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Schöne Beine: auf die richtige Pflege kommt es an.

Bewegung ist gut für die Beine, egal, ob man schwimmt, spazieren geht oder radelt. - Foto © picture-alliance / beyond/BreBa

Tipps für Venen und Haut

Beine: Fitness und Pflege

Endlich ist es so weit! Die Temperaturen steigen, die Saison für Kleider und Röcke beginnt. Das bedeutet auch: mehr Freiheit für die Beine! Um sie gut auf den Sommer vorzubereiten, sollte man die Zeit nun nutzen, um sie intensiv zu pflegen und kleine Probleme wie etwa Venenschwäche und Besenreiser anzugehen. Ein Tipp vorweg: Bewegung ist wie immer das Beste - egal ob man spazieren geht, radelt oder schwimmt.

1. Besenreiser

Wie rötlich-blaue Spinnennetze schimmern diese Geflechte aus kleinsten Äderchen durch die Haut. Zum Glück sind Besenreiser nur ein kosmetisches Problem - vor allem im Fersen- und Wadenbereich. Wer sie dennoch loswerden möchte, kann einen Venenspezialisten (Phlebologen) aufsuchen. Dieser verwendet bei einem inzwischen ganz einfachen, ambulanten Verfahren mit örtlicher Betäubung Laserstrahlen, um die Äderchen zu erhitzen und dadurch zu verkleben.

2. Krampfadern

Hervortretende Adern stören nicht nur das schöne Erscheinungsbild, sie können auch Anzeichen eines ernsten Venenproblems sein. Handelt es sich um Krampfadern, hilft meist nur eine operative Entfernung. Die neueste Methode setzt auf Radiowellen: Über einen kleinen Schnitt am Unterschenkel wird ein Radiowellenkatheter in die Venen eingeführt, der die Gefäße erhitzt und so repariert. Erste Anzeichen für eine Venenschwäche können übrigens Hämorrhoiden sein, unter denen sehr viele Menschen leiden. Diese Gefäßpolster am After werden von Druckgefühl, Juckreiz und Hautauschlag begleitet. Helfen kann, wie mehrere Studien zeigen, eine pflanzliche Salbe mit dem Wirkstoff der Hamamelis (Zaubernuss), die auch bei Daueranwendung sehr gut verträglich ist ("Hametum", Apotheke). Der Wirkstoff kann Juckreiz stoppen, Entzündungen hemmen und kleinere Blutungen stillen. Auch verschiedene homöopathische Mittel haben sich durchaus bewährt und lindern die Beschwerden wirksam - etwa Hamamelis virginiana oder Carduus marianus.

3. Sommerbräune

Wer jetzt schon leicht gebräunte Beine möchte, aber noch keine Gelegenheit zum Sonnenbaden hatte, kann einen neuen Service der Kosmetikstudios nutzen. Viele bieten eine schnelle Lösung aus der Sprühdüse an, die natürlich wirkt und keine gesundheitlichen Risiken birgt: Magic Tan (www.magictan.de). Man stellt sich dafür kurz in eine Kabine und wird besprüht. Die Bräune hält etwa eine Woche lang. Preis: circa 18 Euro.

4. Mini-Fitness-Programm

Mit der Kurzübung "Gehen im Stehen" bleiben Beine fit, schön und gesund: einfach entspannt hinstellen, abwechselnd linke und rechte Ferse anheben und wieder abstellen. Stärkt die Wadenmuskulatur und unterstützt so die Venen. Tipp: je öfter, desto effektiver!

5. Kälte für die Beine

Wärme tut gut, Hitze jedoch lässt die Beine anschwellen und schadet den Venen. Bei hohen Temperaturen so oft es geht die Unterschenkel mit einem kalten Wasserstrahl abduschen oder ein kühlendes Bein-Gel anwenden. Beides kurbelt die Durchblutung an und verengt die Gefäße. Unterwegs oder im Büro einfach Thermalwasser aus der Dose verwenden. Man kann es direkt auf Strumpfhosen sprühen. Die Verdunstungskälte erfrischt sofort!

Autor: Esther Langmaack