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Spartipps für Strom und Heizung

Zur kalten Jahreszeit steigen die Heizkosten. - Foto © dpa Picture-Alliance GmbH

Runter mit den Kosten

Spartipps für Strom und Heizung

Das ist ja wieder typisch: Kaum werden die Abende kühler, die Nächte frostig – schon ziehen die Strom- und Heizenergiepreise auf breiter Front an. Strom-Marktführer RWE hat sie bereits Anfang August um 7,3 Prozent erhöht – ein Signal, dem andere Anbieter bald folgen dürften. Noch stärker gestiegen sind die Heizölkosten: plus 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr! Nur der Preis für Erdgas ist bislang noch stabil, wird wegen der Kopplung ans Heizöl aber in Kürze folgen. Damit der jüngste Anstieg Sie nicht allzu kalt erwischt, hier die besten Tipps, mit denen Sie bei Stromanbietern sparen:

Stromspartipps

1. Backofentür: Wird sie geöffnet, geht ein Fünftel der Wärme verloren. Speisen deshalb möglichst durch die Scheibe beobachten.
2. Gefriergut: Alles, was am nächsten Tag zubereitet werden soll, am Abend vorher in den Kühlschrank legen. So wird Kälte, die Gefrorenes beim Auftauen abgibt, genutzt, der Kühlschrank muss seltener anspringen.
3. Kühlschrank: Stellen Sie ihn nicht neben Herd oder Geschirrspüler. Sonst muss die Wärme, die beide abstrahlen, mit hohem Aufwand wieder runtergekühlt werden.
4. Gefrierschrank: Ist er mittlerweile nicht zu groß? Vielleicht reicht ja auch der Platz im Gefrierfach des Kühlschranks.
5. Backform: Schwarze Formen kommen mit weniger Energie aus. Da sie schneller heiß sind, ist der Teig schneller fertig.
6. Wäschetrockner: Einer der größten Stromfresser im Haushalt. Wer ihn trotzdem benötigt, sollte sich klarmachen: Kondensationsgeräte schlucken mehr Strom als solche mit Abluftschlauch. Am sparsamsten sind gasbetriebene Wäschetrockner.
7. Töpfe und Pfannen: Möglichst nur mit Deckel verwenden. Lässt man den weg, liegt der Stromverbrauch fast dreimal so hoch. Tipp: Glasdeckel nehmen! Sie verschaffen Durchblick, machen häufiges Anheben überflüssig.
8. Geschirrspüler: Bei geringer Verschmutzung oder wenn Essensreste noch nicht angetrocknet sind, reichen 50 statt 60 Grad. Das senkt den Energieverbrauch gleich um ein Drittel.
9. Haushaltsgeräte: Betrachtet man die gesamte Lebensdauer, sind die Stromkosten, die ein Gerät produziert, oft höher als die Anschaffungskosten. Kaufen Sie deshalb nur solche, die mindestens mit A+ gekennzeichnet sind, besser mit A++.
10. Ladegerät: Nicht in der Steckdose lassen, wenn Handy oder andere Geräte nicht angeschlossen sind. Auch dann fressen Ladegeräte munter weiter Strom.

Heizungsspartipps

1. Vorhang: Keine schweren Stoffe vor den Heizkörper hängen! Kann die Warmluft nicht frei zirkulieren, steigt der Verbrauch rapide an – um bis zu 20 Prozent. Dieselbe Wirkung haben Möbel, die vor der Heizung stehen.
2. Ventilator: Weil warme Luft nach oben steigt, staut sie sich unter der Decke. Abhilfe schafft ein Ventilator, der die Wärme nach unten drückt. Im Sommer sorgt er für Kühle.
3. Fenster: Mehrmals am Tag die Fenster weit öffnen – aber nur fünf Minuten lang. So wird verhindert, dass Wände und Möbel auskühlen. Sie müssten sonst mit teurer Energie wieder "aufgeheizt" werden.
4. Tür: Kleben Sie undichte Stellen an Außentüren und Fenstern mit Dämmband ab. Noch besser dichten eingefräste Profile ab, die aber ein Fachmann montieren sollte.
5. Radiator: An der Wand dahinter Styropor anbringen, das mit Alufolie bespannt ist. So wird Wärme zurück in den Raum reflektiert, verschwindet nicht im Mauerwerk.
6. Heizkessel: Darin befinden sich oft Wärmetauscher, die verrußen. Selbst wenn die Schicht nur einen Millimeter dick ist, steigt der Verbrauch um fünf Prozent. Deshalb Kessel einmal pro Jahr reinigen (lassen).
7. Rollläden: Schützen nachts vor Auskühlung. Werden sie sofort nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen statt erst beim Zubettgehen, verdoppelt sich die Einsparung.
8. Temperatur: Nicht überheizen! Ausreichend sind im Wohnzimmer 19 bis 20 Grad, im Bad bis 22, im Schlafraum 16 bis 18 Grad.
9. Heizkörper: Wird er nicht mehr richtig warm oder macht Gluckergeräusche, steckt im Innern Luft. Mithilfe eines Entlüftungsschlüssels kann sie entweichen.
10. Abwesenheit: Räume nie auskühlen lassen: Wiederaufheizen kostet mehr als Weiterheizen mit 15 Grad.

Autor: Stefan Vogt