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Die größten Giftquellen in unseren Lebensmitteln

Foto: www.piqs.de / Fotograf: Knipsermann, CC (Some rights are reserved.)

Versteckte Risiken

Die größten Giftquellen in unseren Lebensmitteln

Pflanzenschutzmittel

Kein Jahr vergeht, in dem die Umweltschutzorganisation Greenpeace nicht vor Rückständen von Pestiziden in Obst und Gemüse warnt. Beim Menschen können einige dieser Stoffe massive Gesundheitsschäden auslösen – nicht nur akut, auch langfristig. Sie gelten als krebserregend und können Nerven, das Erbgut oder Embryonen schädigen. Problematisch sind nicht nur einzelne Stoffe, sondern Mehrfachbelastungen, da sich manche Stoffe in ihrer Wirkung verstärken können. Immer wieder in der Kritik sind Trauben, Erdbeeren, Paprika, Äpfel und Salat. Tipp: Saisonale Ware ist weniger, Bioware kaum belastet.

Nitrat

Grüne Salate sind gesund, weil sie arm an Kalorien und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen sind. Weniger erfreulich ist, dass sie Nitrat anreichern. Der Stoff selbst ist zwar nicht giftig. Er kann aber im Körper zu Nitrit und dann zu krebserregendem Nitrosamin umgewandelt werden. Experten raten daher, die Aufnahme möglichst gering zu halten. Am meisten Nitrat nehmen Menschen über Salat und Gemüse wie Spinat, Mangold und Rote Bete auf. Stiftung Warentest berichtete 2008, dass vor allem Rucola belastet war, in geringerem Maße auch Feldsalat und Eisbergsalat. Die Angaben variierten je nach Anbieter. Entfernen Sie beim Salat äußere Blätter, Stiel und Stängel. Hier ist das meiste gespeichert

Dioxin und PCB

Dioxine und die dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind Umweltgifte, die den menschlichen Körper auf viele Weisen angreifen: Sie können das Immunsystem, die Leber oder die Gebärmutter schädigen oder Krebs auslösen. Problematisch sind sie, weil sie sich im Körper anreichern. Daher sind schon kleinste Mengen gefährlich, wenn sie regelmäßig zugeführt werden. Der Mensch nimmt diese Gifte in erster Linie über tierische Lebensmittel wie Eier, Milch, Geflügel, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte auf.

Uran

2008 berichtete Foodwatch, dass das Trinkwasser in manchen deutschen Bundesländern stark mit Uran belastet ist. Die Verbraucherorganisation wertete mehr als 8000 Daten von Behörden aus. Fast jeder achte Wert war höher als zwei Mikrogramm. Mehr des giftigen und radioaktiven Schwermetalls darf Mineralwasser in Flaschen nicht enthalten, das als "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" beworben wird. 150 der gemeldeten Daten für Trinkwasser lagen sogar über zehn Mikrogramm. Die höchsten Werte stellte man in Bayern und Baden-Württemberg fest, doch auch in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern fanden sich größere Mengen. 2009 fand Foddwatch Uran auch in Mineralwasser. Von 800 Daten lagen 104 über dem für Babys empfohlenen Höchstgehalt. Uran gereift vor allem Nieren, aber auch Knochen und das Blut an, wenn der Stoff in höheren Dosen in den Körper gelangt. Gefährdet sind vor allem Säuglinge und Kleinkinder.

Autor: Sonja Popovic