücksmomente

Momente des Glücks: Es gibt sie, diese magischen Augenblicke, die man niemals vergisst. Kann man sie auch mit Geld kaufen? Prominente berichten.


Was bedeutet für Sie Glück? Prominente berichten

1. Steffen Henssler
"Glück ist sehr relativ. Wenn man auf die Sachen Lust hat, die man macht, kommt das Glück oft von alleine dazu. Zumindest ist das meine Erfahrung."

2.Natalia Wörner
"Ich höre auf mein Bauchgefühl und nehme jeden Menschen, jede Situation so wach wahr, dass ich meiner Intuition sehr klar und glücklich folgen kann."

3.Wilhelm Busch
"Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge."

4. Mutter Teresa
"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."

5. Marcel Reich-Ranicki
"Geld macht nicht glücklich. Aber wenn man unglücklich ist, ist es schöner, in einem Taxi zu weinen als in einer Straßenbahn."


Wer hat noch nicht von diesem großen Moment geträumt, der das ganze Leben verändert? Die meisten Menschen denken dabei an einen Millionengewinn, der alle Sorgen für immer vertreiben soll. Blickt man jedoch in seinem Leben zurück, sind es ganz andere Dinge, die glücklich machen: etwa der erste Kuss, die Geburt eines Kindes, eine überstandene Krankheit. "Wissenschaftlich gesehen ist Glück ein ganz kurzes Gefühl, das durch spezielle Gehirnaktivitäten ausgelöst wird und nur wenige Sekunden dauert", sagt der Buchautor Wolff Horbach.

"Glücklich bin ich, wenn ich auf 'Wolke sieben' schwebe und Schmetterlinge im Bauch habe", bestätigt auch Christine Blum. Sie gewann im vergangenen Herbst eine
Million Euro bei der "SKL-Millionen-Show" zum "Tag des Glücks", einer Lotterieshow, bei der in der nächsten Ausgabe Ende Mai wieder prominente Glückspaten wie Natalia Wörner und Steffen Henssler (siehe weiter unten) Geld für einen guten Zweck erspielen. "Der Gewinn bringt Sicherheit, aber das Geld macht nicht glücklich", so Blum.

Eine Erfahrung, die viele teilen, die sich über eine große Summe freuen durften. Zum Beispiel die Journalistin Meike Winnemuth, die bei Günther Jauch 500.000 Euro gewann und sich die Frage stellte: Was macht das Geld mit mir? Sie ging auf eine zwölfmonatige Weltreise. "Geld kann man dazu einsetzen, sich Erlebnisse zu kaufen, die einem Glück verschaffen", sagt Horbach. Wenn diese Augenblicke auch nur wenige Sekunden dauern, kann man versuchen, einen Zustand zu erreichen, der viele kleine Glücksmomente aneinanderreiht. "Man nennt das Flow, Leistungssportler und Musiker erleben das", so Horbach.

Meike Winnemuths überraschende Erkenntnis nach der Weltreise: "Es war für mich ein Glücksmoment, als ich kapierte, dass ich das Geld gar nicht gebraucht hätte."


Sendehinweis

"SKL-Millionen-Show", ab dem 23.5. um 20.15 Uhr auf www.skl.de

Autor: Jan Bockholt