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Neuer Tatort aus Franken

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel sind die Chefs im neuen "Tatort"-Team aus Franken.
Foto: BR/Olaf Tiedje

Gefährliche Liebe

"Tatort: Der Himmel ist ein Platz auf Erden"

Freundliche Begrüßung in Franken: Kommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) wird in der neuen Dienststelle nett empfangen, auch von Kollegin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel). Es geht heiter zu beim "Tatort"-Team Nürnberg. Da stört der Mordfall fast ein bisschen (So., 12.4., 20.15 Uhr, Das Erste, s. auch TV-Tipps rechts).

Was passiert?

Christian Ranstedt ist Professor an der Universität Erlangen und angesehener Bürger der Stadt Nürnberg. Als man ihn erschossen im Wald findet, reagiert sein Umfeld völlig ratlos. Offenkundig wurde er beim Liebesspiel im Auto überrascht und aus kurzer Distanz mit zwei Kugeln hingerichtet. Sowohl vom Täter als auch von seiner Gespielin fehlt jede Spur. Für Ranstedts Ehefrau Julia (Jenny Schily) ist die Nachricht ein Schock – besonders, als sie von den Umständen des Todes erfährt. Sie lebte im Glauben, ihr Mann sei impotent. Bei den Ermittlungen stellt sich jedoch heraus: Der attraktive Professor hatte mehrere Affären.

Wer ist dabei?

Im neuen "Tatort"-Team gibt es viele bekannte Gesichter: Im Zentrum stehen als Kommissare Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs. Ihre Crew wird ergänzt durch Eli Wasserscheid, Andreas Leopold Schadt und Matthias Egersdörfer, die fränkische Mundart ins Spiel bringen. Als aufbrausender Polizeipräsident sorgt auch Stefan Merki für Spaß. In weiteren Rollen sind Ulrike C. Tscharre und Jenny Schily zu sehen, beide als leidende Frauen in Opferrollen. Fabian Hinrichs’ Großvater, Vater und Bruder sind allesamt Polizisten. Ende 2012 sorgte er als Assistent Gisbert im "Tatort" München für Wirbel: Nach seinem schnellen Tod forderten viele Fans seine Auferstehung. Einen Zusammenhang zur neuen Rolle sieht Hinrichs jedoch nicht, auch keine Konkurrenz zu den Münchnern.

Was ist das Besondere?

Das Debüt aus Franken gelingt. Die erste Hürde, die Einführung des Teams, wird locker und launig gemeistert. Alle sind sofort gut charakterisiert als eigenständige Typen. Der Fall rückt fast in den Hintergrund. Ein solider Krimi, den Autor und Regisseur Max Färberböck offenbar nicht überfrachten wollte. Für die Zukunft wünscht man sich etwas mehr Spannung.

Tatort Nuernberg Kritik

Autor: Thomas Kunze