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Zum Medizieren kann man seine Gedanken auf etwas Schönes lenken.

Foto © www.piqs.de / Barbara Unterberger, CC (Some rights are reserved.)

In der Ruhe liegt die Kraft

Die Kunst der Meditation

Für viele Menschen klingt das Wort "Meditation" nach einer großen, schweren Aufgabe. Um ihr gewachsen zu sein, so meinen die meisten, muss man erst mal Bücher studieren und jahrelang trainieren. Dabei gibt es einfache Übungen, die auch Anfängern helfen, den Stress abzuschütteln.

Grenzen ziehen

Eigentlich sollten wir täglich abschalten, zum Beispiel wenn wir von der Arbeit heimkommen, wenn die Hausarbeit erledigt ist, wenn also unsere Freizeit anfängt. Diesen Tagesabschnitt sollte man vom Rest des Tages bewusst abgrenzen: tief ein- und ausatmen! Nicht weiter über Ärger nachgrübeln, sondern die schlechten Gedanken wegsperren und - falls überhaupt nötig - erst am nächsten Tag wieder zulassen. Vielleicht sollten ´Sie auch die Kleidung wechseln: raus aus dem Anzug, rein in die Jeans. Signalisieren sie sich, dass nun ihr Privatleben beginnt.

Nur eine Sache tun

Heute ist es nicht mehr selbstverständlich, sich voll und ganz auf etwas zu konzentrieren. darum ist es umso wichtiger, dies einmal zu versuchen.Lassen sie sich beispielsweise beim Essen nicht von Fernseher oder Computer ablenken, seien sie ganz bei ihrer Mahlzeit. Nehmen Sie sie langsam ein, achten sie genau auf den Geschmack, und genießen sie ihn. Genauso beim Baden oder Duschen: Achten sie auf den Klang des Wassers, auf Empfindungen ihrer Haut, auf ihre eigene Körperhaltung. Versuchen sie nicht, nebenbei Probleme zu lösen, nehmen sie nur den Moment wahr.

Nur still sitzen und atmen

Bei der einfachsten Form der Meditation sitzt man lediglich da und zählt seine Atemzüge. Nach einiger Zeit konzentriert man sich dann nur noch darauf, wie die Luft ein- und ausströmt - und wird automatisch ganz ruhig. Wer nicht den Atem in den Fokus rücken möchte, kann seine Gedanken auf ein imaginäres Bild lenken, einen bestimmten Punkt im Raum betrachten oder ein Gebet rezitieren. Wichtig ist nur, keine ewig kreisenden Gedankenflüsse zuzulassen - das würde die Konzentration und die Ruhe stören.

Autor: Melanie Schirmann