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Das Herz im Blutkreislauf

Das Herz im Blutkreislauf / Foto: © picture alliance

Auf Alarmsignale achten

Schützen Sie Ihr Herz

"Achtzig Prozent aller Herzinfarkte ließen sich verhindern." Das sagt der renommierte Kardiologe Prof. Thomas Meinertz, Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Eine überraschend hohe Zahl! Allein im Jahr 2010 wurden mehr als 213.000 Menschen in Deutschland wegen eines Infarkts im Krankenhaus behandelt. Noch immer sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer eins.


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Oft werden erste Symptome unterschätzt. Das ergab auch die aktuelle Forsa-Umfrage "Lebenskraft 60plus". 73 Prozent aller Befragten klagten dabei über Kurzatmigkeit und Leistungsschwäche – beides Symptome für Herzschwäche. Aber weniger als 40 Prozent brachten die Beschwerden damit in Verbindung. Dabei sind sie wichtige Warnsignale. "Wer etwa beim Treppensteigen in Atemnot gerät und dabei noch Herzklopfen hat, sollte die Symptome unbedingt bei einem Arzt abklären lassen", rät Prof. Meinertz.

Auf Alarmsignale achten

Je früher man sich untersuchen lässt, desto besser! Prof. Meinertz: "Ab 35 sollte jeder die Vorsorgeuntersuchung Check-up 35 nutzen, um schon früh Verschlimmerungen zu verhindern." Beim Check werden unter anderem Blutdruck und Cholesterinwerte überprüft. Meinertz: "Sind diese Werte normal, ist ein Herz-Kreislauf-Leiden unwahrscheinlich."

Auch wenn Treppensteigen bereits schwerfällt, das Herz hin und wieder heftig schlägt, ist es noch nicht zu spät, aktiv zu werden. Zugegeben, vieles ist einfacher gesagt als getan. Doch schon kleine Veränderungen helfen: Beim Essen lässt sich etwa ganz leicht Salz einsparen, wenn Kräuter zum Einsatz kommen. Diese minimale Maßnahme kann den Blutdruck erkennbar senken. Ansonsten gilt: mehr Obst und Gemüse, weniger Fett und Fleisch. Hat man bereits mit Übergewicht zu kämpfen, lautet das Motto: von allem bitte etwas weniger!

Regelmäßige Bewegung muss sein, wenn man dem Herzen Gutes tun will. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt drei bis fünf Sporteinheiten à 30 bis 45 Minuten pro Woche. Der Trainingserfolg lässt sich noch steigern, wenn man den Körper parallel mit Wirkstoffen aus der Heilpflanze Weißdorn versorgt.

Der Sportwissenschaftler Dr. Sascha Härtel vom Karlsruher Institut für Technologie untersuchte an einer Trainingsgruppe, welchen Effekt der Weißdornextrakt WS 1442 ("Crataegutt", Apotheke) in Kombination mit Bewegung hat, und verglich die Ergebnisse mit Probanden, die ohne zusätzliche Vitalstoffe trainierten. Bei beiden stieg die Herzleistung messbar an. Bei "Nursportlern" um 8 Prozent, bei jenen mit der Extradosis Weißdorn sogar um 12 Prozent.

Weitere erstaunliche Studienerkenntnisse: Klassische Musik kann uns enorm beruhigen und so den Kreislauf entlasten. Israelische Forscher fanden zudem heraus: Auch eine gute Ehe wirkt sich positiv auf unseren Lebensmotor aus. So wird der Herzschutz zur wahren Herzensangelegenheit.

Autor: Esther Langmaack