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LED- und Energiesparlampen benötigen 80 bis 90 Prozent weniger Strom.

Raus mit den letzten Glühlampen! LED- und Energiesparlampen benötigen 80 bis 90 Prozent weniger Strom. - Foto © Getty Images / PHILIPPE HUGUEN

So senken Sie die Nebenkosten

Energiespartipps: Heizen, Haushalt, Elektronik

Ständig steigen die Energiekosten! Das belastet seit Jahren die privaten Haushalte. Grund genug, die eigenen vier Wände auf Einsparpotenziale zu durchleuchten. "Oft hilft es schon, Geräte effizienter zu nutzen und sein eigenes Verhalten zu ändern", sagt Jörg Huber, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Lesen Sie hier, welche Tricks der Experte empfiehlt.

Haushalt

Spararmaturen verwenden Durchflussbegrenzer mischen Luft in den Wasserstrahl. Spart circa 40 Prozent Wasser.

Darling Energiesparlampe Raus mit den letzten Glühlampen! LED- und Energiesparlampen benötigen 80 bis 90 Prozent weniger Strom.

Energieeffiziente Geräte Beim Kauf auf Geräte mit der Energieeffizienzklasse A achten. Eine aktuelle Gerätedatenbank finden Sie im Internet (www.stromeffizienz.de).

Stromfresser entlarven Die Verbraucherzentralen verleihen kostenlose Messgeräte, die den Stromverbrauch aller Haushaltsgeräte checken.

Klug waschen Wer auf den Vorwaschgang verzichtet, spart 20 Prozent Strom und Wasser.

Wärmestau meiden Die Lüftungsöffnungen an Kühl- und Gefriergeräten regelmäßig entstauben. Ein Wärmestau frisst 10 Prozent mehr Strom.


Heizung

Jedes Grad zählt Wenn man den Thermostat nur um 1 Grad herunterstellt, spart man 6 Prozent Energie.

Nischen dämmen Befindet sich der Heizkörper in einer Nische an der Außenwand, geht wertvolle Wärme nach draußen verloren. Dämmstoffplatten (aus dem Baumarkt) können helfen, den Verlust zu reduzieren.

Thermostate richtig nutzen Ein Thermostatventil heizt das Zimmer nicht schneller, wenn man es auf Stufe 5 stellt. Es misst lediglich die Temperatur im Raum und hält sie auf der eingestellten Temperatur. Bei Stufe 5 auf etwa 24 Grad Celsius – und das die ganze Zeit! Stufe 3 reicht völlig.

Nachts dicht machen Schließen Sie abends Jalousien und Rollläden. 20 Prozent der Wärme gehen über geschlossene Fenster verloren.

Richtig lüften Alle Fenster ganz öffnen und 5 bis 10 Minuten die Wohnung komplett durchlüften. Auf diese Weise erreichen Sie einen vollständigen Luftaustausch. Merke: Es ist teurer, feuchte Luft warm zu halten, als trockene Luft zu erwärmen.

Wohltemperiert Heizen ist unnötig, wenn man tagsüber unterwegs ist. Es genügt völlig, die Temperatur auf 16 Grad zu schalten, damit die Wohnung nicht allzu sehr auskühlt.


Elektronik

WLAN und Bluetooth deaktivieren Bei Bluetooth und WLAN sucht das Handy unterwegs ständig nach drahtlosen Netzwerken. Wird die Funktion nicht benötigt: Bitte abschalten! Das schont den Akku.

Stand-by-Modus meiden Technische Geräte vergeuden im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Eine schaltbare Steckdosenleiste trennt alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Netz. Das vermeidet Leerlaufverluste von bis zu 100 Euro im Jahr.

Notebook und Tablet-PC statt PC Tragbare Computer verbrauchen nur etwa ein Drittel so viel wie Schreibtischrechner: bloß 30 Watt im Normalbetrieb. Tischrechner benötigen inklusive Bildschirm etwa 100 Watt.


Stromkosten: Geld sparen durch Anbieterwechsel

Vergleichen Ein neuer Vertrag kann Kosten sparen. Mithilfe von Stromtarifrechnern im Internet lassen sich die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen. Empfehlenswerte Portale: www.verivox.de oder www.energieverbraucherportal.de

Keine Vorkasse Vorsicht vor Tarifen mit Vorkasse! Der Kunde bezahlt seine geschätzte Energiemenge für ein Jahr im Voraus. Risiko: Wenn der Energieanbieter pleitegeht, ist dieses Geld meist verloren.

Vorsicht, Bonus! Manche Neukunden erhalten einen Bonus für das erste Jahr – dadurch erscheint der Tarif erst einmal günstiger, als er wirklich ist Tipp: Den Bonus nicht mitrechnen, sondern sich am Preis der Kilowattstunde orientieren.

Preisbindung Eine Preisgarantie für mindestens ein Jahr schützt vor möglichen Erhöhungen. Empfehlenswert ist eine einjährige Vertragslaufzeit, um flexibel auf aktuelle Preisentwicklungen zu reagieren.

Autor: Elke Polomski