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Tatort Frankfurt Das Haus am Ende der Straße

Kriminalhauptkommissar Frank Steier (Joachim Król) ermittelt zum letzten Mal.
© HR/Degeto/Bettina Müller

Letzter Fall mit Joachim Król

"Tatort: Das Haus am Ende der Straße"

Er grantelte und motzte, wenn er nicht gerade soff. Nun quittiert Kommissar Frank Steier (Joachim Król), rau und kantig wie kein anderer Ermittler seit Schimanski, den Dienst. Doch danach kommt es noch zu einem turbulenten Wochenende (So., 22.2., 20.15 Uhr, Das Erste, s. auch TV-Tipps rechts).

2011 war Król beim Hessen-"Tatort" eingestiegen. Davor hatte er als Commissario Brunetti in einigen Donna- Leon-Verfilmungen und als Titelheld der ZDF-Krimireihe "Lutter" einschlägige Erfahrungen als Ermittler gesammelt. Nachdem Nina Kunzendorf als Kommissarin Conny Mey nach dem fünften gemeinsamen "Tatort"-Fall ausgestiegen war, mochte Król nur noch zwei Folgen ohne sie drehen. Zuletzt ermittelte er vor einem Jahr.

Was passiert?

Bei einer Routinebefragung von Steier stirbt ein kleines Mädchen durch einen Querschläger des Befragten. Vor Gericht erweist sich die Aussage des Kommissars als wertlos: Er hatte beim Einsatz noch zu viel Restalkohol im Blut, der Täter bleibt frei. Steier quittiert den Dienst und will das Kind rächen. Im letzten Moment überlegt er es sich anders: Er erfährt, dass der Täter mit seinem Bruder und dessen Junkiefreundin einen Einbruch plant. Als Steier am Haus ankommt, ist der überraschend heimgekehrte Besitzer bereits tot und der einzige Zeuge, Expolizist Poller, auf der Flucht. Doch der verfolgt auch seine eigenen Ziele.

Was ist das Besondere?

Die Leitfrage scheint zu sein: Wer ist kaputter? Das Verbrechertrio, der Expolizist, der seinen Sohn an die Drogensucht verloren hat, oder der Kommissar selbst? Dass alle sich ständig gegenseitig in Keller und Kammern sperren, an Heizungsrohre fesseln und in Badewannen oder Kloschüsseln tauchen, beantwortet die Frage nicht wirklich.

Wer ist dabei?

Armin Rohde, König der Nebendarsteller, ist in einer für ihn typischen Rolle zu sehen: Er spielt einen vom Leben geprügelten Mann an der Schwelle zum Wahnsinn – wie gewohnt sehr gut. Vincent Krüger, viel beschäftigter Jungschauspieler, hat sich in etlichen Krimis und der RTL-Soap "GZSZ" bewährt. Mit seiner Rolle als reuiger Jugendkrimineller kann er daran nahtlos anknüpfen.

Tatort Frankfurt Kritik

Autor: Thomas Röbke