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Peter Zwegat klärt in einem ''Raus aus den Schulden Spezial'' Fragen zur Rente.

Peter Zwegat klärt in einem ''Raus aus den Schulden Spezial'' Fragen zur privaten Altersvorsorge. / Foto: © RTL / Stefan Gregorowius

''Raus aus den Schulden Spezial''

Peter Zwegat gibt Tipps zur privaten Altersvorsorge

Eigentlich hilft Peter Zwegat in seiner TV-Sendung ''Raus aus den Schulden'' Menschen, die kurz vor dem Bankrott stehen. Doch zum Auftakt der neuen Staffel, der mittlerweile elften, geht es bei ihm um ein Thema, das viele Menschen bewegt – drohende Altersarmut. "Die Rente von morgen ist wie eine Pralinenschachtel", begrüßt Zwegat die Zuschauer. "Man weiß nicht, ob man eine bekommt, wann man eine bekommt, und auch nicht, wie viel drinsteckt."

Über zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit in Deutschland beschlossen wurde, künftige Renten massiv zu senken. Die Lücke schließen sollen wir Bürger in Eigenregie. "Doch die Politik lässt uns im Regen stehen", prangert Zwegat an. "Angesichts von rund 100.000 Produkten, die als Lückenbüßer angeblich infrage kommen, ist Altersvorsorge zum Lotteriespiel geworden. Die einen haben Glück, aber viele andere Pech." Wie das Kunststück gelingt, erklärt uns Zwegat hier.

Nie alles fest anlegen

Für die Sendung arbeitet Peter Zwegat mit einem Lockvogel: Christin Kunz lädt vier Versicherungsvertreter ein. Mit versteckter Kamera werden die Gespräche aufgezeichnet. Jedem Vertreter sagt sie: "Anlegen will ich mein Geld so, dass ich jederzeit drankomme." Notfalls also auch vor dem Renteneintritt. Peter Zwegat drängt zu dieser Einsicht. "Mit 30 oder 40 weiß keiner, was das Leben noch bringt." Vielleicht will Frau Kunz ja mit 50 ein Haus kaufen. "Kommt sie dann aber nicht an ihr Geld, muss sie den Traum womöglich begraben."

Optimal: ein Sparplan

Das Ergebnis des Tests ist schockierend: Drei der vier "Experten" raten zu Lebens- oder Rentenpolicen. Möchte man die aber vorzeitig kündigen, sind Verluste vorprogrammiert. "Nur ein Vertreter hat ehrlich gesagt, dass Versicherungen nicht infrage kommen", erzählt Zwegat und rät: "Frau Kunz muss zur Bank und dort einen klassischen Sparplan einrichten." So kommt sie nicht nur jederzeit an ihr Geld, sondern zahlt auch weder teure Provisionen noch Verwaltungsgebühren.

Nicht vom Kurs abbringen lassen

Insgesamt drei Banken besucht Christin Kunz zu diesem Zweck. Jedesmal bittet sie um einen Sparplan, doch nicht ein einziger Bankberater will den Wunsch erfüllen! Stattdessen wird versucht, sie zu anderen Produkten zu überreden, die vor allem einer nützen: der Bank. "Es ist zum Heulen", meint Zwegat. "Obwohl künftige Rentner dringend auf private Vorsorge angewiesen sind, lässt die Politik zu, dass Banken und Versicherer sie systematisch ausnehmen."

Mindestens ein weiteres Produkt

Christin Kunz hat sich durchgesetzt und besitzt endlich einen Sparplan. Aber reicht der denn aus? "Nein", sagt Experte Zwegat. Zusätzlich empfiehlt er Produkte, die vom Staat oder der Firma gefördert werden. Das beschleunigt den Sparprozess. Infrage kommen dafür vermögenswirksame Leistungen, eine betriebliche Altersvorsorge oder die Riester-Rente.


Sendehinweis:

''Raus aus den Schulden Spezial''
Zehn neue Folgen, Auftaktsendung zur 11. Staffel
MI, 16.10., RTL, 21.15 UHR


Last-Minute-Vorsorge:

Auf den letzten Drücker noch privat vorsorgen – auch das geht: Wer eine größere Summe flüssig hat, kann diese "verrenten" lassen. Im Gegenzug erhält er lebenslang eine Zahlung, egal ob er 82 oder 102 Jahre alt wird. Exklusiv für HÖRZU hat das Analysehaus Morgen & Morgen berechnet, welcher Anbieter bei Einzahlung von 35.000 Euro aktuell die höchste Rente garantiert, die annahmegemäß ab Anfang 60 ausgezahlt wird. Platz 1 ist danach mit 118,10 Euro im Monat doppelt belegt von VLV (Tarif: R142) und Europa-Versicherung (E-R1).

Autor: Stefan Vogt