HÖRZU Android Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU iOS Logo
HÖRZU
TV-Programm
kostenlose App
Get it on Google Play
HÖRZU Logo
Unterhaltung Filter
Kategorie einstellen
Gerade im Sommer ist es wichtig, viel zu trinken.

Gerade im Sommer ist es wichtig, viel zu trinken. - Foto © picture-alliance / Denkou Images

Der HÖRZU-Gesundheitskalender 2011

Ernährungstipps für jede Saison

Nicht nur die Natur wird durch die Jahreszeiten beeinflusst. Kälte, Wärme, Dunkelheit und Licht führen auch in unserem Körper zur Umstellung des gesamten Stoffwechsels. Besonders in den "Übergangszeiten" Frühling und Herbst können sich die bemerkbar machen: "So wird man in diesen Phasen häufiger von Erkältungen, Müdigkeit oder extremen Stimmungen geplagt", sagt Professor Michael Stimpel, Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin in Püttlingen/Saarland. Doch auch die Sommer- und Wintermonate führen zu ganz speziellen Veränderungen im Organismus.

Die beste Vorsorge

Der Professor für innere Medizin rät: "Wer auf diese Herausforderungen an den Körper bewusst reagiert, kann vielen Beschwerden vorbeugen.“ Beispielsweise indem er im Herbst sein Immunsystem stärkt, auch in der dunklen Jahreszeit regelmäßig Sonne tankt oder seine Hautpflege der Witterung anpasst. In unserem Gesundheitskalender erfahren Sie, wie Sie vital und wohlbehalten durchs Jahr kommen.

Frühling

1. Draußen Bewegen
Die ersten Sonnenstrahlen machen Lust auf Bewegung – verlegen Sie Ihr Sportprogramm also nach draußen. "Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Nordic Walking trainieren das Herz-Kreislauf-System und kurbeln den Stoffwechsel an", sagt Prof. Stimpel. So bekämpfen Sie nicht nur die Frühjahrsmüdigkeit, sondern tun auch noch etwas für eine gute Figur.

2. Abnehmen
Der Frühling ist genau die richtige Zeit, um lästige Winterkilos loszuwerden und das Bindegewebe zu reinigen. Versuchen Sie, weniger Kohlenhydrate zu essen, dafür mehr Eiweiß und gesunde Fette. Nur übertreiben sollten Sie es nicht. "Wer weit mehr als ein Kilo pro Monat abnimmt, dem droht später der Jo-Jo-Effekt", so der Experte.

3. Entspannen
Leistungsdruck, Zeitnot und wachsende Anforderungen: Stress ist heute allgegenwärtig und kann der Gesundheit schaden. Daher sollten Sie frühzeitig gegensteuern. Meditation, autogenes Training und Yoga können die Zahl der Antikörper steigern, Schmerzen lindern und den Blutdruck senken.

4. Gesundheits-Check
Für Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr übernehmen die Kassen alle zwei Jahre die Kosten für den großen Gesundheits-Check. Durch diverse Blut- und Urintests können vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenprobleme sowie eine Zuckerkrankheit ausgeschlossen werden.

5. Abwehr aufbauen
Enzymkombinationen aus Ananas (Bromelain) und Papaya (Papain) können das Immunsystem intelligent regulieren und die Aktivität der Immunzellen verbessern (Marktneueinführung "Wobenzym immun", Apotheke). Bei einer Erkrankung können die Symptome zudem schneller abklingen, es kommt nicht zu langwierigen Folgeleiden.

6. Heuschnupfen stoppen
Wer darunter leidet, sollte die Fenster des Schlafzimmers am Tag geschlossen halten, sich abends die Haare waschen und die getragene Kleidung in einen anderen Raum legen. So ist die Pollenbelastung der Luft im Schlafraum nachts geringer und der erholsame Schlaf gesichert.

7. Bettwäsche
Die Bezüge regelmäßig bei mindestens 60 Grad waschen! Erst bei dieser Temperatur sterben die Milben ab. Noch besser sind aber milbenundurchlässige Hüllen, sogenannte Encasings.

8. Augen abschirmen
Nicht jede Sonnenbrille bietet optimalen Schutz. Beim Kauf unbedingt nach Qualität auswählen! Die Gläser sollten über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen, der alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich filtert. Zudem auf das CE-Zeichen achten.

9. Wasser marsch!
Kneipp’sche Güsse unterstützen das Abwehrsystem und verhindern erste Anzeichen von Frühjahrsmüdigkeit. "Dazu sollten Sie wiederholt Unter- und Oberschenkel unter der Dusche je zehn Sekunden im Wechsel erst warm und dann sehr kalt abbrausen", so Stimpel. Abgeschlossen wird stets mit einem Kaltguss! Durch den Temperaturwechsel wird das Immunsystem aktiviert.

10. Gutes für die Füße
Kontrollieren Sie Ihre Schuhe. Abgelaufene Absätze und ausgelatschte Modelle führen zu einem schiefen Gang, oft sogar zu Haltungsschäden und Verspannungen.

11. Entspannungsbäder
Wärme, Kälte, Regen, Schnee: Im Frühling scheint das Wetter häufig verrücktzuspielen. Manche Menschen reagieren auf einen Umschwung besonders sensibel. Entspannungsbäder mit Rosmarin, Lavendel oder Baldrian können dann helfen.

So kommen Sie gesund durch den Sommer

12. Schöner sonnen
So angenehm die Sonnenstrahlen im Sommer sind, so gefährlich können Sie werden, denn Sie fördern Hautkrebs. Daher sollte man sich vor einem Sonnenbad stets dem Hauttyp entsprechend eincremen, sich nicht länger als 30 bis 60 Minuten direkter Sonneneinstrahlung aussetzen und die Zeit der stärksten Strahlung zwischen 12 und 16 Uhr meiden.

13. Kluge Kleidung
Damit unsere Kleidung weich bleibt, nicht einläuft oder sogar nachts leuchtet, wird sie während der Fertigung oft mit Chemikalien behandelt. Problem: Vor allem wenn wir schwitzen, können sich die Substanzen lösen und allergische Reaktionen hervorrufen. Gerade im Sommer deshalb auf qualitativ hochwertige Kleidung achten.

14. Barfuss laufen
Gönnen Sie Ihren Füßen im Sommer etwas Freiheit. "Barfuß laufen kräftigt nicht nur die Fußmuskulatur und verhindert Fußdeformitäten wie Platt-, Senk- und Spreizfüße", so Prof. Michael Stimpel. "Es fördert zudem die Durchblutung."

15. Vorsorge beim Hautarzt
Menschen, die mehr als 100 Muttermale haben oder in der Familie bereits einen Fall von Hautkrebs kennen, sollten regelmäßig einmal im Jahr ihre Haut untersuchen lassen und auch selbst immer sehr genau auf Veränderungen achten.

16. Perfekte Pflege
Im Sommer braucht die Haut eine eher leichte Creme. Meist reicht es aus, etwas Öl in Wasser zu verreiben und auf Gesicht oder Körper aufzutragen. Der zarte Ölfilm zieht schnell ein und gibt der Haut, was sie jetzt benötigt: Feuchtigkeit und etwas Fett.

17. Frühsport
Wenn mehrere Tage am Stück die Sonne scheint, erhöht sich den Tag über meist auch die Ozonbelastung der Luft – was Lunge und Schleimhäute belastet. Sport im Freien deshalb besser in die Morgenstunden verlegen.

18. Insektenschutz
Mit der Sonne und den warmen Temperaturen kommen auch die Mücken, Bienen und Wespen. Wer empfindlich auf einen Stich reagiert, sollte sich mit einem Insektenschutzmittel einsprühen und zusätzlich möglichst wenig Haut zeigen. Allergiker müssen stets ein Notfallset bei sich tragen.

19. Trinken, Trinken, Trinken!
Der tägliche Flüssigkeitsbedarf liegt bei etwa 2,5 Liter. Einen halben Liter verliert man schon unter normalen Bedingungen über die Haut. Bei Hitze oder beim Sport kann diese Menge sich vervielfachen. Ist der Harn nicht hell-, sondern dunkelgelb, hat man zu wenig getrunken.

Autor: HÖRZU