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Yoga kann helfen, den Rücken zu stärken.

Foto © www.piqs.de / Fotograf: kk+ , CC (Some rights are reserved.)

Orthopäde Dr. Gerd Müller exklusiv in HÖRZU

So stärken Sie Ihren Rücken

Mit den richtigen Tipps bleibt Ihr Kreuz lange stabil und widerstandsfähig.

SPORTTREIBEN
Besonders gut für den Rücken sind Nordic Walking, Ski-Langlauf und Schwimmen. Aber auch Krafttraining mit speziellen Rückenübungen halten unser Kreuz stark.

ABNEHMEN
Sagen Sie Ihrem Übergewicht den Kampf an: Jedes überflüssige Kilo belastet die Wirbelsäule. Das Gewicht drückt vor allem auf die "Knickstelle" des Körpers, also auf den Übergang zwischen Lendenwirbel und Kreuzbein. Das führt zu Verschleißerscheinungen und Schmerzen.

ATMEN
Wer richtig atmet, entspannt automatisch seine Rückenmuskulatur.
Atmen Sie ganz langsam und ganz tief in den Bauch ein und genauso langsam auch wieder aus.

WÄRME
Ein heißes Bad oder ein warmes Körnerkissen regt die Durchblutung an und entspannt die verspannte Rückenmuskulatur. Bei manchen Beschwerden kann auch Kühlung Linderung verschaffen. Den Arzt fragen!

PFLASTER
Leiden Sie länger als einen Tag unter Rückenschmerzen, können Sie auch zu schärferen Waffen greifen. Einige Salben und Pflaster aus der Apotheke enthalten Wirkstoffe aus Cayennepfeffer, die die Durchblutung anregen und das Gewebe abschwellen lassen.

ENTSPANNUNG
Stress im Job, Probleme in der Familie oder auch Trauer über einen persönlichen Verlust machen anfälliger für Kreuzschmerzen. Unsere Gefühle haben großen Einfluss darauf, ob Rückenschmerz chronisch wird. Sie beeinflussen, wie stark und wie lange wir ihn wahrnehmen.

ERSTE-HILFE-SCHMERZMITTEL
Leichte schmerzstillende Wirkstoffe wie beispielsweise Paracetamol oder Teufelskralle helfen dabei, beweglich zu bleiben und sich nicht weiter zu verspannen. Wenn das nicht hilft, kann der Arzt zu schwereren Geschützen greifen. Im Alleingang sollten Sie stärkere Mittel jedoch nicht nehmen. Bitte fragen Sie in diesem Fall immer den Arzt!

HALTUNG AM SCHREIBTISCH
Versuchen Sie, nie länger als eine halbe Stunde in derselben Position zu verharren. So oft wie möglich aufstehen und sich bewegen. Günstig sind auch Bürostühle mit einer flexiblen Lehne, mit der Sie sich vor- und zurücklehnen können. Außerdem sollte die Sitzfläche leicht nach vorn geneigt sein.

VORSICHT BEIM HEBEN
Wenn Sie einen Getränkekasten oder einen Karton vom Boden aufheben möchten, immer zuvor in die Knie gehen. Die Kraft sollte aus den Beinen kommen und nicht aus dem Rücken. Kleinere Dinge transportieren Sie am besten im Rucksack, damit der Rücken nicht zu einseitig belastet wird.

NATÜRLICHE MITTEL
Eine neue Herstellerstudie zeigt, dass Chinin bei Verspannungen im Rücken und im Nacken helfen kann. Der Wirkstoff Chininsulfat ("Limptar N", Apotheke) führte bei den Testpersonen zum Rückgang ihrer Beschwerden.

SCHMERZEN AUS DER TIEFE
Schuhe mit schlechter Passform (zu groß, zu weit, zu eng) schaden nicht nur den Füßen, sondern dem ganzen Körper. Durch ständige Fehlhaltung führen sie zu vorzeitigem Verschleiß von Gelenken und Bandscheiben.

OPTIMALE MATRATZE
Wenn wir liegen, erholen sich unsere Bandscheiben von der Tagesbelastung und nehmen Flüssigkeit auf. Damit der Rücken regenerieren kann, sollten Sie eine Matratze wählen, die die Muskeln entlastet .

10 Fakten über Rückenschmerzen

1. Mehr als 60 Prozent aller Frauen und mehr als 50 Prozent aller Männer in Deutschland geben an, im vergangenen Jahr unter Rückenschmerzen gelitten zu haben.

2. Am häufigsten schmerzt der Rücken im Alter zwischen 35 und 55.

3. Bei 80 Prozent aller Menschen mit Kreuzschmerzen verschwinden die Beschwerden nach spätestens zwei Monaten wieder.

4. Zwei bis sieben Prozent aller Menschen mit Rückenschmerzen werden die Schmerzen nicht mehr los, weil sie chronisch geworden sind.

5. Bei der Entstehung von Rückenschmerzen mischen die Gene kräftig mit. Sie bestimmen zu etwa 70 Prozent, ob der Rücken schwächelt.

6. Jeder zehnte Deutsche leidet unter behandlungsbedürftigen Rückenschmerzen - ein umsatzstarkes Geschäft für die Pharmaindustrie und die Schulmedizin.

7. Menschen mit geringem Einkommen leiden eher unter Kreuzschmerzen als Besserverdienende.

8. Rund ein Viertel aller Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren berichten in Umfragen, dass sie im vergangenen Monat Rückenschmerzen hatten.

9. Bei 85 Prozent aller Rückenschmerz-Geplagten finden Ärzte keine eindeutig feststellbare Ursache.

10. In etwa zwei Prozent aller Fälle sind Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, des Nierenbeckens oder der Gebärmutterschleimhaut der Grund für die Schmerzen.

Autor: Nicole Simon