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Hautpflege Winter

Hautpflege ist im Winter besonders wichtig. - Foto: © picture alliance / Westend61

Mit diesen Tipps schützen Sie Ihre Haut

Hautpflege im Winter

Minusgrade, Eis und Schnee: Unsere Haut hat im Winter einiges auszustehen. Mit diesen Tipps schützen Sie Ihre Haut im Winter.

Die kalten Monate sind für unsere Haut eine echte Herausforderung: Auf den Straßen herrschen Frost und eisiger Wind. In der Wohnung sorgt die Heizung für Wärme – aber auch für viel zu trockene Luft. Und unsere Haut ist nun im Dauerstress! Den ständigen Wechsel zwischen drinnen und draußen versucht sie zwar auszugleichen, doch das gelingt ihr nicht immer. Die Folge: schuppige Haut, lästiger Juckreiz oder unangenehmes Spannungsgefühl.

Ursachen für trockene Haut

In stark beheizten Räumen ist die Luftfeuchtigkeit oft viel zu gering. Auch draußen sinkt durch die Kälte der Feuchtigkeitsanteil der Winterluft. Die Haut reagiert darauf und versucht, mehr Feuchtigkeit an die Oberfläche zu transportieren. Die Gefahr dabei: Unser größtes Organ trocknet leichter aus.

Doch es passiert noch mehr. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um den Körper besser zu wärmen. Damit wird zugleich die Haut schlechter durchblutet, sie bekommt weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Das wiederum macht sie anfälliger für Kälte, Wind, UV-Strahlung, Trockenheit und Schadstoffe.

Hautpflege von außen

Normalerweise produzieren die Talgdrüsen der Haut einen natürlichen Fettfilm, der sie vor äußeren Einflüssen schützt. Sinkt die Temperatur jedoch unter acht Grad Celsius, reduziert sich die Talgproduktion, und die natürliche Schutzbarriere wird geschwächt. Zudem funktioniert bei den kalten Temperaturen die Talgausbreitung auf der Haut schlechter. Deshalb ist zusätzlicher Schutz im Winter extrem wichtig. Das bedeutet vor allem eines: cremen, cremen, cremen.

Insbesondere fetthaltige Pflegeprodukte können helfen, etwa Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis oder kosmetische Öle. Achtung: Sie müssen auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein! Bei der Reinigung sollte man sehr darauf achten, der Haut kein zusätzliches Fett zu entziehen. Bewährt hat sich hier beispielsweise eine sanfte Reinigungsmilch. Zudem ist es nach dem Duschen oder Baden ratsam, den ganzen Körper mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen. Leichten Juckreiz können gerb- oder harnstoffhaltige Salben (Apotheke) lindern.

Besonders empfindlich sind die Lippen. Ihre sehr dünne Haut wird schnell spröde und reagiert sensibel auf UV-Strahlung. Abhilfe schaffen Lippenbalsam oder Lippenpflegestifte. Beide bauen wieder eine schützende Fettschicht auf.

Hautpflege von innen

Neben Cremes und Lotions hat nun auch frische Luft eine sehr positive Wirkung. Selbst bei Kälte und Wind sind Spaziergänge empfehlenswert, denn sie regen die Durchblutung der Haut an und verbessern so ihre Sauerstoffversorgung. Ebenfalls gut: regelmäßige Bewegung, etwa Joggen und Gymnastik, oder Wechselduschen.

Mit Feuchtigkeit von innen beliefert man die Haut, indem man nun mehr trinkt: Zwei Liter sollten es täglich sein, am besten Wasser und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Schöner Nebeneffekt: Durch viel Flüssigkeit werden Schadstoffe und andere Abbauprodukte besser abtransportiert.

Für die Ernährung gilt: Frisches Obst und Gemüse sind die besten Lieferanten von Vitaminen und Spurenelementen. Vor allem Vitamin C schützt die Haut vor schädlichen äußeren Einflüssen. Auch Milch- und Vollwertprodukte sowie Fisch sind gut.

Noch ein Tipp für zu Hause: Regelmäßiges Lüften und Luftbefeuchter verbessern das Klima in beheizten Räumen.

Autor: Jan Bockholt