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Zahntherapie: So erkennen Sie einen guten Zahnarzt

Zahntherapie

So erkennen Sie einen guten Zahnarzt

So erkennen Sie einen guten Zahnarzt
Wenn Sie die Praxis Ihres Dentisten mit einem strahlenden Lächeln verlassen wollen, muss sein Know-how auf dem neuesten Stand sein. Für Implantate sollte man möglichst zum zertifizierten Spezialisten gehen. Selbst ein guter Zahnarzt sollte hier nicht tätig werden. Zertifikate stellen unter anderem aus:

Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (Tel. 0511/53 78 25, www.dgi-ev.de) oder der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (www.bdiz.de). Beide vermitteln auf Anfrage gern Experten. Bei den Zertifikaten ist klar definiert, welche Anforderungen ein Dentist erfüllen muss.

Hilfe bei Problemen mit Zahnbehandlungen gibt es etwa bei der Bundesärztekammer (Tel. 030/400 45 60, www.bundesaerztekammer.de), der Bundeszahnärztekammer (kostenlose Hotline: 0800/823 32 83, www.bzaek.de) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Tel. 0221/400 10, www.kzbv.de).

Zahntherapie: Wer trägt die Kosten?

Füllungen: Das bezahlt die Kasse
"Versicherte erhalten kostenfrei Füllungen aus praxisüblichem Material, etwa Amalgam. Wird eine aufwendigere Füllung gewählt (Kunststofffüllung in Mehrschichttechnik oder Einlagefüllung aus Gold oder Keramik), beteiligt sich die Kasse in Höhe der Kosten für die Versorgung mit dem preisgünstigsten plastischen Füllmateria", so Thorsten Jakob von der Barmer Krankenkasse. Die Mehrkosten trägt der Versicherte.

Brücken, Prothesen, Implantate: Zahnersatz hat seinen Preis
Unabhängig davon, welchen Zahnersatz man als Patient wählt: Ist er zahnmedizinisch anerkannt, gibt es dafür einen festen Betrag, den sogenannten "befundorientierten Festzuschuss". Der beträgt generell 50 Prozent der Kosten der Regelversorgung – wobei meist Brücken oder herausnehmbare Prothesen gemeint sind. Wählt man Implantate, muss man die Mehrkosten selbst zahlen.

So können Sie sparen
"Erwachsene sollten einmal jährlich die Zahnvorsorgeuntersuchung wahrnehmen. das bringt einen wertvollen Eintrag ins Bonusheft", rät Jakob. Wer in den vergangenen fünf Jahren regelmäßig beim Zahnarzt war, erhöht den Kassenanteil der erstattungsfähigen kosten von 50 auf 60 Prozent. Bei zehn Jahren lückenlosem Bonusheft steigt der Zuschuss auf 65 Prozent.

Zusatzversicherungen: Wie sinnvoll sind sie?
Sie werden von privaten Versicherern angeboten und können eine gute Ergänzung zu den gesetzlichen Leistungen sein, denn sie decken einen weiteren, jeweils vorher definierten Anteil an den Behandlungskosten ab.

Autor: Foto: Ingo Muhlack