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Frau mit Sonnenbrand

Gegen Sonnenbrand kann man etwas tun. - Foto: EyesWideOpen/Getty Images

3 praktische Tipps

Schutz vor Sonnenbrand

Endlich! Der Sommer steht vor der Tür. Doch mit jedem Sonnenstrahl steigen die Gefahren für unsere Haut. So schützen Sie sich vor Sonnenbrand.

Ohne die Sonne wäre auf unserem Planeten nicht viel los. Sie sorgt für Leben, wärmt uns, und wenn wir es wollen, bräunt sie uns auch. Doch genau darin liegt auch ihre Gefahr. Wir sind es nicht mehr gewohnt, lange und direkt der Sonne ausgesetzt zu sein. "Außerhalb der Ferien kommen wir kaum intensiv mit der Sonne in Kontakt", sagt Prof. Hans Michael Ockenfels von der Haut- und Allergieklinik am Klinikum Hanau. "Im Urlaub ist die Haut dann blass und kann den besonders schädigenden UV-B-Strahlen der Sonne keinen ausreichenden Schutz entgegensetzen – die Oberhaut verbrennt dann schnell."

Die unterschiedliche Hautgruppen

Doch nicht jeder Mensch reagiert gleichermaßen empfindlich. "In Europa unterscheiden wir vier Hautgruppen: den keltischen Typ mit nahezu weißer Haut; den ebenfalls hellhäutigen nordischen; den sogenannten Mischtyp; sowie den mediterranen Typ mit dunkler, weniger sonnenempfindlicher Haut", so Ockenfels. "Beim keltischen Typ empfehlen Hautärzte in der Regel maximal drei Minuten pro Tag, der mediterrane Typ hingegen kann sich fast vierzig Minuten lang der Mittagssonne aussetzen, bevor es auch auf seiner Haut zu Verbrennungen kommt."

3 praktische Tipps gegen Sonnenbrand

Eines vorweg: Eine gesunde Bräune gibt es nach Expertenmeinung nicht wirklich. Je häufiger und stärker wir uns bräunen, desto größer ist unser Krebsrisiko. Wer sich trotzdem in die Sonne wagt, sollte daher die Gefahren möglichst reduzieren.

1. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor

Je nach Hauttyp reicht in der Regel ein Lichtschutzfaktor (LSF) von 15 bis zu 30. Darüber hinaus erhöht sich der Schutz nicht mehr wesentlich. Auch im Schatten macht ein hoher Lichtschutzfaktor Sinn, um die Haut gesund zu halten.

2. Pralle Mittagssonne meiden

Zudem gilt die pralle Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr als besonders gefährlich. Der Kopf braucht hierbei einen speziellen Schutz, sonst droht selbst bei vollem Haar ein Sonnenstich. Es eignen sich besonders gut breitkrempige Sonnenhüte.

3. Sonnenbrille tragen

Und nicht zuletzt sollte man eine Sonnenbrille tragen, denn UV-Licht kann auch die Augen schädigen. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät deshalb, beim Kauf auf die Markierungen "UV-400", "100 % UV-Schutz", "100 % UV-protection" zu achten, die als zuverlässig gelten.

Was tun bei Sonnenbrand?

Ist der Körper doch verbrannt, gibt es wirksame Hilfe: Ein von Hautärzten speziell entwickeltes "Cremogel" auf Basis des körpereigenen Wirkstoffs Hydrocortison (z. B. "Soventol Hydrocort 0,25 %", rezeptfrei, Apotheke) vereint die pflegenden Eigenschaften einer Creme mit den kühlenden eines Gels, wirkt stark entzündungshemmend, nimmt schnell die Rötung und ist gut verträglich, wie Studien zeigen.

Autor: Jan Bockholt