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Vegan-Koch und Buchautor Attila Hildmann.

Vegan-Koch und Buchautor Attila Hildmann empfiehlt das Nahrungsergänzungsmittel Orthomol Veg one® mit den Vitaminen B2, B6, B12 und D3 aus Lichen sowie Eisen, Zink, Selen, Jod und Omega-3-Fettsäuren aus Algen. - Foto © PR

Worauf Sie achten müssen

Vegane und vegetarische Ernährung

Vegetarisch oder vegan? Fettarm oder eiweißreich? Gesund sollen alle Trends sein. Aber für wen? In HÖRZU vergleicht Ernährungsexpertin Heike Lemberger fünf moderne Essprinzipien miteinander.


Interview mit Ernährungsmedizinerin Dr. Stephanie Grabhorn

Rezept: Käsekuchen mit Müsli


Einfach irgendetwas zu essen – das kommt für die meisten Menschen nicht mehr infrage. Heute wird viel mehr auf Ernährung geachtet. Man wählt seine Speisen nach bestimmten Konzepten aus – und das nicht nur im Rahmen einer Diät, sondern auch langfristig. Doch welche Ernährungsformen sind wirklich gesund? Und wer kann davon tatsächlich profitieren?


Vegetarische Ernährung

Das Prinzip: Vegetarier streichen Fleisch und Fisch von ihrem Speiseplan, manche verzichten auch nur auf Fleisch, essen aber Fisch (= Pescetarier). Was steckt dahinter? Manche Vegetarier finden es grundsätzlich unmoralisch, Tiere zu essen, andere verweigern sich auf diese Weise der Massentierhaltung. Einige mögen ganz einfach den Geschmack von Fleisch oder Fisch nicht. Zudem hat vegetarische Ernährung den Ruf, besonders gesund zu sein, da ein hoher Fleischkonsum Gicht, Rheuma sowie Herz-Kreislauf-Leiden begünstigen soll.

Hier allerdings schränkt Expertin Heike Lemberger ein: "Die meisten Menschen, die sich vegetarisch ernähren, machen auch mehr Sport und trinken selten Alkohol. Das heißt, ihr Lebensstil ist oft insgesamt gesünder. Untersuchungen, dass vegetarische Ernährung allein gesundheitliche Vorteile hat, kenne ich nicht."

Geeignet für: Grundsätzlich für jeden Gesunden. Am besten funktioniert es, wenn man sowieso nicht gern Fleisch isst. Patienten mit Rheuma oder Arthritis können von dieser Ernährungsform profitieren, da sie weniger tierische Produkte essen sollten. Bitte beachten: "Wer seiner Ernährung genug Eier und Milchprodukte hinzufügt, kann sich ohne Fleisch ausgewogen ernähren", sagt Heike Lemberger.

Achten Sie auch bei Vollkorngetreide auf Ausgewogenheit: "Nicht nur Kartoffeln, Nudeln und Reis essen, sondern auch mal Amaranth oder Grünkern. So nimmt man Vitamine und Eisen auf, die sonst in Fisch und Fleisch enthalten sind." Alltagstipp: Reduzieren Sie den Konsum von Fleisch oder Fisch zunächst nur. "Führen Sie etwa ab und an einen vegetarischen Tag in der Woche ein", rät die Ernährungsexpertin. Sollten Sie doch einmal Fleisch essen, wählen Sie Ware aus ökologischer Haltung. Wer möchte, kann auch weiter Fisch essen. Entscheiden Sie selbst, worauf Sie wie oft verzichten wollen und können.


Vegane Ernährung

Das Prinzip: Man verzichtet auf alle tierischen Produkte: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte (Joghurt, Käse), Honig. Stattdessen isst man viel Gemüse, Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen), Obst, Getreide, Körner und Samen. Was steckt dahinter? "Veganes Essen ist zurzeit sehr angesagt", erklärt Heike Lemberger. Es wird von einigen Prominenten erfolgreich beworben als ideal für Tier, Mensch und Umwelt – also als bestes Essen für das Gewissen.

Die Expertin warnt allerdings: "Über Jahre hinweg führt vegane Ernährung zu Nährstoffmangel." So zeigen erste medizinische Studien, dass viele Veganer zu einer geringeren Knochendichte und erhöhtem Osteoporoserisiko neigen. Geeignet für: Zeitlich begrenzt für alle, die sich mit Ernährung auskennen, auf Ausgewogenheit achten können und sich gern Zeit nehmen, selbst zu kochen. Für Schwangere, Kinder, Kranke und Sportler nicht zu empfehlen.

Bitte beachten: "Mehr als alle anderen müssen Veganer im Speiseplan auf Vielfalt achten, etwa zahlreiche Gemüsesorten ausprobieren", so Heike Lemberger. Für eine möglichst gute Versorgung mit Nährstoffen müssen die Speisen gut geplant werden: Vor allem gilt es, auf ausreichend Eiweiß zu achten (in Hülsenfrüchten, Tofu), auf Eisen (in Getreide, Nüssen, Samen, Feldsalat), Kalzium (in Hülsenfrüchten, Nüssen) und Jod (in jodiertem Speisesalz). Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Produkten enthalten ist, muss über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Alltagstipp: Vermeiden Sie vegane Fertigprodukte. Nur weil "vegan" draufsteht, sind diese noch lange nicht gesund. Käse- und Fleischimitate etwa stecken oft voller Aromen und Zusätze – das fand die Verbraucherzentrale Hamburg bei Produkttests heraus. Wer sich vegan und gesund ernähren will, hat es nicht ganz leicht und kommt ums Selberkochen nicht herum.

Orthomol Veg one® bei veganer oder vegetarischer Ernährung

Attila Hildmann Ernährung vegan
Foto © PR

Die vegetarische Ernährung kann zu einer unzureichenden Zufuhr mit bestimmten Mikronährstoffen führen - das ist vielen nicht bewusst. Die meisten Vegetarier glauben sich auf der sicheren Seite, essen sie doch viel frisches Obst und Gemüse und müssten so eigentlich optimal mit vielen Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt sein.

Für viele Mikronährstoffe trifft das auch zu: Der Bedarf zum Beispiel an Vitamin C, Vitamin E, Folsäure, Magnesium und Beta-Carotin wird durch eine vegetarische Ernährung gut gedeckt. Aber es gibt auch Mikronährstoffe, die vor allem in tierischen Nahrungsmitteln enthalten sind. Fallen diese Quellen bei einer vegetarischen beziehungsweise veganen Ernährung weg, besteht das Risiko, dass die empfohlenen Tagesmengen der betreffenden Nährstoffe unterschritten werden. Solche potenziell kritischen Nährstoffe sind Vitamin B2, Vitamin B12, Vitamin D3, Eisen, Zink, Jod und Omega-3-Fettsäuren.

Vor diesem Hintergrund hat Orthomol seine Produktpalette jetzt um ein neues Nahrungsergänzungsmittel erweitert: Orthomol Veg one® mit den Vitaminen B2, B6, B12 und D3 aus Lichen sowie Eisen, Zink, Selen, Jod und Omega-3-Fettsäuren aus Algen. Mit einer einzigen Kapsel können Veganer und Vegetarier sicherstellen, dass der Tagesbedarf auch dieser potenziell kritischen Mikronährstoffe zuverlässig gedeckt ist. Orthomol hat gemeinsam mit Vegan-Koch und Buchautor Attila Hildmann dieses Nahrungsergänzungsmittel entwickelt.

"Da ich mich seit 13 Jahren vegan ernähre, weiß ich, wie schwierig es sein kann, eine ausgewogene Ernährung in den Alltag zu integrieren", sagt Atilla Hildmann. Um sich ausreichend zu versorgen, musste er die Mikronährstoffe jahrelang einzeln zu sich nehmen. Weitere Infos unter www.orthomol.com.

Autor: Melanie Schirmann / Presseinformationen