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Innere Ruhe und Entspannung

Mit Entspannung kann man die Kräfte der Selbstheilung wecken. - Foto: © picture alliance / Bildagentur-online/Tips Images

Gesund ohne Arzt

50 Gesundheitstipps

Gesund werden ohne Arzt: 50 häufige Beschwerden – und die besten Tipps für schnelle Hilfe.

Kopfweh, Reizhusten, Schnupfen: Solche Beschwerden sind lästig, aber längst kein Grund mehr, einen Arzt aufzusuchen. Fast jeder zweite Bundesbürger kuriert Alltagsleiden lieber in Eigentherapie, als sich vom Mediziner behandeln zu lassen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau".

Als Hauptgründe wurden zu lange Wartezeiten und zu hohe Kosten genannt. Laut Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) geben die Deutschen im Jahr über fünf Milliarden Euro für rezeptfreie Medikamente aus. Selbst ist der Patient!

Tatsächlich gibt es viele natürliche Wege, Beschwerden zu lindern – mit Hausmittelnn, Heilkräutern oder frei verkäuflichen Arzneimitteln.

Welche Mittel bei welchen Beschwerden helfen:

- Kopf

Kopfschmerzen
Foto: © picture alliance / Bildagentur-online/TIPS-Images

• Spannungskopfschmerz

Dagegen ein paar Tropfen Minzöl auf die Schläfen und den Nacken geben. Aktuelle Studien belegen, dass der Wirkstoff der Arzneiminze vom Druck befreien kann (z. B. "Euminz", Apotheke).

• Migräne

Pestwurz wirkt krampflösend und stillt den Schmerz. Zudem dient es als Extrakt oder homöopathisches Präparat (Apotheke) eingenommen der Prophylaxe.

• Zahnschmerzen

Gewürznelkenöl auf Watte träufeln, im Mund an die betroffene Stelle legen. Oder: eine Nelke kauen.

• Zahnfleischentzündung

Mehrmals am Tag mit Salbeitee gurgeln. Dafür 1 TL Salbeiblätter mit 150 ml Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.

• Bindehautentzündung

Ringelblume hat antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Sie wirkt als Augentropfen reizlindernd und bei eitrigem Sekret entzündungshemmend (z. B. "Calendula D4", Apotheke).


- Hals, Nase, Ohren

Halsschmerzen
Foto: © picture alliance / dpa Themendienst

• Halsschmerzen

Weiche Butter auf ein Baumwolltuch streichen und dieses mit der Butterseite an den Hals legen. Mit einem zweiten Tuch umwickeln, nachts gut einwirken lassen.

• Ohrenschmerzen

Hier kann Öl aus Johanniskraut und Lavendel beruhigen. Einige Tropfen auf Heilwolle geben und diese auf das Ohr legen, mit einem Stirnband fixieren.

• Trockene Nasenschleimhaut

Kamille oder Salbei in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, mit Handtuch über dem Kopf darüberbeugen, ein- und ausatmen.

• Nasennebenhöhlenreizung

Ein pflanzliches Mischdestillat etwa aus Eukalyptus- und Zitronenöl kann laut 26 klinischen Studien helfen. Es wirkt schleimlösend und abschwellend (z. B. "Gelomyrtol", Apotheke).

• Schnupfen

Aktuelle Studien zeigen, dass die abschwellende und pflegende Wirkung für die Schleimhäute entscheidend ist. Besonders effektiv: eine Kombination der Wirkstoffe Dexpanthenol und Xylometazolin (z. B. "Nasic", Apotheke). Auch gut: ansteigend heiße Fußbäder mit Rosmarin oder Beifußkräutern.

• Atemwege

Reizhusten Cineol, ein Wirkstoff aus Eukalyptus, ist entzündungshemmend und wirkt außerdem entkrampfend (z. B. "Soledum", Apotheke). Studien zeigen, dass Cineol auch Symptome der chronischen Lungenkrankheit COPD bessern kann.

• Allergie

Der Wirkstoff der Adhatoda-Pflanze (z. B. "Allergin", Apotheke) hemmt die Produktion von Histamin, sodass sich Allergie-Patienten deutlich besser fühlen, wie wissenschaftliche Studien belegen.

• Fieber

Ananas stärkt die Abwehr, weil sie alle wichtigen Vitamine enthält.

• Bronchitis

Der Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie konnte laut 20 klinischen Studien die Symptome deutlich lindern (z. B. "Umckaloabo", Apotheke).

• Atembeschwerden

Zehn Tropfen ätherische Öle von Eukalyptus oder Kiefernnadeln im Badewasser (z. B. "Pinimenthol", Apotheke) lösen zähen Schleim in den Atemwegen und lindern Hustenreiz.


- Seele

Depression
Foto: © picture alliance/chromorange

• Unruhe/Ängste

Für mehr Gelassenheit im Stress des Alltags sorgt die Einnahme eines Pflanzenmittels mit Lavendelölextrakt (z. B. "Lasea", Apotheke). Entspannt und stärkt die Nerven.

• Schlafstörungen

In homöopathischer Form helfen Mineralien und Gold. Studien belegen, dass der Mix aus Kalium, Quarz und Gold das Nervensystem und den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen kann (z. B.
"Neurodoron", Apotheke).

• Depressionen

Hoch dosiert hat sich Johanniskraut hier gut bewährt. Je nach Konzentration ist es jedoch als Tablette verschreibungspflichtig.

• Erschöpfung

Ein flotter Spaziergang in frischer Herbstluft kann die Lebensgeister wecken. Optimal dafür ist die Mittagszeit. Schöner Nebeneffekt: Man schläft nachts besser.

• Stress

Homöopathische Komplexmittel, die Passionsblume und Hafer enthalten, beruhigen den gesamten Organismus und wirken sofort (z. B. "Neurexan", Apotheke).

- Knochen und Muskeln

Rueckenschmerzen
Foto: © picture-alliance / beyond/Tips RF

• Muskelkater

Am besten die müden Glieder nach anstrengendem Training mit dem altbewährten Franzbranntwein einreiben.

• Verstauchung

Quark wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Quarkschicht auf ein Tuch streichen, auf die betroffene Körperpartie etwa am Bein legen, mit einem trockenen Tuch umwickeln.

• Nackenschmerzen

Wärmende Cremes fördern die Durchblutung und lösen Blockaden (z. B. "Tiger Balm", Apotheke).

• Rückenschmerzen

Bei Hexenschuss, Verspannungen und Ischias wirkt eine Therapie mit Extrakten der Beinwellpflanze. Wie eine Herstellerstudie nachwies, gingen die Beeinträchtigungen um 70 Prozent zurück (z. B. "Traumaplant", Apotheke).

• Rheumatische Leiden

Hoch dosierte Enzymtherapie (z. B. "Wobenzym", Apotheke) kuriert die Schmerzen und regt den Selbstheilungsprozess an. Das haben klinische Studien unterdessen belegt.

Autor: A. Matthies