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Sommergrippe im Urlaub

Von neun Tagen Urlaub verbringen 21 Prozent der deutschen Reisenden vier bis fünf
Tage mit Sommergrippe im Bett. - Foto: Sean Gallup/Getty Images

12 Tipps

Sommergrippe vorbeugen und lindern

Wie Sie wirkungsvoll eine hartnäckige Sommergrippe bekämpfen können und effektiv vorbeugen.

Der Hals kratzt, die Nase läuft, der Kopf schmerzt – trotz tropischer Temperaturen. Wer glaubt, Grippe und Erkältung hole man sich nur im Winter, irrt gewaltig. Auch im Sommer bedrohen uns Viren und Bakterien. Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen die Ausbreitung der Erreger. Aber auch der intensive Kontakt zwischen Menschen etwa im Schwimmbad oder im Urlaubsflieger ist ein typischer Übertragungsweg.

Sommergrippe im Urlaub

Von neun Tagen Urlaub verbringen 21 Prozent der deutschen Reisenden vier bis fünf Tage mit Fieber im Bett, statt entspannt am Pool zu liegen. Wer beispielsweise bis zur letzten Minute unter Volldampf arbeitet, in ein fremdes Klima reist und seinen Körper mit ungewohnter Kost konfrontiert, setzt seine Immunabwehr unter Stress. Zudem kann die Anreise im klimatisierten Jet oder Auto die Schleimhäute austrocknen: Sie verlieren dann ihre Schutzfunktion. Hinzu kommen die Erreger im Urlaubsland, die zwar nicht schlimmer sind als die heimischen, aber unbekannt für unser Immunsystem. Doch jeder kann sich schützen oder, wenn es ihn bereits erwischt hat, die Beschwerden wirksam lindern.

Sommergrippe vorbeugen

1. Öfter in den Schatten!

Langes Sonnenbaden ist eine große Belastung für unser Immunsystem. Wenn es ständig damit bebeschäftigt ist, die schädlichen Strahlen abzuwehren, haben Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger leichtes Spiel.

2. Nicht zu kühl

Stellen Sie die Klimaanlage nur im Notfall an. Kühle Luft trocknet die Schleimhäute aus und kann so die natürliche Abwehrbarriere schwächen.

3. Mehr Vitalkost

Gesunde Ernährung mit frischem Obst, Salat und Gemüse bietet dem Körper jene Vitamine und Mineralstoffe, die er braucht, um sich gegen Viren zu wehren.

4. Ingwerwasser

Das Rezept stammt aus der altindischen Volksmedizin Ayurveda, hat aber auch heute noch Gültigkeit: vier bis fünf Ingwerscheiben mit einer Tasse kochendem Wasser aufgießen. Den Sud etwas abgekühlt als Tee trinken. Ingwerwasser stärkt die Abwehr, ist wohltuend bei Erkältungen, Grippe, Magen- und Darmproblemen sowie Übelkeit.

5. Auszeit

Planen Sie einige Tage Ruhe ein, bevor Sie in den Urlaub fahren. Die braucht der Körper, um abzuschalten. Wer zu gestresst auf Reisen geht, wird oft in der ersten Ferienwoche krank.

6. Badepausen

Bleiben Sie nicht zu lange im kalten Wasser, und wechseln Sie nach dem Schwimmen schnell die nassen Badesachen. Viren haben es leicht, wenn der Körper ausgekühlt und dadurch das Immunsystem geschwächt ist.

Sommergrippe lindern

7. Ruhe

Auch wenn das gute Wetter lockt, eine Sommergrippe sollten Sie immer erst auskurieren, sonst kann man den Infekt leicht verschleppen. Das Wichtigste: Gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Ruhe, und überfordern Sie ihn nicht zu früh wieder!

8. Abwehr stärken

Um einen Infekt rasch wieder loszuwerden, sind Vitamine und Mineralstoffe hilfreich. Stärken Sie Ihr Immunsystem vor allem mit Vitamin C, Zink und Magnesium.

9. Wirksame Behandlung

Wer ganzheitlich behandeln möchte, kann auf homöopathische Komplexpräparate setzen (z. B. "Meditonsin", gerade vom Bundesverband der Deutschen Apotheken zum "Erkältungsmittel des Jahres 2014" gewählt). Aktuelle Studien belegen eine deutliche Verbesserung von typischen Erkältungssymptomen wie Entzündung und Schwellung in Nase und Rachen, Husten oder erhöhte Temperatur. Auch zur Vorbeugung gut geeignet.

10. Kamille

Die Heilpflanze wirkt entzündungshemmend: als Gurgellösung im Rachen, beim Inhalieren von Kamilledämpfen in den Nasennebenhöhlen. Die Dämpfe führen oft zu einer raschen Besserung.

11. Wadenwickel

Kommt es zu Fieber, lässt sich die Temperatur mit Wadenwickeln senken. Auch gut: eine Schwitzkur mit Holunder- oder Lindenblütentee.

12. Nasenspülung

Bei Infekten der Nase eignet sich ganz besonders eine Salzspülung. Sie beruhigt und desinfiziert die Schleimhäute.

Autor: Jan Bockholt