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7 Tipps für die Immunabwehr und Erste-Hilfe-Tipps bei Erkältungen

Warm anziehen: Heiße Tipps für die Immunabwehr und gegen Erkältungen; Bild: © dpa

Nie wieder frieren

Das Immunsystem stärken

Klirrend kaltes Winterwetter ist eine Wonne – wenn man warm genug angezogen ist. Frösteln und frieren dagegen schwächt die Abwehr – und begünstigt so Erkältungen.

Frauen bibbern im Schnitt übrigens fünf Grad früher als Männer. Der Grund: Sie haben weniger Muskelmasse und eine dünnere Oberhaut. Wir geben heiße Tipps, wie Ihnen auch als Frostbeule mollig warm wird.

❄ Kopf: Ohren schützen

Die meiste Wärme verliert man über den Kopf, heißt es. Falsch: Tatsächlich strahlt der Schädel nur zehn Prozent der Körperwärme ab. Gesicht und Kopfhaut sind aber empfindlich, da hier viele Nerven enden. Besonders sensibel: die Ohren. Also Mütze auf bei Minusgraden! Gute Alternativen sind ein wärmendes Stirnband oder Ohrenschützer.

❄ Hände: Faustdick verpackt

Fühlt der Körper Kälte, leitet er seine Wärme automatisch nach innen, um lebenswichtige Organe zu schützen. Folge: Die Extremitäten werden weniger durchblutet, die Hände sind eisig und taub. Besser als Fingerhandschuhe schützen Fäustlinge, da sich in ihnen ein wärmendes Luftpolster bildet. Skifahrertrick für ganz Sensible: Ziehen Sie zusätzlich dünne Seidenhandschuhe darunter! Auch kleine Heizkissen sorgen für allzeit warme Finger.

❄ Füße: Luft im Schuh

Kalte Füße sind eine Qual. Meiden Sie enges Schuhwerk und dünne Ledersohlen! Winterschuhe dürfen eine Nummer größer sein, damit trotz Socken und Thermosohlen Bewegungsfreiheit bleibt. Zwei Paar dünne Socken wärmen übrigens besser als ein Paar dicke, da sich dazwischen ein Luftpuffer bildet. Weitere Hilfen: Zehenmassagen, Wechselbäder.

❄ Körpermitte: Bauchgefühl

Etwa 80 Prozent der Abwehrzellen unseres Immunsystems sitzen im Darm. Damit dieser gut durchblutet wird, braucht er Wärme. Kurze oder gar bauchfreie Oberteile sind im Winter daher tabu. Nierenwärmer schützen neben dem Bauch die empfindliche Gegend um diese Organe. Für längere Outdoor-Aktivitäten gibt es beheizbare Thermogürtel.

❄ Bewegung: Puls nach oben

Bewegung heizt ein, indem sie die Durchblutung ankurbelt. Außerdem gelangt durch die erhöhte Atemfrequenz mehr Sauerstoff in den Körper – gut für die Abwehr. Erst recht, wenn Sie an die frische Luft gehen. Schon ein halbstündiger Spaziergang soll die Anzahl der Immunzellen verdoppeln.

❄ Ernährung: Heiß & scharf

Etwas Warmes braucht der Mensch – im Winter mehr denn je. Nehmen Sie möglichst oft heiße Speisen und Getränke zu sich. Eine Gemüsebrühe am Morgen kann Wärme für den ganzen Tag geben. Scharfe Gewürze und Ingwertee heizen zusätzlich von innen ein.

❄ Sauna: Ausschwitzen

Regelmäßige Saunagänge oder Wechselduschen fördern die Durchblutung. Die Heiß-kalt-Reize trainieren zudem die Reaktionen des Wärmehaushalts und verbessern die Immunabwehr. Mit Bürstenmassagen verstärken Sie den Effekt noch.

Erste-Hilfe-Tipps bei Erkältungen

Es hat Sie erwischt? Kein Grund zur Sorge! Schniefnase und rauer Hals sind ein Zeichen, dass Ihre Körperabwehr bestens funktioniert. So lindern Sie Ihre Beschwerden:

1. Ruhe
Ihr Körper hat mit der Virenabwehr genug zu tun, also schonen Sie sich! Sportliche Aktivitäten sollten Sie reduzieren oder ganz meiden. Haben Sie Fieber, gilt Bettruhe.

2. Flüssigkeit
Trinken Sie viel, damit sich der Schleim in Nase und Bronchien besser löst. Ideal sind Gemüse-oder Hühnerbrühe, außerdem Kräutertees von Ingwer, Thymian oder Fenchel.

3. PhytoTherapie
In 26 klinischen Studien mit über 5800 Patienten konnte der Wirkstoff Myrtol ("GeloMyrtol forte", Apotheke) seine besonders schleimlösende Wirkung nachweisen, einen Sekretstau verhindern und so effektiv eine Ausbreitung des Infekts unterbinden.

4. Inhalieren mit Wasserdampf
Der heiße Dampf lässt die Nasenschleimhaut abschwellen. Einige Tropfen Kamillen- oder Teebaumöl im heißen Wasser unterstützen die Wirkung.

Autor: Judith Heisig