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Die Polizei riegelt nach dem Anschlag den New Yorker Times Square ab.

Die Polizei riegelt nach dem Anschlag den New Yorker Times Square ab. / Fotos: © picture alliance / abaca

Beckmann-Spezial am 18.04.

TV-Sender reagieren auf Boston-Marathon-Anschlag

Einige TV-Sender reagieren mit Programmänderungen auf den Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon. HÖRZU gibt einen Überblick über Sondersendungen und Themenschwerpunkte zu dem Anschlag.


Änderungen des TV-Programms:

"Beckmann" (DO, 18.04. 22.45 Uhr, Das Erste)

Nach dem Anschlag in Boston - müssen wir Angst vor neuem Terror haben?
Drei Menschen starben, 176 wurden verletzt - die Bombenexplosionen beim Boston-Marathon sorgen für Entsetzen und versetzen Sicherheitsbehörden weltweit in Alarmbereitschaft. Wer die tödlichen Sprengsätze zündete, ist derzeit nicht bekannt: Nach ersten Ermittlungen waren sie mit Metallteilen, Kugeln und Nägeln gefüllt und sollten somit offenbar möglichst viele Menschen treffen. Angesichts der Bilder aus Boston werden Erinnerungen an den 11. September 2001 sowie an die Anschläge in Madrid und London wach. Wie groß ist die Gefahr, dass der Terror zurückkehrt? Und wie sicher können Großereignisse überhaupt sein?

Gäste: Hanni Hüsch (ehem. USA-Korrespondentin der ARD) Jürgen Lock (Veranstalter des Berlin-Marathons und in Boston Augenzeuge der Anschläge) Prof. Sven Chojnacki (Politikwissenschaftler, der als Marathon-Teilnehmer die Explosionen miterlebte) Frank Jansen (Journalist des Berliner "Tagesspiegels" und Experte für rechten und islamistischen Terrorismus)


Hintergrund:

Während des Zieleinlaufs des Bostoner Marathons explodierten im Abstand von rund 100 Metern zwei Bomben kurz hintereinander. Bei dem Anschlag wurden drei Menschen getötet und mehr als 140 verletzt. Das FBI ermittelt zur Zeit in zwei Richtungen. Nach bisherigem Kenntnisstand des Geheimdienstes kommen sowohl regierungsfeindliche Organisationen aus dem Inland als auch radikale Islamisten als Täter infrage.

Ein Sprecher der pakistanischen Taliban, Ahsanullah Ahsan, hat gegenüber der Nachrichtenagentur AP eine Beteiligung der Taliban an dem Anschlag bestritten. Auch Fachleute glauben nicht daran, da der Anschlag zwar gut geplant gewesen sei, aber die Sprengsätze nicht sehr ausgeklügelt waren. So wurden entlang der 42 Kilometer langen Marathonstrecke noch zwei weitere Sprengsätze gefunden, die aber nicht explodierten und unschädlich gemacht werden konnten.

Autor: Presseinformationen