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Toni (Ivo Kortlang) und Valerie (Amber Bongard) in "Tonis Welt"

Foto © TVNOW, Boris Breuer

Neue Vox-Serie

Warum man sich "Tonis Welt" ansehen sollte

Was ist schon normal? Diese Frage stellt sich die Nachfolgeserie zu "Der Club der roten Bänder" zusammen mit Held Toni und Heldin Valerie. Und diese beiden haben nicht nur eine wichtige TV-Mission, sondern auch das Zeug dazu, Zuschauer*innen-Herzen für sich zu gewinnen.

Am 14. April sind die ersten beiden Folgen der Serie ab 20.15 Uhr bei Vox zu sehen. Eine Woche später folgte die nächste Doppel-Runde und so geht es dann noch zwei weitere Mittwoche weiter. Acht Folgen umfasst die erste Staffel, die im TV ausgestrahlt wird, aber auch online bei Streamingplattform TVNow zu sehen ist.

"Tonis Welt" jetzt bei TVNow streamen

In den Hauptrollen gibt es natürlich ein Wiedersehen mit den in "Der Club der roten Bänder" etablierten Darstellern Ivo Kartlang (Toni) und Amber Bongard (Valerie). Beide spielen einfühlsam und überzeugend wie gewohnt. Ein bekannter neuer Name im Ensemble: Armin Rhode als Landarzt, bei dem Toni unbedingt einen Job haben will und ihn so lange nervt, bis der zusagt. Denn ja: Toni und Valerie sind in der Provinz gelandet, wo sie das Haus von Valeries leider gerade gestorbener Oma renovieren und sich ein schönes gemeinsames Zuhause einrichten wollen. Wie das so klappt und wie sie mit den Dorfbewohnern klarkommen?

Der Trailer gewährt einen ersten Einblick:

Die oben genannte wichtige TV-Mission? Läuft sozusagen im Hintergrund. "Tonis Welt" will und kann ein Stück dazu beitragen, dass Menschen mit mentalen Besonderheiten - Toni ist ja Asperger-Autist und Valerie hat das Tourette-Syndrom - in der Gesellschaft sichtbarer und akzeptierter sind. Das kann via TV gelingen, weitere positive Beispiele waren schon der Kinofilm "Vincent will Meer" mit Florian David Fitz, der auch Tourette thematisierte, oder der Serienhit "The Big Bang Theory", dessen Held Sheldon zwar jegliche Kategorisierung von sich wies, dessen Eigenarten aber doch einige Gemeinsamkeiten mit denen von Asperger-Autisten aufwiesen.

Besonders sind wir alle

Ein guter Grund also, sich die Serie anzusehen. Und es vielleicht wie Sheldon zu machen: Kategorien zu streichen und sich einfach auf Menschen mit Besonderheiten einlassen. Schließlich haben wir davon alle ein paar. Bei manchen fallen sie eben mehr auf und machen deren Leben etwas herausfordernder. Mit der Frage nach dem Wert eines Menschen oder dem Recht auf gleichberechtigte Akzeptanz hat das aber nix zu tun.

Eins ist sicher: Die Serie und ihre Darsteller sind ausgesprochen sympathisch und werden vermutlich schnell eine Fangemeinde erobern.

Autor: Katharina Happ