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Tatort Vielleicht Berlin

"Tatort: Vielleicht": Abschiedsvorstellung für Felix Stark (Boris Aljinovic).
Foto: © rbb/Frédéric Batier

Wie gut ist der neue "Tatort"?

"Tatort: Vielleicht"

Nach 13 Jahren ermittelt Hauptkommissar Felix Stark (Boris Aljinovic) zum letzten Mal in der Hauptstadt (So., 16.11., 20.15 Uhr, Das Erste, s. auch TV-Tipps rechts). Diesmal geht es sehr übersinnlich zu: Eine junge Frau träumt von einem Mord. Doch keiner nimmt sie ernst – bis die Tat geschieht. Ihre zweite Vorhersage versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft. Die dritte noch viel mehr: Sie betrifft Stark selbst.

Was passiert?

Trude, eine Studentin aus Norwegen, wird im Morddezernat vorstellig, um von ihrem Traum zu erzählen: Eine junge Frau wird umgebracht – von einem Mann in Latzhose. Etwas befremdet nimmt Stark die Aussage auf. Als zwei Wochen später die Architekturstudentin Lisa (Tinka Fürst) ermordet aufgefunden wird, erinnert er sich an Trudes Besuch. Mit dem Polizeipsychologen Robert Meinhardt (Fabian Busch) versucht er, von ihr mehr Details aus ihrem Traum zu erfahren. Kurz nachdem Trude ein weiteres Todesszenario träumt und die Polizei fieberhaft nach dem Lokal sucht, in dem der Doppelmord passieren soll, gerät sie selbst in Lebensgefahr. Auch Stark spielt in ihren Träumen plötzlich eine Rolle – was ihn veranlasst, um seine Versetzung zu bitten.

Was ist das Besondere?

Den Zuschauern ist der Mörder in bester "Columbo"-Manier von Anfang an bekannt. Und so begleiten wir ihn dabei, wie er sein nächstes Opfer ausspioniert. Dabei kreuzen sich die Wege des Täters und der Ermittler – doch das kann nur das TV-Publikum ahnen. Felix Stark durchlebt derweil einen Albtraum zwischen Realität und Parapsychologie, der die Dringlichkeit seines Versetzungswunsches ("Ich höre auf, bevor es dunkel wird") nachvollziehbar macht. Und wie das so ist, wenn man weiß, dass es der letzte Fall eines "Tatort"-Kommissars sein wird: Man kann sich nie sicher sein, ob der Ermittler den Bildschirm auch lebend verlassen wird.

Wer ist dabei?

Starks Partner Till Ritter alias Dominic Raacke gab schon im vorherigen Berliner "Tatort" die Dienstmarke ab. Jetzt hat Stark ein junges, dynamisches Ermittlerteam um sich geschart. Vor allem Anjorka Strechel zeigt Potenzial als Maria Schuh. 2015 werden Meret Becker und Mark Waschke in der Hauptstadt ermitteln.

Tatort heute Berlin Kritik

Autor: Thomas Röbke