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So schützen Sie Ihren Darm.

Wenn es in Magen und Darm grummelt, ist unser ganzes Wohlbefinden gestört. Doch
schon einfache Hausmittel können beide besänftigen.
- Foto © Getty Images

Gutes Bauchgefühl

So schützen Sie Ihren Darm

Fast jeder dritte Deutsche klagt immer wieder über Verdauungsprobleme. Körperliche und psychische Faktoren spielen häufig eine Rolle, ebenso innere und äußere Reize. Dabei kann man das Unwohlsein oft schon durch eine bewusste Lebensführung in den Griff bekommen. Mithilfe regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung und ausreichend Entspannung können wir unseren Magen- Darm-Trakt ganz entscheidend entlasten.

Ausgewogen ernähren

Bereits am Morgen kann man seinem Bauch Gutes tun. Ärzte empfehlen, ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen zu trinken. Es bereitet den Magen-Darm- Trakt sanft auf den Tag vor. Der Biorhythmus hat insgesamt einen zentralen Einfluss. So kann der Darm morgens besonders gut ballaststoffreiche Nahrung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorn verarbeiten. Abends hingegen ist der Stoffwechsel langsamer, man sollte also eher leichte Kost wie Fisch, Geflügel und Salat zu sich nehmen. Um die Verdauung zu aktivieren, ist ballaststoffreiches Essen sinnvoll, etwa Trockenobst wie Feigen, Datteln und Pflaumen oder auch Leinsamen, Kleie und Flohsamen. Zudem ist viel Flüssigkeit gut: Bis zu zwei Liter sollten es täglich sein.

Äpfel & Milch

Eines der effektivsten Nahrungsmittel für einen gesunden Darm ist der Apfel. Seine Inhaltsstoffe können sogar geschädigte Zellschichten des Darms reparieren. Diese bioaktiven Stoffe kommen als Farb- oder Aromastoffe auch in anderem Obst, Gemüse oder Getreide vor. Wichtig: Äpfel nicht schälen, denn die gesundheitsfördernden Stoffe sitzen in der Schale! Neben diesen bioaktiven Stoffen hilft Milchsäure aus Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut, die Darmflora auf natürliche Weise gesund zu halten. Bereits ein normaler Vollmilchjoghurt enthält eine große Menge guter Milchsäurebakterien.

Ausreichend Aktivität

Wer sich viel bewegt, aktiviert auch seinen Stoffwechsel und damit die Darmtätigkeit. Bereits ein 15-minütiger Spaziergang täglich kann sie auf ganz natürliche Weise unterstützen. Ebenso helfen Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga, den Organismus zu beruhigen. Halten Magen-Darm-Beschwerden jedoch länger an oder werden von Schmerzen, Fieber oder Blut im Stuhl begleitet, sollte man einen Arzt aufsuchen.

So schützen Sie Ihren Darm

Laut Stiftung Warentest werden in Deutschland jedes Jahr rund 40 Millionen Mal Antibiotika verschrieben. Häufige Folge solcher Therapien ist Durchfall. Doch es gibt Hilfe: Studien bestätigen, dass eine spezielle Arzneihefe (Saccharomyces boulardii; z. B. Prüfpräparat "Perenterol", Apotheke) die Antibiotika-assoziierte Diarrhö (AAD) verhindert und heilt, die Darmbewegung erhält und bakterielle Giftstoffe unschädlich macht. Nach Antibiotikatherapien lässt sich die Darmflora damit schnell wieder stabilisieren.

Autor: Jan Bockholt