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Tatort Frohe Ostern Falke

Glaubt Falke (Wotan Wilke Möhring, r.) an den Osterhasen?
Foto: © NDR/Christine Schroeder

Tödlicher Spaß

"Tatort: Frohe Ostern, Falke"

Eigentlich wollen sie Gutes, bewirken jedoch das Gegenteil: Als Aktivisten eine Wohltätigkeitsgala überfallen, um auf die Not von Flüchtlingen aufmerksam zu machen, läuft die Situation aus dem Ruder. Ein tödlicher Schuss verwandelt die glanzvolle Feier in einen Albtraum (Ostern im TV-Programm: "Tatort: Frohe Ostern, Falke", Mo., 6.4., 20.15 Uhr, Das Erste, s. auch TV-Tipps rechts und weitere TV-Tipps für Ostermontag).

Was passiert?

Die Reichen feiern sich selbst für ihre guten Taten, als plötzlich die Aktivistengruppe "Bad Easter Bunnies" eine Spendengala stürmt, die zugunsten von Flüchtlingen geplant war. Die Männer in Hasenkostümen wollen die vornehmen Gäste eigentlich nur erschrecken. Doch dann wird daraus blutiger Ernst. Frank, der Chef der Truppe, hat offenbar andere Pläne als seine Mitstreiter. Gnadenlos erschießt er eine der 80 Geiseln. Mittendrin, in einem festlichen Abendkleid: Polizistin Lorenz (Petra Schmidt-Schaller), die immer wieder versucht, per Handy Kontakt zu ihrem Kollegen Falke herzustellen, und dabei ihr Leben riskiert.

Wer ist dabei?

"Die Schauspieler sind zu neunzig Prozent hinter Masken versteckt", sagt Autor und Regisseur Thomas Stiller. In den puscheligen Kostümen verbergen sich bekannte Darsteller, allen voran Thomas Sarbacher als gefährlicher Anführer Frank. "Er ist ein Zyniker und unberechenbar. Dadurch hält er das Angstbarometer die ganze Zeit oben", sagt Stiller. "Es hat eine starke Wirkung, mit einer Maske zu spielen", sagt Sarbacher selbst. "Die vermummten Figuren haben etwas Bedrohliches."

Was ist das Besondere?

Falke und Lorenz gehören zur Bundespolizei, das Geschehen spielt sich diesmal in Hamburg ab. Ungewohnt: Während Petra Schmidt-Schaller als Geisel in den Mittelpunkt rückt, spielt Wotan Wilke Möhring als Falke eher eine Nebenrolle. Weil die eigentlichen Motive der Aktivisten durchaus ehrenwert sind, verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse und verschieben sich, als die Situation eskaliert. "Ich wollte nicht schwarz-weiß malen, man soll beide Seiten zumindest im Ansatz nachvollziehen können", erklärt Regisseur Stiller. "Über Leute zu urteilen finde ich langweilig. Der Zuschauer soll sich selbst ein Bild machen."

Tatort Ostern Kritik

Autor: Thomas Kunze