HÖRZU Android Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU iOS Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU Logo
Unterhaltung Filter
Kategorie einstellen
Nie ohne Schutz in die Sonne gehen.

Vor jedem Sonnenbad eincremen. - Foto © dpa Picture-Alliance GmbH

Hautpflege im Sommer

10 Tipps für schöne Haut

Sommer, das bedeutet vor allem Wärme und Licht. Und nach beidem sehnt sich unsere Haut jetzt ganz besonders. Sonne wärmt, fördert das Wohlbefinden, macht gute Laune und verleiht uns attraktive Bräune. Denn als Reaktion auf die Strahlung bildet der Körper vermehrt Hautpigment, sogenanntes Melanin. Der dunkle Farbstoff setzt Strahlung in Wärme um. Bräune ist also eigentlich nichts anderes als ein Versuch der Haut, die Strahlung zu neutralisieren. Doch dieser Schutz wirkt nur bedingt. Sitzen wir zu lange ungeschützt in der Sonne, verbrennt die oberste Hautschicht regelrecht. Und auch wenn die Röte und der Schmerz nach einigen Tagen verschwinden, hat die Sonne bereits ihre Spuren hinterlassen.

Die ultravioletten UV-A- und UV-B-Strahlen sorgen nämlich für frühzeitige Hautalterung, Pigmentstörungen und können im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs auslösen. Mindestens 20 Minuten bevor es in die Sonne geht, sollte man sich eincremen. Wie schnell man einen Sonnenbrand bekommt, hängt auch vom Hauttyp ab. "Am schnellsten erröten Menschen mit heller Haut, blauen Augen und rötlichen oder blonden Haaren", sagt Dr. Klaus Fritz vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Auch ältere Menschen haben eine geringere Sonnenbrandschwelle, denn die Haut wird mit den Jahren empfindlicher.

Zu Sommerbeginn sollten Gefährdete Präparate mit Schutzfaktor 50+ verwenden. Ist die Haut vorgebräunt, kann auf Faktor 25 reduziert werden. Nach dem Sonnenbad sollte die Haut verwöhnt werden: Sogenannte After-Sun-Produkte versorgen sie mit den Vitaminen A,C,E und Panthenol. Manche enthalten zusätzlich entzündungshemmende Pflanzenwirkstoffe wie Bisabolol und Extrakte aus Aloe vera. Außerdem spenden sie Feuchtigkeit, etwa durch den Zusatz von Harnstoff. Denn die warmen Temperaturen lassen die Haut austrocknen. Dann sieht die empfindliche Hülle schnell fahl und schuppig aus. Auch die Tagespflege sollte auf Sommerzeit umgestellt werden. Von stärker fetthaltigen Cremes kann man nun auf leichtere Feuchtigskeitslotionen des Typs "Öl in Wasser" mit einem hohen Wasseranteil umsteigen. Sie bringen den Feuchtigkeitshaushalt der Haut wieder ins Gleichgewicht.

So lassen Sie Ihre Haut strahlen
Endlich Sommer! Doch damit Ihre Haut die Schattenseiten der Sonne nicht zu spüren bekommt, braucht sie viel Pflege.

1. Ein Körperpeeling sorgt für gleichmäßige Bräune.
2. Vorbräunen im Solarium bringt nichts. Die Geräte sorgen zwar für Farbe, schützen aber nicht vor Sonnenbrand und Hautkrebs.
3. Vitaminreiche Ernährung fördert die Erneuerung der Hautzellen, schützt sie vor freien Radikalen und mindert Entzündungsprozesse. Lebensmittel wie Hafer, Paprika, Lachs, Walnüsse und frisches Obst essen.
4. Lichtschutzmittel enthalten eine Kombination aus mineralischen und chemischen Lichtschutzfiltern. In der Sonne können durch sie Pusteln entstehen. Faustregel: je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe einer Sonnenschutzcreme, umso geringer ist die Gefahr einer Allergie.
5. Reichlich trinken hilft der Haut – mindestens 1,5 Lliter am Tag sollten es sein. Optimal sind Wasser, Kräutertees oder auch grüner Tee, der zusätzlich einen Anti-Aging-Effekt hat.
6. Die zarte Haut um den Mund braucht viel Zuwendung. Ein Fettstift oder Creme mit Pflegestoffen wie Jojoba oder Aloe vera schützt.
7. Durch Sonne, Sand und Meer können Juckreiz und Neurodermitis-Schübe ausgelöst werden. Hier hat sich der pflanzliche Wirkstoff des Mönchsköpfchens bewährt. Er versorgt mit Fett und Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und stillt heftigen Juckreiz ("Dermaplant", Apotheke).
8. Auf Kosmetika, Deo und Parfums beim Sonnen verzichten, sonst droht die Gefahr bleibender Pigmentstörungen.
9. Sonnencreme großzügig in kreisenden Bewegungen auftragen. Als Richtwert gilt: 30 ml (etwa eine Handvoll) sind notwendig, um den kompletten Körper einzucremen.
10. Auch bei bedecktem Himmel und nach dem Schwimmen immer eincremen.

Autor: Nicole Simon