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Tatort Weihnachtsgeld

Jens Stellbrink (Devid Striesow) hat Zoff mit einem falschen Weihnachtsmann.
Foto: © SR/Manuela Meyer

Wie gut ist der neue "Tatort"?

"Tatort: Weihnachtsgeld"

Kein Kommissar spaltet die "Tatort"-Gemeinde so wie Jens Stellbrink (Devid Striesow) aus Saarbrücken: Die einen finden den schlecht gekleideten Yogafan zu schrullig, die anderen lieben ihn gerade deshalb. Auch nach der neuen Folge wird es wilde Diskussionen geben (Fr., 26.12., 20.15 Uhr, Das Erste, s. auch TV-Tipps rechts).

Was passiert?

Einen Tag vor Heiligabend beobachtet der Taxifahrer Theo Diehl (Alexander von Säbel), wie der stadtbekannte Zuhälter King George (Gregor Bloéb) eine Frau anfährt und Fahrerflucht begeht. Diehl erpresst den Luden – und liegt kurze Zeit später tot in seiner Wohnung. Stellbrink verdächtigt zunächst Diehls Mitbewohner Josef (Florian Bartholomäi). Der ist ebenfalls Taxifahrer und hat sich mit dem Weihnachtsgeld seiner Kollegen abgesetzt. Während seiner Flucht steigt die hochschwangere Maria (Fanny Krausz) in sein Taxi – Josef verspricht, sie kostenlos zu ihrer Oma nach Sizilien zu bringen.

Wer ist dabei?

Der 27-jährige Florian Bartholomäi ist bereits zum elften Mal in einer "Tatort"-Nebenrolle zu sehen. Bis jetzt war er übrigens fünfmal der Mörder. Muriel Baumeister, die ein bisschen in Vergessenheit geraten ist, hat einen kleinen Auftritt als fürsorgliche Hebamme.

Was ist das Besondere?

Mehrere Sendeanstalten hatten sich in einer ARD-internen Ausschreibung darum beworben, den diesjährigen Weihnachts-"Tatort" produzieren zu dürfen. Erstaunlich, dass die Wahl auf den umstrittenen Stellbrink fiel. Die Szenen auf dem Weihnachtsmarkt wurden bereits vor einem Jahr bei laufendem Marktbetrieb in Saarbrücken gedreht. Bei den Besuchern kam der Kommissar damals gut an: Devid Striesow musste an den Glühweinständen ständig Autogramme geben.


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Autor: Sven Sakowitz