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Sonnenschutz Hut

Gegen die Mittagshitze kann man sich auch mit einem Hut schützen.
Foto: © picture alliance / dpa Themendienst

Sonnen ohne Reue

Perfekter Sonnenschutz

Ein Sonnenbad am Pool oder im Garten – wer genießt das nicht? Die Sonnenstrahlen machen gute Laune, kurbeln das Immunsystem an und steigern unser allgemeines Wohlbefinden. Dabei sollte man aber nicht vergessen, die Haut zu schützen.

4 Tipps, wie Sie entspannt den Sommer ohne Sonnenbrand genießen können

Der UV-Index

Wie groß das Risiko für Sonnenbrand bei ungeschützter Haut ist, verrät der UV-Index (UVI) des Deutschen Wetterdienstes. Dieser nennt deutschlandweit den jeweiligen Tagesspitzenwert sonnenbrandwirksamer ultravioletter Strahlung. Die Werte reichen von 0 bis 10. Hierzulande erreicht der UV-Index Werte bis 8, in Alpen-Hochlagen 9 bis 10. Ab UVI 3 sind schützende Kleidung und Sonnencreme nötig, bei UVI 6 bis 7 sollte man mittags im Schatten bleiben. Bei Werten über UVI 8 ist es ratsam, zur Mittagszeit auf jeden Fall im Haus zu bleiben.

Abrufen kann man den UV-Index auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de) oder des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de). Diverse Online-Wetterportale veröffentlichen ebenfalls die aktuellen Werte.

Richtige Ernährung

Auch richtige Ernährung kann vor Sonne schützen – dank Betacarotin. Dieser Pflanzenfarbstoff steckt vor allem in gelborangem Obst und Gemüse wie Karotten, Aprikosen, Pfirsichen oder Mangos, aber auch in dunkelgrünem wie Spinat,w Mangold und Feldsalat. Betacarotin kann Teile der gefährlichen UV-Strahlung bereits in den oberen Hautschichten abfangen. Untersuchungen zeigen, dass sich die Haut nach Bestrahlung mit UV-Licht weniger stark rötet. Achtung: Betacarotin kann bei intensiver Sonneneinstrahlung keinen Sonnenbrand verhindern. Daher zusätzlich immer Sonnencreme auftragen!

Gut zu wissen: Selbstbräuner sorgen zwar rasch für eine schöne Tönung – die schützt allerdings nicht vor Verbrennungen. Im Gegensatz zu natürlicher Bräune bleibt die Haut unverändert empfindlich.

Kleidung

Helle Haut schützt man am besten mit langer Kleidung. Dabei gilt: Je dichter das Gewebe, umso besser ist der Sonnenschutz. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann spezielle UV-Schutzkleidung tragen. Achten Sie beim Kauf auf das Prüfsiegel "UV Standard 801". Es besagt, dass das Kleidungsstück auch dann noch zuverlässig schützt, wenn es nass ist, gedehnt oder mehrmals gewaschen wurde. Der "UV Protection Factor" (UPF) steht für den UV-Schutz durch Textilien. Er entspricht dem Lichtschutzfaktor
(LSF) bei herkömmlichen Sonnencremes.

Schattenspender

Um die Mittagszeit sollte man die Sonne generell lieber meiden und Schattenplätze aufsuchen. Schutz bieten zum Beispiel Sonnenschirme, Markisen, Strandmuscheln oder Sonnensegel. Doch Vorsicht! Auch im Schatten kommen noch bis zu 50 Prozent der UV-Strahlung an – bedingt durch Reflexionen und Umgebungsstrahlung. Deshalb sollte der Stoff der Schattenspender zumindest mit einer speziellen Beschichtung versehen sein, die die gefährlichen UV-Strahlen reflektiert und so noch besser gegen Sonnenbrand schützt. Legen Sie daher beim Kauf Wert auf einen hohen Lichtschutzfaktor. Weil nicht jede Herstellerangabe hält, was sie verspricht, empfiehlt es sich zudem, auf das Prüfsiegel "UV Standard 801" zu achten.

3 Tipps, die bei einem Sonnenbrand helfen

Kälte

Wenn die Haut nach einem Sonnenbad wie Feuer brennt und knallrot ist, sollte man sie rasch kühlen. Denn Kälte lindert den Schmerz und hemmt die Entzündung. Eine gute Möglichkeit ist die Kühlung mit feuchten Kompressen. Gut zu wissen: Eis oder sogenannte Coolpacks aus der Tiefkühltruhe sind nicht zu empfehlen. Die extreme Kälte kann eine weitere Schädigung der Haut bis hin zu Erfrierungen verursachen.

Hausmittel

Kühlend und entzündungshemmend wirken auch kalte Umschläge mit Apfelessig. Ein weiteres bewährtes Hausmittel ist Quark. Am besten wird er auf ein feuchtes Tuch aufgetragen und dann als Kompresse benutzt. Auf der Haut würde er zu schnell antrocknen.

Salben

Als äußerst wirksam zur Behandlung von schmerzhaften Sonnenbränden haben sich speziell entwickelte Cremogel-Präparate mit dem entzündungshemmenden körpereigenen Wirkstoff Hydrocortison erwiesen (z. B. "Soventol Hydrocortisonacetat 0,5 %", neu, rezeptfrei in Apotheken). Sie verbinden den kühlenden Effekt eines Gels mit den pflegenden Eigenschaften einer Creme. Gegenüber herkömmlichen Kortisonsalben zeichnen sich Cremogel-Präparate durch eine schnell und intensiv einsetzende, dabei aber gleichzeitig besonders schonende Wirkung aus.

Autor: Claudia Brock