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Hartnäckiger Schnupfen entpuppt sich oft als Nebenhöhlenentzündung.

Hartnäckiger Schnupfen entpuppt sich oft als Nebenhöhlenentzündung. / Foto: © picture-alliance / beyond/Lea Roth / Foto Startseite: © picture-alliance/chromorange

Von Heilpflanzen bis Nasenduschen

Erste Hilfe bei Erkältungen

Gerade im Herbst ist unser Körper empfänglich für Erkältungsviren. Und nicht zuletzt durch unseren Lebensstil machen wir es den Eindringlingen leicht, uns für ein paar Tage mattzusetzen. Denn nur zu gern ziehen wir uns bei Nieselwetter und ersten kühlen Temperaturen in die gemütlichen eigenen vier Wände zurück. Behaglich gewärmt und geschützt. Das tut gut, denken wir.

Doch was den Menschen entspannt, bedeutet Stress für seine Atemwege. Denn die Schleimhäute vertragen den schnellen Wechsel zwischen kühl-feuchter Außenluft und geheizten trockenen Räumen einfach nicht. Klimatisierte Büros geben ihnen dann noch den Rest. Durch den permanenten Feuchtigkeitsentzug werden die Schleimhäute empfindlich für die ständigen Angriffe der Erkältungsviren. Schon ist der Schnupfen da mit der üblichen triefenden Nase. Wenn es nur dabei bliebe, wäre das kein Problem, doch andere Folgen sind oft weitaus schlimmer.

Vorsicht, Stau!

"Nebenhöhlenentzündungen", sagt Prof. Uwe Jürgens vom Universitätsklinikum Bonn, "sind meist eine Folge dieser Erkältungskrankheiten." Mediziner nennen das Leiden dann Sinusitis, die zu den meistverbreiteten Erkrankungen überhaupt zählt – rund zehn Millionen Menschen sind allein in Deutschland immer wieder davon betroffen. Aber wie erkennt man eine Nasennebenhöhlenentzündung?

Verschwinden die Erkältungssymptome nach mehreren Tagen nicht von selbst, kann das bereits auf eine Sinusitis hindeuten. Dabei verstopfen die geschwollenen Nasenschleimhäute die schmalen Eingänge zu den rund um die Nase liegenden Nebenhöhlen. Die böse Folge: Unter Luftabschluss können sich die Erreger jetzt explosionsartig vermehren, weil Schleim und Gewebsflüssigkeit nicht abfließen. Dieser Stau löst ein heftiges Druckgefühl über den Augen oder im Wangenknochenbereich aus. Jede Erweiterung der Blutgefäße drückt dabei zusätzlich auf die gereizten Nerven. Wen es dann noch heftiger trifft, bei dem pulsiert der Schmerz im Rhythmus des Herzschlags.

Für eine erfolgreiche Therapie ist es entscheidend, dass die Verschleimungen schnell und effektiv gelöst sowie die Entzündungen gehemmt werden. Mittel aus der Apotheke der Natur haben sich dabei bestens bewährt

Keine Chance für Viren

Damit aus einem Schnupfen keine Nasennebenhöhlenentzündung wird, kommt es auf Vorbeugung und Therapie an.

➜ Heilpflanzen Der natürliche Wirkstoff Cineol, der aus Eukalyptusblättern gewonnen wird, kann Verschleimungen effektiv lösen und Entzündungen ähnlich stark hemmen wie Cortison sowie für kürzere Krankheitsverläufe sorgen ("Soledum", Apotheke). Nach neuesten Studien ist seine Wirkung so gut, dass er außer bei Nebenhöhlenentzündungen auch bei Bronchitis, chronisch obstruktiver Bronchitis (COPCOPD) sowie Asthma helfen kann.

➜ Nasendusche Durch regelmäßige Spülungen (entsprechende Kannen und Salz gibt es in der Apotheke) werden die Schleimhäute gereinigt, feucht gehalten und geschützt.

➜ Abschwellendes Nasenspray Liegt eine Entzündung bereits vor, verhindert abschwellendes Nasenspray Verstopfen und das Austrocknen der Nasenschleimhäute.

➜ Vorbeugung Um Viren richtig einzuheizen, helfen Heißgetränke wie Kräutertees.

Autor: HÖRZU